05. October 2026

Automechanika Frankfurt 2026: Die grosse Rückschau

Die Automechanika Frankfurt 2026 zieht eine positive Bilanz: Über 112'000 Fachbesucher aus 173 Ländern und 4400 Aussteller aus 80 Ländern machten die Messe während fünf Tagen zum internationalen Treffpunkt des Automotive Aftermarkets. AUTO&Wirtschaft war mit einem Team vor Ort, hat die Aussteller mit Schweizer Bezug besucht und berichtet hier über deren Messehighlights.

Automechanika

AIC Germany, aic-germany.de/de

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AIC Germany: Cleveres für den Werkstattalltag

AIC Germany: Cleveres für den Werkstattalltag

Guido Berkefeld (l.) mit Michelle Reher (r., Head o Sales) und Kristin Steinhorst (Geschäftsführerin Vertrieb) am Stand von AIC Germany an der Automechanika.

An der Automechanika zeigte AIC Germany, wie sich Reparaturen mit durchdachten Ersatzteilen vereinfachen lassen. Geschäftsführer Guido Berkefeld präsentierte Lösungen – vom Achsschenkel-Kit bis zum Kugellager-Fensterheber. Text/Bild: Mario Borri

Hinter AIC Germany steht die Jürgen Liebisch GmbH mit Sitz in Glinde bei Hamburg. Rund 120 Mitarbeitende beschäftigt das von Guido Berkefeld geführte Unternehmen. Das Sortiment umfasst rund 15’000 verschiedene Teile in mehr als 100 Produktgruppen.

Der Ansatz von AIC Germany zeigte sich bei der Automechanika besonders deutlich: Nicht nur das Ersatzteil selbst, sondern eine möglichst einfache und wirtschaftliche Reparatur steht im Vordergrund. «Wir überlegen uns bei unseren Produkten immer auch, wie wir dem Mechaniker die Arbeit erleichtern können», erklärte Berkefeld.

Achsschenkel komplett im Kit

Ein Beispiel sind die im eigenen Haus produzierten Achsschenkel SmartKits. AIC Germany bietet sie als komplettes Set mit den für die Reparatur relevanten Komponenten an, welche bereits vormontiert sind. Damit entfällt die Suche und Bestellung einzelner Teile, gleichzeitig sollen Einbau und Reparatur sicherer und effizienter werden.

Das Prinzip zieht sich durch die SmartKits von AIC Germany: Alle für eine Reparatur benötigten Komponenten werden unter einer Artikelnummer zusammengefasst. Neben Achsschenkel-Sets gibt es unter anderem Kits für DSG, Automatik und CVT-Getriebe sowie Lamellenkupplungen. Guido Berkefeld: «Wenn Schrauben, Dichtungen und die weiteren benötigten Teile bereits im Set enthalten sind, spart das dem Mechaniker Zeit und verhindert, dass während der Reparatur plötzlich etwas fehlt.»

Kugellager statt Kunststoffrädchen

Ein weiteres Messehighlight waren die Fensterheber. Bei der Lösung von AIC Germany läuft die Seilführung über Kugellager statt über Kunststoff rollen. Das sorgt für einen sanfteren Lauf und weniger Verschleiss. Hinzu kommen Produkte, an die im Tagesgeschäft zunächst kaum jemand denkt. Dazu gehört beispielsweise ein Türkantenschutz für Skoda-Modelle, der bei Beschädigung ersetzt werden muss und von AIC Germany als preislich attraktive Alternative angeboten wird.

Kleine Teile mit grossem Nutzen

Die Produktbreite von AIC Germany reicht weit darüber hinaus. Im aktuellen Teileprogramm finden sich beispielsweise Zuziehhilfen für Heckklappen, Klimaleitungen inklusive Dichtungen, Öl und Getriebeölwechselkits sowie Reparatursätze für Kabelbäume. Statt bei einem Kabelbruch den kompletten Kabelbaum ersetzen zu müssen, ermöglicht AIC Germany etwa die gezielte Reparatur der beschädigten Stelle.

«Oft sind es kleine Teile, die eine Reparatur unnötig teuer machen, weil sie einzeln kaum erhältlich sind. Genau dort wollen wir mit unserem Sortiment eine wirtschaftliche Alternative bieten», fasste Berkefeld den Ansatz zusammen. Damit positioniert sich AIC Germany im Independent Aftermarket als Anbieter, der nicht nur grosse Baugruppen, sondern bewusst auch jene unscheinbaren Komponenten im Programm hat, die im Werkstattalltag den entscheidenden Unterschied machen.

Alldata, www.alldata.com/eu/de

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Alldata: KI soll die Fehlersuche revolutionieren

Alldata feiert 2026 gleich zwei Jubiläen und präsentierte an der Automechanika mit Diagnostic Intelligence eine wichtige Neuheit: KI soll Mechaniker schneller vom Fehlercode zur Reparaturlösung führen.

40 Jahre Alldata und 30 Jahre unter dem Dach des US Konzerns Auto Zone: Für Karol Englert, Senior Vice President & General Manager Alldata Europe, war die Automechanika auch Gelegenheit für einen Rückblick. «Wir sind nicht erst seit gestern hier. Gleichzeitig haben wir unsere Tools kontinuierlich verbessert und allein in den vergangenen zwölf Monaten viel Entwicklungsarbeit geleistet.»

Reparaturdaten werden wichtiger

Der Bedarf an Reparaturinformationen wächst. Laut Englert sind Autos in der EU durchschnittlich 12,7 Jahre alt. Gleichzeitig dünnen Hersteller ihre Servicenetze aus, wodurch freie Garagen an Bedeutung gewinnen. Hinzu kommt die technische Komplexität: Allein in Europa seien 132 Millionen Fahrzeuge mit ADAS unterwegs, deren Systeme nach Reparaturen wieder kalibriert werden müssen. Alldata stellt dafür originale Herstellerinformationen bereit. Aktuell sind 44 Fahrzeugmarken integriert, eine 45. soll bald folgen.

KI hilft bei der Diagnose

Messehighlight war Alldata Diagnostic Intelligence, vorgestellt von Matthew Wright, Director of Information Insights & OEM Relations. Der Mechaniker gibt den ausgelesenen Fehlercode ein, das System analysiert den Fehler, und die KI schlägt in Millisekunden passende Reparaturlösungen und Arbeitsschritte vor. Zudem nennt das System eine ungefähre Reparaturzeit und das erforderliche Qualifikationsniveau. So wird bereits bei der Planung klar, ob beispielsweise ein Lernender die Arbeit übernehmen kann oder ob ein erfahrener Mechaniker gefragt ist. Englert ist überzeugt: «Das System ist ein Gamechanger bei der Fahrzeugreparatur.» (mb)

Alldata: KI soll die Fehlersuche revolutionieren

Das AlldataTeam an der Automechanika mit Europa Chef Karol Englert (4. v. r.).

Axalta Axcess Switzerland GmbH, www.andrekoch.ch/index.php/home

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Axalta Coating Systems zeigt, wie sich das Lackiergewerbe weiterentwickelt

Axalta Coating Systems zeigt, wie sich das Lackiergewerbe weiterentwickelt

Das Team von Axalta Axcess Switzerland GmbH auf der Automechanika: v. l. Sebastian Wyder, Managing Director; Clint Kaufmann, Technical Manager; Laura Jacober, Teamleader Marketing; und Dominic Schenker, Business Development Manager.

Neue Produkte, effi zientere Prozesse und die Trendfarbe von morgen: Axalta Coating Systems nutzte die Automechanika 2026, um sein breites Angebot für Carrosserie- und Lackierbetriebe zu präsentieren.

Vom Lack über Schleifmittel und Spachtelmassen bis zur automatisierten Farbmischung: Axalta Coating Systems zeigte in Frankfurt, wie stark das Angebot rund um den Lackierbetrieb gewachsen ist. «Axalta hat in den letzten Jahren stark zugelegt, sowohl im Lackbereich als auch im Zubehörbereich», sagte Clint Kaufmann, Technical Manager Axalta Axcess Switzerland GmbH. «Axalta hat das traditionelle Gewerbe weiterentwickelt und den Bereich Paint und Autoreparatur mit seinen Marken und Produkten neu definiert.»

Zu den Neuheiten zählt die Schleifmittel-Linie von Audurra Gold Performance im mittleren Preissegment sowie die neue Flex Foam Disc. Ein weiteres Highlight ist der Paint Touchup Pen für kleinste Lackausbesserungen. «Im Grunde funktioniert er wie ein sehr feiner Filzstift», erklärte Kaufmann. Der Anspruch hinter dem wachsenden Sortiment sei klar: «Alles, was der Lackierer heutzutage braucht, kann er bei Axalta und Audurra bekommen.»

«Redefined» bringt Rubinrot zurück

Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Präsentation der globalen Automobilfarbe des Jahres 2027. «Redefined» ist ein sattes, leuchtendes Rubinrot mit dezentem Glitzereffekt und einer an Edelsteine erinnernden Tiefe. Damit interpretiert Axalta einen Klassiker neu: Vor 13 Jahren begann mit «Radiant Red» die Geschichte der jährlichen globalen Automobilfarbe des Unternehmens. Neue Pigmente und Effekttechnologien ermöglichen heute eine deutlich vielschichtigere Interpretation des Rot-Tons.

Auch bei der Verarbeitung setzt Axalta Coating Systems auf Automatisierung. Irus Mix mischt Farben für die Premium-Lacksysteme Standox, Cromax und Spies Hecker vollautomatisch. Die Technologie etabliert sich auch hierzulande: «Wir haben schon bald 100 Maschinen in der Schweiz installiert», sagte Kaufmann. 

Breites Angebot für die Werkstatt

Mit UPol deckt Axalta Coating Systems zudem ein umfangreiches Spachtelportfolio ab. Dieses reicht vom Multifunktionsspachtel bis zu Spezialprodukten für Kunststoff sowie Metall und Faserspachtel. «Der Vorteil ist, dass UPol mit seinem Spachtelportfolio alles abdeckt und mit allen Axalta Produkten kompatibel ist», erklärte Kaufmann. Angeboten werden die Spachtelmassen in Dosen und Kartuschen.

Neu ist ausserdem Raptor VX. Die professionelle Schutzbeschichtung ist auf schnellere Arbeitsabläufe ausgelegt und erweitert den Einsatzbereich der Marke Raptor über die klassische Reparaturlackierung hinaus. Anwendungen sieht Axalta etwa bei Flotten, Oldtimer-Reparaturen, im Marinebereich und in der Leichtindustrie. Zusammen mit dem dazugehörigen Untergrundprodukten ergibt sich ein umfassendes Produktportfolio von Raptor.

Der Messeauftritt zeigte damit, wohin Axalta Coating Systems zielt: vom Lackhersteller hin zum Anbieter eines möglichst umfassenden Systems für den modernen Carrosserie und Lackierbetrieb. (pd/ir)

Banner Batterien, www.bannerbatterien.com

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Banner Batterien: Lithium-Power für mobile und autarke Anwendungen

Auf der Automechanika 2026 rückte Banner Batterien seine neue Traction-Bull-Bloc-Lithium-Serie ins Zentrum. Sie verbindet geringes Gewicht, lange Lebensdauer und smarte Kontrolle für viele Anwendungen.

Mit der Traction-Bull-Bloc-Lithium-Serie steigt Banner erstmals in den Markt für Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4) ein. Die fünf 12-Volt-Modelle mit 50 bis 150 Ah eignen sich für mobile und stationäre Anwendungen – vom Caravan und Boot bis zum Tiny House.

Einfacher Einbau, smarte Kontrolle

«Die neue Klasse unserer Lithium-Batterien passt für viele Anwendungen und lässt sich dank der Dropin-Solution und dem richtigen Zubehör ganz einfach einbauen», erklärte Nawfal R-Smith, Business Unit Energy Solutions, an der Automechanika. Ein weiterer Vorteil sei die lange Lebensdauer. Die Batterien erreichen mehr als 3000 Zyklen bei 80 Prozent Entladetiefe und sind vergleichsweise leicht.

Ein integriertes Batteriemanagementsystem überwacht Zellspannung, Stromfluss und Temperatur und schützt so vor Überladung, Tiefentladung und Überhitzung. Via Bluetooth-App lässt sich der Batteriezustand in Echtzeit kontrollieren. «Die Batterien sind leichter, und dank unserer App kann der Zustand in Echtzeit überprüft werden», so R-Smith.

Die Modelle mit 80, 100 und 150 Ah verfügen zudem über eine Selbstheizfunktion, die das Laden bei Temperaturen bis –20 Grad Celsius ermöglicht. (pd/ir)

Banner Batterien: Lithium-Power für mobile und autarke Anwendungen

Nawfal R-Smith von Banner präsentiert an der Automechanika 2026 eine der neuen Traction-Bull-Bloc-Lithium-Batterien.

Carex Autozubehör AG, www.carex.ch

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Carex und CTEK zeigen fortschrittliche Start- Booster der RB-Reihe

Carex und CTEK zeigen fortschrittliche Start- Booster der RB-Reihe

V. l.: Michael Lowin, Sven Fierenkothen, Fredrik Uhrbom, Samir Moursy und Jetmir Aliu beim CTEK-Stand an der Automechanika.

Carex war an der Automechanika Frankfurt am Stand von CTEK präsent. Der Schweizer Importeur namhafter Brands nutzte die Messe für Networking und Fachgespräche. Gezeigt wurden neben den grossen CTEK-Startboostern auch die neuen, kompakteren RB 1500 und RB 2000. Text/Bild: Michael Lusk

Für Carex ist die Automechanika mehr als eine Aftermarketmesse. Der Schweizer Importeur von CTEK war am Auftritt des schwedischen Ladegerätespezialisten präsent. «Wir treffen hier unsere Partner und Lieferanten aus aller Welt, pflegen Kontakte und sehen, wohin sich der Markt entwickelt», sagte Samir Moursy, Mitinhaber von Carex. Der persönliche Austausch mit Partnern, Kunden und Branchenvertretern stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die neuesten Entwicklungen von CTEK.

CS One: einzigartige Technologie

Mit dem neuen CS One Gen 2 zeigte CTEK eine Weiterentwicklung seines intelligenten Ladegeräts für 12-Volt-Starterbatterien. Das Gerät ermöglicht es, die Batterie über WLAN zu überwachen. Über die CTEK-App lassen sich Ladevorgänge verfolgen, Ladelogs speichern und Einstellungen vornehmen. Die adaptive Apto-Technologie erkennt Batterietyp und Zustand automatisch und wählt das passende Ladeprogramm. Für Moursy ist gerade die einfache Bedienung die grosse Stärke: «Das CS One erkennt vollautomatisch die Batterieart wie z. B. Lithium, Blei-Säure, AGM. Viele Batterien sind nur bedingt zugänglich, und selbst für Profis ist es manchmal schwierig, die Batterieart zu erkennen. Beim CS One erübrigt es sich, da die Einstellun­gen vollautomatisch durch die Intelligenz des Gerätes vorgenommen werden.» Auch bei einem falsch angeschlossenen Gerät bleibt die Sicherheit gewährleistet: «Wenn das Gerät falsch an der Batterie angeklemmt wird, korrigiert das CS One einfach die Polarität an den Zangen und startet den Ladezyklus.» Moursy arbeitet bereits seit 20 Jahren mit der Marke. «CTEK sind für mich die besten Ladegeräte für Fahrzeugbatterien. Das bestätigen auch zahlreiche unabhängige Tests.»

Fortschrittliche Startbooster der RB-Reihe

Dazu gehört auch die neue RB-Reihe, an der Automechanika insbesondere die Modelle RB 3000 und RB 4000 für Werkstattprofis. CTEK erweitert mit den RB 1500 und RB 2000 sein Angebot um zwei kompakte Booster für 12-V-Batterien. Der RB 1500 ist für Motorräder und kleinere Motoren ausgelegt, während der RB 2000 auch Autos und weitere Fahrzeuge abdeckt. Die CTEK-RB-Booster sollen im Notfall schnell Starthilfe leisten und verfügen über Sicherheitsfunktionen sowie eine Powerbank. «CTEK hat in den letzten 12 Monaten viele innovative Produkte herausgebracht», sagte Fredrik Uhrbom von CTEK.

Carex als Schweizer Ansprechpartner

Für CTEK ist Carex ein wichtiger Partner im Schweizer Markt. «Carex ist Premiumpartner in der Schweiz und bietet Premiumprodukte an. Das passt super zu uns. Wenn du wie wir Premiumprodukte herstellst, brauchst du für den Vertrieb starke und kompetente Partner wie Carex», erklärte Sven Fierenkothen von CTEK. Für Carex passt die Zusammenarbeit mit CTEK hervorragend zur eigenen Positionierung. Das Sortiment von Carex umfasst diverse Premiumbrands wie Akrapovič, H&R, Sparco und viele weitere. «Wir haben mit CTEK einen Partner, der technisch hochstehende und innovative Lösungen entwickelt», sagte Moursy. Für Carex geht der direkte Austausch an der nächsten Branchenplattform weiter. «Carex wird an der Auto Zürich 2026 CTEK präsentieren. Wir freuen uns darauf», sagte Samir Moursy.

Cartec Autotechnik Fuchs GmbH, www.cartec-systems.de

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Cartec: Innovation Award für die vollautomatische Lackiervorbereitung

Cartec Autotechnik Fuchs GmbH gewinnt mit dem Smart-Box-Blower Robotik den Innovation Award 2026. Die Neuheit automatisiert die Mattierung von Stossfängern und ist über Axalta Axcess Switzerland auch für Schweizer Lackierbetriebe erhältlich. Text/Bild: Mario Borri

Für Cartec begann die Automechanika Frankfurt mit einer besonderen Auszeichnung: Der Smart-Box-Blower Robotik gewann den Innovation Award 2026. Die Neuheit entwickelt den bisherigen Smart-Box-Blower konsequent weiter. Dieser hatte den Zeitaufwand für die Lackiervorbereitung bereits von durchschnittlich 40 auf rund 5 Minuten reduziert. Mit der neuen Auto-Pilot-Funktion fällt nun auch der letzte manuelle Bearbeitungsschritt weg.

Automatik übernimmt die Handarbeit

«Wir gehen damit den nächsten logischen Schritt: weg von der Handarbeit und hin zu einem automatisierten Prozess, auf den sich Lackierbetriebe verlassen können», sagte Da­niel Fuchs, Geschäftsführer von Cartec. Die Automatisierung entlastet Fachkräfte und sorgt gleichzeitig für reproduzierbare Ergebnisse.

Der Bediener muss den Stossfänger nur noch einspannen und über das Touchpad Parameter wie Breite, Höhe und Form eingeben. Danach mattiert die Anlage das Bauteil selbstständig «von Ohr zu Ohr». Die Oscillo-Motion-Technologie bewegt die Düse über den Stossfänger, während das Rotations-Flex-System das Bauteil softwaregesteuert kippt und dreht. So werden die Flächen gleichmässig bearbeitet.

Bestehende Anlagen lassen sich nachrüsten

Interessant für bisherige Kunden: Jeder Smart-Box-Blower lässt sich mit der neuen Robotik nachrüsten. Für bereits ausgelieferte Geräte in der Schweiz wird die Nachrüstung über Axalta, den exklusiven Schweizer Partner für Lack und Zubehör, abgewickelt. 

Die Mattierungsdüse lässt sich in Sekunden aus der Automatik entnehmen und von Hand führen. Damit können etwa Kotflügel, Felgen oder Sonderformen weiterhin manuell bearbeitet werden. «Uns war wichtig, dass die Automatisierung die Einsatzmöglichkeiten nicht einschränkt. Der Betrieb entscheidet selbst, wann automatisch und wann von Hand gearbeitet wird», sagte Fuchs. Basis ist das bewährte Wirbelstrom-Rotationsverfahren. Mikrofeine Partikel werden rotierend über die Oberflä­che geführt. Statt die Lackschicht klassisch zu strahlen, wird sie laut Cartec gewissermassen «gestreichelt». Einstellbare Rautiefen von P400 bis P1500 ermöglichen eine gleichmässige Oberfläche ohne Schleifspuren.

Mehr Kapazität bei gleichem Personal

Während der Smart-Box-Blower Robotik selbstständig arbeitet, kann sich die Fachkraft anderen Aufgaben widmen. Das erhöht den Durchsatz bei reproduzierbarer Qualität und reduziert den Personalaufwand – ein wichtiger Faktor angesichts des Fachkräftemangels in Carrosserie- und Lackierbetrieben.

In der Schweiz seit 2019 mit starkem Partner

Die Cartec Autotechnik Fuchs GmbH wurde 1990 von Roland Fuchs gegründet. 1998 brachte das Unternehmen den Wheel-Doctor zur professionellen Aufbereitung von Bordsteinschäden an Alufelgen auf den Markt. Heute führt Daniel Fuchs das Unternehmen in zweiter Generation. In Schweiz liegt der Vertrieb von Cartec seit 2019 bei der Axalta Axcess Switzerland GmbH. Bestellbar ist der Smart-Box-Blower Robotik ab sofort und ab Anfang 2027 lieferbar.

Cartec: Innovation Award für die vollautomatische Lackiervorbereitung

Cartec-Geschäftsführer Daniel Fuchs präsentiert stolz den Innovation Award 2026 vor dem prämierten Smart-Box-Blower Robotik.

Clarios, www.clarios.com

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Varta macht den Batteriewechsel einfacher – digital und persönlich

Varta macht den Batteriewechsel einfacher –  digital und persönlich

Felix Lukow, Country Manager DACH, und Claudia Bölter, Director Communications EMEA, auf der Automechanika 2026.

Digitaler Support, persönliche Betreuung und ein geschlossener Recyclingkreislauf: Clarios zeigte an der Automechanika 2026, wie Varta Automotive Garagisten beim Batteriegeschäft unterstützt.

Die Fahrzeuge werden komplexer, der Batteriewechsel damit nicht unbedingt einfacher. Genau hier setzt Clarios mit seiner Marke Varta Automotive an. «Clarios ist der weltweit grösste Anbieter von Niederspannungsbatterien für PW, in Europa ist Varta dafür unsere führende Marke», erklärten Claudia Bölter, Director Communications EMEA, und Felix Lukow, Country Manager DACH. Rund 5000 Mitarbeitende und 17 Produktionsstätten gehören in Europa zum Unternehmen. Dabei deckt Clarios die gesamte Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Recycling ab.

Im Zentrum des Messeauftritts stand das Varta-Partner-Portal. Garagisten finden dort nicht nur die passende Batterie für das jeweilige Fahrzeug, sondern auch Ein- und Ausbauanleitungen sowie weitere technische Informationen. «Wir wollen den Batterieaustausch so einfach wie möglich machen», erklärte Lukow.

Neu stehen auch fahrzeugspezifische Einbauanleitungen für schwere Nutzfahrzeuge zur Verfügung. Sie berücksichtigen unterschiedliche Einbausituationen und Fahrzeugvarian­ten und führen mit Bildern und Diagrammen Schritt für Schritt durch den Batteriewechsel. Gleichzeitig komplettiert Varta Automotive sein Nutzfahrzeugprogramm mit dem neuen A-Typ und bietet damit alle gängigen Typen und Grössen in AGM-Technologie an.

Sébastien statt Chatbot

Digitalisierung bedeutet bei Varta Automo­tive aber nicht, auf persönlichen Kontakt zu verzichten. Dafür steht Sébastien. Und den gibt es tatsächlich: Er ist weder KI noch Chatbot, sondern persönlicher Ansprechpartner für Garagisten im Varta-Partner-Portal. Vom Grossraum Zürich aus betreut Sébastien Cédric Fischer Handel und Werkstätten und besucht neue Garagisten, die sich für das Portal registrieren, persönlich. Damit kombiniert Varta Automotive digitale Unterstützung mit einem direkten Ansprechpartner – gerade bei technischen Fragen oder Herausforderungen im Werkstattalltag.

Batterien bleiben auch im Elektroauto

Ein weiteres wichtiges Messethema war die Kreislaufwirtschaft. «Wir sind stolz, dass wir einen geschlossenen Kreislauf bieten», betonten Bölter und Lukow. Clarios deckt dabei den Weg von der Herstellung bis zum Recycling der Batterien ab.

Und auch mit zunehmender Elektromobilität verschwindet das Batteriegeschäft für Garagisten keineswegs. Neben der Hochvoltbatterie benötigen Elektrofahrzeuge weiterhin Niederspannungsbatterien für zahlreiche Bordnetz- und Sicherheitsfunktionen. «AGM-Batterien werden auch in Zukunft eine Rolle spielen», sagte Lukow. Clarios mit der Marke Varta Automotive bietet entsprechende Niederspannungslösungen für eine Vielzahl von Fahrzeugherstellern und ist bei zahlreichen Marken bereits in der Erstausrüstung vertreten. Dieses Know-how kommt auch dem freien Ersatzteilmarkt zugute. (pd/ir)

 

Driv, www.drivparts.com/en-eu

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Driv: Drei starke Marken für den Schweizer Aftermarket

An der Automechanika präsentierte Driv, die Aftermarket-Sparte von Tenneco, zahlreiche Neuheiten. Für den Schweizer Markt stehen dabei vor allem die drei Marken Champion, Monroe und Moog mit neuen Produkten im Fokus. Text/Bild: Mario Borri

Driv vereint weltweit 31 Marken, davon 15 in der Region EMEA. Das Sortiment reicht von Fahrwerk und Bremsen über Motor- und Abgaskomponenten bis zu Elektrik und Wartung. Allein im ersten Halbjahr 2026 kamen fast 4000 neue Produktreferenzen und vier neue Produktlinien hinzu. An der Automechanika führte Milan Bogdanovic, Technical Product Specialist bei Driv, durch die Neuheiten. Für den Schweizer Markt sind insbesondere drei Marken von Bedeutung: Champion für Zündungs- und Wartungsprodukte, Moog für Lenkungs- und Fahrwerkskomponenten sowie Monroe für Federung und Fahrwerk.

Champion bekommt Scheibenwischer

Champion ist seit fast 120 Jahren im Markt und führender OE-Zulieferer für zahlreiche europäische Automobilhersteller. Das Angebot umfasst neben Zündkerzen auch Zündspulen, sowie Luft-, Öl-, Treibstoff- und Innenraumfilter.

Eine wichtige Messepremiere waren die neuen Champion-Scheibenwischer. Die für das erste Quartal 2027 geplante Produktlinie umfasst sowohl Flachbalken- als auch konventionelle Wischer. Zum Start sind rund 85 Artikelnummern vorgesehen, die etwa 90 Prozent des europäischen Fahrzeugbestands abdecken sollen. Vormontierte Multi-Adapter vereinfachen die Montage und ermöglichen gleichzeitig eine schlankere Lagerhaltung.

Ebenfalls neu sind Hochvoltbatteriefilter für Hybridfahrzeuge. Sie schützen die Kühlsysteme der Batterien vor Staub und Schmutz und unterstützen damit deren thermische Regelung.

Monroe baut Luftfederung aus

Bei Monroe stand die Erweiterung des Fahrwerksprogramms im Zentrum. Neu kommen Luftkompressoren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge hinzu. Sie ergänzen die bereits 2025 eingeführten Luftfedern und decken laut Driv rund 27 Millionen Fahrzeuge 

in Europa ab. Entwickelt nach OE-Spezifikationen, werden sie unter anderem auf Druck, Temperatur, Geräuschentwicklung und Pumpgeschwindigkeit getestet.

Gleichzeitig wächst das Angebot für elektronische Fahrwerke. Das Intelligent-Suspension-Ride-Sense-Programm erhält 21 zusätzliche Dämpfer. Die «CVSAe»-Technologie passt Druck- und Zugstufendämpfung laufend an Fahrbedingungen und Sensordaten an. Zu den neuen Anwendungen zählen Modelle von Audi, BMW, Cupra, Skoda, Volkswagen und Volvo.

Moog erweitert die Abdeckung

Moog wiederum konzentriert sich auf Lenkungs- und Fahrwerkskomponenten sowie Radlager. Für 2026 sind mehr als 350 neue Teile vorgesehen, darunter Anwendungen für Elektrofahrzeuge und Modelle chinesischer Hersteller.

Ein Schwerpunkt sind die Radlager. Diese sind laut Driv für 94,4 Prozent der zugelassenen Personenwagen in Europa verfügbar. OE-konformes Design, ABS-Sensoren und mitgeliefertes Befestigungsmaterial sollen den Werkstätten die Montage erleichtern.

Damit zeigte Driv in Frankfurt, wie die drei für die Schweiz wichtigen Marken ihre angestammten Bereiche gezielt um neue Produktgruppen und Fahrzeuganwendungen erweitern.

 

Driv: Drei starke Marken für den  Schweizer Aftermarket

Milan Bogdanovic (l.) mit Klaus-Dieter Matz, Key Account Manager DACH, mit Monroe-Fahrwerkskomponenten.

EDA - All Driveshaft, www.eds-driveshaft.com

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EDS: Mit Gelenkwellen im Schweizer Markt durchstarten

EDS: Mit Gelenkwellen im  Schweizer Markt durchstarten

Timo Fehrenbach (l.) und Geschäftsführer Ulf Kück präsentieren an der Automechanika das breite Spektrum an EDS-Gelenkwellen.

An der Automechanika präsentierte «EDS – ALL DRIVESHAFT» sein breites Gelenkwellenprogramm. Die Marke der Welte Group will nun auch in der Schweiz stärker Fuss fassen und den Teilehandel vom Potenzial des Sortiments überzeugen. Text/Bild: Mario Borri

Gelenkwellen sind ein Spezialgebiet – für EDS aber eines mit enormer Breite. Das Unternehmen der Welte Group versteht sich als Vollsortimenter und bietet Gelenkwellen und Komponenten für unterschiedlichste Anwendungen. Das Spektrum reicht vom Automotive-Bereich über Off-Highway-Anwendungen bis zum Maschinen- und Anlagenbau. An der Automechanika zeigte das Unternehmen sein Full-Range-Angebot und richtete sich damit sowohl an den Teilehandel als auch an Gelenkwellenwerkstätten.

In der Schweiz möchte EDS seine Bekanntheit nun deutlich steigern. Marketing Manager Timo Fehrenbach sieht gerade für den Teilegrosshandel interessantes Potenzial: «Viele Grosshändler sind überrascht, wenn sie sehen, welches Geschäft sich mit Gelenkwellen machen lässt. Genau hier möchten wir zeigen, wie breit das Thema tatsächlich ist.»

Mehr als 90 Prozent direkt verfügbar

Ein entscheidender Faktor ist die Lieferfähigkeit. Am Hauptsitz in Neu-Ulm verfügt EDS über eines der weltweit grössten Ersatzteillager für Gelenkwellen und Komponenten. Die Lagerverfügbarkeit liegt bei 92 Prozent. Tausende einbaufertige Gelenkwellen sind unmittelbar verfügbar. «Bei Gelenkwellen zählt Geschwindigkeit, denn ein Fahrzeug oder eine Maschine soll nicht wegen eines fehlenden Bauteils lange stillstehen. Deshalb halten wir in Neu-Ulm permanent fast unser gesamtes Sortiment verfügbar», erklärte Fehrenbach.

Kann eine Welle nicht direkt aus dem Regal geliefert werden, kommt die eigene Fertigung ins Spiel. 2025 produzierte die Unternehmensgruppe mehr als 100’000 Gelenkwellen in rund 12’000 verschiedenen Varianten. Etwa ein Viertel der Aufträge werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden gefertigt und versendet. Die Welte Group verfügt zudem über 16 Standorte in sieben Ländern und beliefert von Neu-Ulm aus Kunden in mehr als 80 Ländern.

Eigene Präsenz in der Schweiz

In der Schweiz ist die Welte Group mit einer eigenen Niederlassung in Zürich-Regensdorf präsent. Der Fachbetrieb war früher als Schaffner-Behrend AG bekannt und später Teil des GKN-Konzerns. Heute bietet Welte Zürich-Regensdorf Reparaturen und Revisionen von Kardanwellen sowie Neuteile in Erstausrüsterqualität (OE) und hochwertige Aftermarket-Ausführungen an.

Als Mitglied der SAA (Swiss Automotive Aftermarket) engagiert sich die Welte Group zudem gezielt für den Schweizer Aftermarket. Händler und Dienstleistungsbetriebe können die passende Kardanwelle anhand der OE-Nummer oder Fahrgestellnummer identifizieren lassen.

Mehr als 100 Jahre Welte

Hinter EDS steht eine lange Unternehmensgeschichte. Die Wurzeln der familiengeführten Welte Group reichen bis 1921 zurück, als die Firmengeschichte in Ulm begann. Heute beschäftigt die Gruppe rund 500 Mitarbeitende an 16 Standorten in sieben Ländern und ist in den Bereichen Gelenkwellen, Fluid- und Rohrbiegetechnik tätig.

Die Gelenkwellenkompetenz selbst reicht mehr als 50 Jahre zurück. Mit «EDS – ALL DRIVESHAFT» bündelt die Welte Group dieses Know-how heute in einer Marke – und will damit künftig auch im Schweizer Ersatzteilmarkt stärker präsent sein.

 

Febi - Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG, www.febi.com/aatw

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Febi: Ein Orchester rund ums Rad

Mit «Alles rund ums Rad» setzte Febi an der Automechanika seine Ersatzteilkompetenz musikalisch in Szene: Die verschiedenen Komponenten werden zu Instrumenten, die erst im Zusammenspiel ein funktionierendes Ganzes ergeben.

«All Around the Wheel» heisst die neue Kampagne von Febi, der Ersatzteilmarke der Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG aus Ennepetal (D). An der Automechanika in Frankfurt erläuterten Christian Baier, Leiter Vertrieb DACH, und Emilie Goury, Teamleiterin Marketing Zentraleuropa, das Konzept. Im Mittelpunkt steht ein Orchester: Die verschiedenen Produktgruppen rund um Rad, Achse und Fahrwerk übernehmen darin die Rolle unterschiedlicher Instrumente. Lenkung und Aufhängung bilden die Basis, die Bremsanlage gibt den Takt vor, während Antriebsstrang, Radbefestigung und Gummimetallteile ihren Beitrag zum harmonischen Zusammenspiel leisten.

«Die Idee des Orchesters passt sehr gut zu unserem Sortiment: Jedes einzelne Teil hat seine Aufgabe, entscheidend ist aber, dass am Ende alles perfekt zusammenspielt», erklärte Baier.

28’000 Artikel aus einer Hand

Hinter der aufmerksamkeitsstarken Inszenierung steht ein umfangreiches Sortiment. «All Around the Wheel» umfasst mehr als 28’000 Artikel – rund 22’000 für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie 6000 für Nutzfahrzeuge. Dazu gehören Lenkung und Aufhängungen, Bremsanlagen, Antriebsstränge, Gummimetallteile und Radbefestigungen. Ziel von Febi ist es, Werkstätten und Grosshändlern möglichst viele für eine Reparatur benötigte Komponenten aus einer Hand anzubieten. Denn bei Arbeiten rund ums Rad bleibt es häufig nicht beim Austausch eines einzelnen Bauteils. Mehrere miteinander verbundene Komponenten müssen zusammenspielen – genau wie die Instrumente eines Orchesters.

«Mit der Kampagne möchten wir diese Breite auf eine einprägsame und emotionale Art sichtbar machen», sagte Emilie Goury. Die Botschaft dahinter bleibt einfach: eine Marke, eine Lösung und weniger Aufwand bei der Teilebeschaffung. (mb)

Febi: Ein Orchester rund ums Rad

Christian Baier und Emilie Goury vor den Instrumenten von «All Around the Wheel».

Gassner AG, www.gassnerag.ch

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Gassner AG: Beissbarth Q-Lign erhält die wichtige BMW-Freigabe

Gassner AG: Beissbarth Q-Lign erhält die  wichtige BMW-Freigabe

Das Gassner-Team auf der Automechanika: v. l. Thomas Burri, Technischer Leiter; Thomas Küderli, Inhaber; und Jesus Garcia, Geschäftsführer.

Vor zwei Jahren kündigte Beissbarth auf der Automechanika die nächsten Freigaben für Q-Lign an. Nun ist es so weit: BMW setzt weltweit auf das Achsmessgerät. Auch bei der Gassner AG ist die Freude gross.

Vor zwei Jahren stand auf dem Messestand von Beissbarth an der Automechanika das Achsmessgerät Q-Lign im Mittelpunkt. Damals konnte die Gassner AG als Schweizer Vertriebspartner die Freigabe der Volkswagen-Gruppe vermelden – und kündigte bereits die nächsten grossen Schritte an. Nun ist ein besonders wichtiger davon geschafft: Q-Lign wird offiziell von BMW empfohlen und steht damit BMW-Betrieben weltweit zur Verfügung.

«Die BMW-Freigabe ist für uns ein grosser Erfolg», sagte Thomas Küderli, Inhaber der Gassner AG. Gemeinsam mit Geschäftsführer Jesus Garcia präsentierte er an der diesjährigen Automechanika die jüngste Entwicklungsstufe des Systems. Besonders bemerkenswert: Laut Beissbarth ist Q-Lign aktuell das einzige Achsmessgerät auf dem Markt, das das neue und anspruchsvolle BMW-Lastenheft vollumfänglich erfüllt.

Digitale Lenkradwaage integriert

Eine wichtige Rolle spielt dabei die elektronische Lenkradwaage. Sie ist direkt in die Software eingebunden und ermittelt die Lenkradstellung digital. Diese wird während der gesamten Vermessung permanent überwacht und anschlies­send automatisch im Prüfprotokoll dokumentiert. Das schafft nachvollziehbare Messwerte und soll vor allem eines sicherstellen: ein gerade stehendes Lenkrad nach erfolgter Einstellung.

Auch bei der Höhenstandsmessung setzt Beissbarth auf Automatisierung. Manuelles Messen und Abtippen der einzelnen Werte entfällt ebenso wie das aufwendige Be- und Entladen des Fahrzeugs mit Gewichten.

Am Grundkonzept von Q-Lign hat sich nichts geändert. Statt eines Fahrwagens vor der He­bebühne sitzen die kompakten Messköpfe seitlich. Die Bildverarbeitung erfolgt direkt darin, während sich die Benutzeroberfläche auf Tablet, PC, TV oder Smartphone anzeigen lässt. Messwerte für Spur, Sturz und Nachlauf stehen zudem auf kleinen Bildschirmen direkt unter dem Fahrzeug zur Verfügung. Der Mechaniker hat damit beide Hände frei und die relevanten Werte trotzdem jederzeit im Blick.

Weniger Rüstzeit in der Werkstatt

Das System erlaubt es, jede Messtafel an jeder Radposition einzusetzen. Ein Tafelwechsel ist mittels QR-Code ohne aufwendige Neukalibrierung möglich. Zusammen mit der permanenten Links-Rechts-Referenz und der «Active Lift Control» sollen so Rüstzeiten und mögliche Aufspannfehler reduziert werden. Gleichzeitig bleibt der Platz vor der Hebebühne frei.

Neben Q-Lign hatte Gassner an der Automechanika noch eine zweite Neuigkeit rund um eine Herstellerfreigabe im Gepäck: Die Beissbarth-Wuchtmaschine G-50 P verfügt neu über eine Freigabe der Volkswagen-Gruppe. Damit baut Beissbarth sein Angebot an offiziell freigegebenen Werkstattlösungen weiter aus.

Für Gassner sind die neuen Freigaben ein wichtiges Argument im Schweizer Markt. Nachdem Q-Lign vor zwei Jahren mit der VW-Freigabe für Aufmerksamkeit sorgte, ist mit der offiziellen BMW-Empfehlung nun der nächste grosse Schritt geschafft. (ir)

 

Hengst Filtration, www.hengst.com/oeinside

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Hengst: Mit «Filtration and Beyond» breiter aufgestellt

An der Automechanika zeigte Hengst, dass der Name künftig für mehr als Filtration stehen soll. Neue Wasserpumpen und Lastwagen-Ölwannen erweitern das Sortiment, während zusätzliche Services Werkstätten mehr Sicherheit bieten.

Seit 1958 steht das Familienunternehmen Hengst mit Hauptsitz in Münster für Filtration und technische Lösungen. Auf der Automechanika machte der Zulieferer deutlich, wohin die Reise im Independent Automotive Aftermarket geht. Unter dem Ansatz «Filtration and Beyond» überträgt Hengst sein Know-how aus der Erstausrüstung zunehmend auf weitere Produktbereiche.

Ein wichtiges Messehighlight war der Einstieg in das Thermomanagement mit einem neuen Wasserpumpen-Portfolio. Hengst verfügt bereits über langjährige Erfahrung mit kompletten Fluidmanagement-Modulen für die Erstausrüstung und bringt dieses Wissen nun in den freien Ersatzteilmarkt. Das Programm umfasst knapp 200 Wasserpumpen-Typen – von mechanischen über schaltbare bis zu vollelektrischen Ausführungen für Haupt- und Nebenstromkreisläufe. Damit berücksichtigt das Sortiment auch die zunehmende Elektrifizierung des Fahrzeugbestands. Die neuen Wasserpumpen sind ab Oktober 2026 erhältlich.

«Mit den neuen Produktgruppen bringen wir unsere langjährige Erfahrung aus der Erstausrüstung in weitere Bereiche des Af­termarkets. Für unsere Kunden bedeutet das mehr Lösungen aus einer Hand», erklärte Adrian Rothschild, Group Director Product Management.

Breites Angebot aus einer Hand

Die zweite neue Produktgruppe richtet sich an den Nutzfahrzeugmarkt. Erstmals präsentierte Hengst in Frankfurt eigene Lastwagen-Ölwannen. Mehrere Ausführungen decken relevante Fahrzeuganwendungen ab. Bei der Entwicklung verbindet das Unternehmen seine Erfahrung aus bestehenden Produktgruppen mit seiner Kompetenz in der Kunststoffverarbeitung.

Beide Neuheiten zeigen, wie Hengst «Filtration and Beyond» versteht: Bestehende technische Kompetenzen werden gezielt auf zusätzliche Systeme übertragen. Für Grosshandel und Werkstätten bedeutet dies ein breiteres Angebot von OE-Qualität aus einer Hand.

Hologramm gegen Produktfälschungen

Neuheiten gab es an der Automechanika aber nicht nur beim Sortiment. Mit dem «Hengst Secure Label» führt das Unternehmen einen zusätzlichen Schutz vor Produktfälschungen und Graumarktaktivitäten ein. Ein Hologramm auf der Verpackung ermöglicht es, die Echtheit eines Produkts direkt zu überprüfen. Nach dem Scan erhält der Nutzer gleichzeitig weitere Informationen zum jeweiligen Artikel. «Wir wollen unseren Kunden nicht nur Produkte liefern, sondern ihnen auch Sicherheit im täglichen Geschäft geben», sagte Guido Schneider, Director Aftermarket Sales Europe. 

Fünf Jahre Garantie für Werkstätten

Das zweite neue Serviceangebot ist eine verlängerte Garantie. Für registrierte Werkstätten gewährt Hengst auf Produkte, die keinem definierten Wechselintervall unterliegen, künftig fünf Jahre Garantie. Die Registrierung ist ab sofort möglich. Auch neue Produktgruppen wie die Wasserpumpen können von dieser Regelung profitieren.

Damit war der Auftritt in Frankfurt eine Standortbestimmung: Hengst will im Aftermarket nicht mehr allein über seine traditionelle Filtrationskompetenz wahrgenommen werden, sondern das Sortiment und die Dienstleistungen schrittweise erweitern. (pd/mb)

 

Hengst: Mit «Filtration and Beyond»  breiter aufgestellt

Grosszügiger Auftritt in Frankfurt: Hengst präsentierte an der Automechanika sein erweitertes Aftermarket-Angebot unter dem Ansatz «Filtration and Beyond».

KSU A-Technik AG, www.ksu.ch

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KSU A-Technik AG: Tour durch die Werkstatt von morgen

KSU A-Technik AG:  Tour durch die Werkstatt von morgen

Das KSU-Team in Frankfurt (v. l.): Michael Gloor (Bereichsleiter Werkstatteinrichtungen), Ferdinand Smolders (Geschäftsführer), Dalibor Siljeg (Bereichsleiter Werkzeuge) und Enis Mujalo (Projekt Manager Werkstatteinrichtungen).

KSU war an der Automechanika zwar nicht selbst Aussteller, dafür bei zahlreichen wichtigen Partnern präsent. Geschäftsführer Ferdinand Smolders war mit einem Team vor Ort, um die Neuheiten von Maha, Hunter und Govoni zu begutachten. Text/Bild: Mario Borri

Die erste Station der Tour führte zum grossen Messestand von Maha. Eines der zentralen Themen dort war die Prüfung moderner Fahrerassistenzsysteme. Mit «MAST 2.0» hat Maha einen Funktionsprüfstand entwickelt, mit dem sich ADAS-Funktionen wie Notbrems­assistent, Spurhalteassistent und Adaptive Cruise Control unter realitätsnahen Bedingungen prüfen lassen – ohne Teststrecke. Eine stufenlos geregelte Schwungmasse simuliert das Fahrzeuggewicht, während eine patentierte Lenkkompensation das Fahrzeug auch bei Lenkbewegungen kontrolliert auf dem Prüfstand hält. In Frankfurt wurde die Technik nicht nur statisch präsentiert. Bei Demofahrten konnten Besucher direkt im Fahrzeug erleben, wie «MAST 2.0» Fahrerassistenzsysteme prüft.

Maia jetzt auch für Lastwagen

Nicht weniger futuristisch präsentierte sich Maia. Der autonome Inspektionsassistent erkennt Fahrzeuge selbstständig und kann unter anderem Achsvermessungen, Lichttests und ADAS-Kalibrierungen durchführen. Dafür verfügt die mobile Robotik über einen Mecanum-Antrieb, einen 6-Achs-Roboterarm und wechselbare Sensorik. 2D- und 3D-Kameras sowie Laser- und Wärmebildsensoren gehören ebenfalls zum Konzept.

Nach der Vorstellung des Konzeptes an der Automechanika 2024 wurde Maia gezielt weiterentwickelt und bewährt sich seit Anfang 2026 bei Pilotpartnern unter realen Werkstattbedingungen. An der diesjährigen Messe zeigte Maha den Roboter erstmals sowohl für Personen- als auch für Lastwagen. Die Plattform wird dabei laufend weiterentwickelt und über Updates um zusätzliche Möglichkeiten ergänzt.

Ma Star H 4.5 schafft Freiraum

Eine interessante Neuerung gab es auch bei der Hebetechnik. Die hydraulische Zweisäulenhebebühne Ma Star H 4.5 ist für eine Tragkraft von 4,5 Tonnen ausgelegt. Das Besondere steckt jedoch in ihrer Konstruktion: Zwischen den beiden Säulen gibt es oben keine starre mechanische Querverbindung. Stattdessen besitzt jede Säule ein eigenes Hydraulikaggregat; beide Einheiten werden elektronisch synchronisiert.

Dadurch bleibt der Arbeitsbereich zwischen den Säulen frei. Das schafft mehr Bewegungsfreiheit und erleichtert die Anpassung an unterschiedliche Werkstattlayouts. Gerade dort, wo Raumhöhe, bestehende Installationen oder die Positionierung der Bühne eine Rolle spielen, eröffnet das zusätzliche Möglichkeiten. Zur Ausstattung gehört serienmässig die kompakte Fernbedienung Omni-Control, optional ist auch eine Funkbedienung vorgesehen.

Hunter lässt den Mechaniker weiterarbeiten

Bei Hunter stand insbesondere die Road Force Walk Away im Fokus. Die diagnostische Reifenauswuchtmaschine verbindet die Road-Force-Messung mit einem hohen Automatisierungsgrad. Über eine Belastungsrolle werden die auf der Strasse auftretenden Kräfte simuliert. So lassen sich auch vibrationsrelevante Probleme erkennen, die mit einer konventionellen Auswuchtung allein nicht zwingend sichtbar werden.

Der grosse Vorteil für die Werkstatt steckt im Namen Walk Away: Nach dem Aufspannen des Rades übernimmt die Maschine wesentliche Arbeitsschritte automatisch. Während das Rad befüllt und vermessen wird, kann sich der Mechaniker bereits einer anderen Aufgabe widmen. Gerade während der saisonalen Reifenspitzen lässt sich damit wertvolle Arbeitszeit einsparen und vorhandenes Personal effizienter einsetzen.

Govoni: Spezialwerkzeug aus Italien

Eine weitere Station führte zu Govoni. Der italienische Hersteller hat sich auf Spezialwerkzeuge und Werkstattausrüstung für die professionelle Fahrzeugreparatur spezialisiert. Das Programm deckt zahlreiche Arbeitsbereiche ab – darunter Fahrwerk und Federung, Radnaben und Lager, Motor, Injektoren und Glühkerzen, Kupplung sowie Heizungs- und Klimasysteme.

Typisch für Govoni sind Lösungen für Arbeiten, bei denen universelles Werkzeug schnell an Grenzen stösst. Dazu gehören beispielsweise Federkompressoren und Werkzeuge für den Aus- und Einbau von Buchsen und Lagern sowie Speziallösungen für festsitzende Injektoren.

Ein Beispiel aus dem Govoni-Programm für die KSU A-Technik AG ist Vortex 4. Das Transfer-Gerät dient zum Befüllen, Spülen und Entleeren von Kühlsystemen und Batterieflüssigkeiten. Vier separate 20-Liter-Tanks verhindern die Vermischung unterschiedlicher Flüssigkeiten. Druck- und Vakuumtechnologie ermöglichen das Befüllen und Entlüften ohne Lufteinschlüsse; zudem kann das Gerät Leckagen erkennen. 

Romess für die präzise Achsvermessung

Zum Angebot von KSU gehört auch die Marke Romess. Ein Highlight an der Automechanika war die elektronische Lenkradwaage RNW 2009 für die Achsvermessung. Sie kombiniert eine elektronische Neigungsmessung mit einer selbstzentrierenden Halterung und einer automatisch auf den Horizont bezogenen Winkelanzeige. Ein beleuchtetes Präzisions-LCD-Display, ein robustes Aluminiumgehäuse und die selbstzentrierenden Doppel-Aufnahmebügel ergänzen die Ausstattung.

 

Liqui Moly, www.liqui-moly.com/de/ch

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Liqui Moly: Bremsflüssigkeitswechsel neu gedacht

An der Automechanika zeigte Liqui Moly sein riesiges Sortiment an Schmierstoffen und Autochemie. Ein besonderer Fokus lag jedoch auf Brake Fluid Tronic, dem neuen System für einen einfacheren und effizienteren Bremsflüssigkeitsservice. Text/Bild: Mario Borri

Motorenöle, Getriebeöle und Additive gehören traditionell zu den grossen Themen bei Liqui Moly. An der Automechanika rückte der Ulmer Autochemie-Spezialist dieses Jahr aber auch Lösungen in den Mittelpunkt, die Arbeitsabläufe in der Werkstatt vereinfachen sollen. Herzstück der Neuheiten war Brake Fluid Tronic: ein komplettes Konzept für den professionellen Bremsflüssigkeitswechsel, bestehend aus Servicegerät, Bremsflüssigkeiten sowie technischem Support.

Nahezu vollautomatisch

Das Gerät arbeitet mit elektronischer Druckkontrolle und automatischer Nachregelung. Eine integrierte Dichtheitsprüfung und Absaugfunktion gehören ebenfalls dazu. Dank intuitiver Einpersonenbedienung kann der Mechaniker den Wechsel weitgehend dem Gerät überlassen und sich währenddessen anderen Arbeiten widmen. Die mitgelieferten Adapter decken rund 90 Prozent der Fahrzeugtypen ab, für weitere Modelle ist ein zusätzliches Adapterset erhältlich.

Vier Spezifikationen in einer Flüssigkeit

Entscheidend für das Konzept ist die neue Bremsflüssigkeit 4 in 1. Sie vereint die vier Spezifikationen DOT 4, DOT 5.1, SL6 DOT 4 und DOT 5.1 LV in einem Produkt. Damit sinkt nicht nur die Gefahr einer Fehlbefüllung, auch Lagerhaltung und Arbeitsvorbereitung werden einfacher.

In Kombination mit Brake Fluid Tronic bleibt der Flüssigkeitsbehälter dauerhaft am Gerät. Das wiederholte Wechseln von Gebinde und Spezifikation entfällt, was die Vorbereitungszeit  verkürzt. Das System lässt sich zudem mit grossen Flüssigkeitsbehältern bis zu 20 Liter betreiben. Gerade für Werkstätten mit vielen Bremsflüssigkeitswechseln bedeutet das weniger Behälterwechsel und damit effizientere Abläufe.

Mehr als Schmierstoffe

Brake Fluid Tronic steht exemplarisch für die Strategie, neben den eigentlichen Betriebsstoffen verstärkt komplette Werkstattlösungen anzubieten. Auf der Automechanika zeigte Liqui Moly darüber hinaus neue Molygen-Additive und ein Authentifizierungssystem, mit dem sich die Echtheit von Schmierstoffen über einen individuellen QR-Code auf dem Kanisterdeckel überprüfen lässt. Mit rund 4000 Artikeln reicht das Gesamtprogramm längst weit über die bekannten Motoren- und Getriebeöle hinaus.

In der Schweiz auf Wachstumskurs

Auch in der Schweiz will Liqui Moly künftig stärker Gas geben. Anfang 2026 nahm die neu gegründete Liqui Moly Schweiz AG mit Sitz in Baar ihre operative Tätigkeit auf und fungiert seither als offizieller Importeur. Die Geschäftsführung übernahm Mauro Lazzarini, der zuvor der Geschäftsleitung von LKQ Rhiag angehörte. Ziel der eigenen Landesgesellschaft ist es, die Marktpräsenz auszubauen und zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig baut Liqui Moly ein lokales Technical-Support-Team auf, um näher an den Werkstätten und Kunden zu sein. Lazzarini liess es sich denn auch nicht nehmen, an der Automechanika persönlich Präsenz zu zeigen. Der Schweizer Liqui-Moly-CEO sieht gerade in der stärkeren Kundennähe einen wichtigen Baustein für das weitere Wachstum: «Neben dem klassischen Vertrieb wollen wir insbesondere die Nähe zu unseren Kunden und zur Community weiter stärken.»

 

Liqui Moly: Bremsflüssigkeitswechsel  neu gedacht

Liqui-Moly-Schweiz-CEO Mauro Lazzarini (l.) mit Marco Esser, Global Marketing Director bei Liqui Moly, am Automechanika-Stand.

Magneti Marelli, www.magnetimarelli-parts-and-services.de

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Magneti Marelli: Ein Rundgang durch die Welt des Aftermarkets

Magneti Marelli: Ein Rundgang durch die Welt des Aftermarkets

Gianluca Altavini am aufwendig inszenierten Messestand.

Auf 360 Quadratmetern und zwei Ebenen inszenierte Magneti Marelli Parts & Services an der Automechanika sein gesamtes Aftermarket-Ökosystem. Gianluca Altavini führte uns durch die wichtigsten Neuheiten.

Der Stand B40 in Halle 3.0 war bewusst als Erlebnisparcours aufgebaut. Unter dem Leitmotiv «Projecting» führte Magneti Marelli Parts & Services die Besucher durch vier Bereiche: das Ersatzteilprogramm, aktuelle OE-Technologien von Marelli, die Werkstattlösungen von Magneti Marelli Checkstar sowie Magneti Marelli Elaborazioni 1919 für Performance und Individualisierung. Infinity-Mirror-Displays, Lichteffekte und interaktive Bildschirme setzten die Produkte in Szene.

Gianluca Altavini, Manager Marketing & Product Management, zeigte dabei die enorme Breite des Portfolios. Allein das Programm mechanischer Komponenten umfasst mehr als 17’000 Teilenummern in OE-Qualität oder gleichwertiger Qualität – von Bremsen über Stossdämpfer und Fahrwerksteile bis zu Rad­lagern und Getriebekomponenten.

Vom OE-Teil bis zur Werkstattausrüstung

Ein Schwerpunkt lag auf Teilen aus der Erstausrüstung, die Magneti Marelli auch für den freien Aftermarket anbietet. Dazu zählt der semiaktive Struktur-Stossdämpfer für den Alfa Romeo Tonale mit zwei Dämpfungsmodi. Hinzu kommen moderne Beleuchtungssysteme bis hin zu Matrix-LED und Laser-Fernlicht.

Für Werkstätten präsentierte Checkstar unter anderem das Mehrmarken-Diagnosetablet Visual Plus, die Kommunikationsschnittstelle Data Plus sowie einen neuen Isolationstester für Hochvoltsysteme. Einen emotionalen Ab-

schluss bildete Magneti Marelli Elaborazioni 1919. Gezeigt wurde unter anderem eine homologierte Sportabgasanlage für den Alfa Romeo Stelvio mit vier Carbon-Endrohren und elektronisch gesteuerter Abgasklappe. (mb)

 

Mahle, www.mahle-aftermarket.com/eu/de

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Mahle: Fünf Weltpremieren für die Autowerkstatt von morgen

Mit fünf Weltpremieren reiste Mahle an die Automechanika. Besonders im Fokus: eine mobile Werkstatt, eine neue Generation von Klimaservicegeräten sowie digitale Lösungen für den Werkstattalltag. Text: Mario Borri

Künftig muss das Fahrzeug für viele Servicearbeiten nicht mehr in die Werkstatt gebracht werden. Mit «Mahle Mobile Service»  kommen speziell ausgestattete Servicefahrzeuge direkt zum Kunden und ermöglichen Wartungs- und Reparaturarbeiten vor Ort. Das reduziert Fahrzeugstillstände, erhöht die Fahrzeugverfügbarkeit und steigert den Kundenkomfort.

Mahle bietet dafür individuell konfigurierbare Ausrüstungs- und Werkzeugkonzepte, die sich sowohl in neue als auch in bestehende Fahrzeugflotten integrieren lassen. Je nach Anforderung umfasst das Leistungsspektrum u. a. Ölwechsel, Bremsenservice, Inspektionen, Diagnose- und Software-Updates, Klimaanlagenservice sowie Hochvolt-Batteriediagnosen.

Mit dem «Mobile Service» unterstützt Mahle Werkstätten dabei, ihr Geschäftsmodell um mobile Dienstleistungen zu erweitern und sich auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und effizienten Serviceangeboten vorzubereiten.

Neue Generation für den Klimaservice

Eine weitere Weltpremiere war die neue «ArcticPRO»-Gerätefamilie. Die komplett neu entwickelten Klimaservicegeräte gibt es in vier Leistungsstufen. Sie unterstützen die Kältemittel R134a, R1234yf, R444A und R456A. Vollautomatisierte und KI-gestützte Serviceabläufe sollen die Werkstatt entlasten, Touchscreens mit bis zu zehn Zoll sowie integrierte Audio- und Videoanleitungen die Bedienung erleichtern. Vernetzungsfunktionen und automatische Software-Updates sorgen dafür, dass die Geräte aktuell bleiben.

Dazu präsentierte Mahle das neue Werkstattkonzept «Mahle Klimaexperte». Es verbindet Erstausrüsterkompetenz, Werkstattausrüstung, technisches Know-how und Marketingmassnahmen. Teilnehmende Betriebe erhalten unter anderem eine eigene Online-Präsenz, über die Kunden Leistungen direkt buchen können. Schulungen ergänzen das Angebot.

Digitales Wissen für die Werkstatt

Zum neuen Gesamtpaket gehört auch das Mahle-Werkstattportal. Die Plattform bündelt technische Informationen, Trainings, Services und Expertenwissen. Über ein Ticketsystem können Fragen direkt an Mahle-Experten gestellt werden. Unterstützt wird die Recherche durch MIA, den «Mahle Intelligent Assistant». Der KI-gestützte Assistent hilft unter anderem bei der Suche nach Informationen und Produkten. Das Portal ist über Smartphone, Tablet und Desktop nutzbar.

Schafwolle filtert die Innenraumluft

Die fünfte Weltpremiere steigert das Wohlbefinden im Fahrzeug. Beim neuen Innenraumfilter «CareMetix» Natural setzt Mahle erstmals Schafwolle als Bestandteil des Filtermediums ein. Dadurch soll der CO2-Fussabdruck reduziert werden, ohne die Filterleistung zu beeinträchtigen. Der Filter entfernt Partikel und Schadstoffe und reduziert flüchtige organische Verbindungen. Gleichzeitig soll der Einsatz von Materialien verringert werden, die zur Entstehung von Mikroplastik beitragen können.

 

Mahle: Fünf Weltpremieren für die  Autowerkstatt von morgen

Werkstatt auf Rädern: Mit dem neuen «Mahle Mobile Service» können Wartungs-, Diagnose- und Reparaturarbeiten direkt beim Kunden durchgeführt werden.

Nissens, www.nissens.com

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Nissens rüstet den Aftermarket für die nächste Fahrzeuggeneration

Nissens rüstet den Aftermarket für die nächste Fahrzeuggeneration

V. l. Eric Sills, CEO Standard Motor Products; Klavs Pedersen, President Nissens Automotive; Taco Homan, Vice President Sales & Marketing Nissens Automotive; Steffen Bjerg-Jensen, Senior Director Category Management & Strategy Nissens Automotive; und Moderator Jan Zieleskiewicz.

Elektroautos, chinesische Marken und intelligente Ersatzteile: Die Nissens Group zeigte an der Automechanika 2026, wie sich der Aftermarket verändert – und welche Chancen daraus entstehen.

Der Fahrzeugbestand in Europa verändert sich – und damit die Anforderungen an den Ersatzteilmarkt. Die Nissens Group stellte deshalb ihren Auftritt an der Automechanika 2026 ganz ins Zeichen neuer Technologien und Marktsegmente. «Der Aftermarket entwickelt sich rasant, und der Erfolg gehört denen, die immer vorne bleiben», sagte Taco Homan, Vice President Sales & Marketing bei Nissens Automotive.

Ein Schwerpunkt lag auf Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen. Für elektrifizierte Fahrzeuge umfasst das Portfolio inzwischen mehr als 2000 Komponenten aus den Bereichen Thermo- und Motormanagement. Gleichzeitig nimmt Nissens verstärkt chinesische Fahrzeugmarken ins Visier. Mit deren wachsendem Bestand auf europäischen Strassen steigt auch der Bedarf an entsprechenden Ersatzteilen im frei­en Aftermarket.

Ersatzteile werden intelligent

Mit der zunehmenden Vernetzung der Fahrzeuge verändern sich auch vermeintlich klassische Ersatzteile. Unter dem Begriff Smart Parts entwickelt Nissens elektronische Komponenten für softwaredefinierte Fahrzeuge. Mittels Reverse Engineering werden die Ersatzteile so ausgelegt, dass sie sich nach dem Plug-and-Play-Prinzip in die CAN- und LIN-Architektur des jeweiligen Fahrzeugs integrieren lassen. Für Werkstätten ist das entscheidend: Ein Ersatzteil muss künftig nicht nur mechanisch und elektrisch passen, sondern auch mit der Fahrzeugelektronik kommunizieren können. Mit den Smart Parts will Nissens komplexe Reparaturen vereinfachen und dem freien Aftermarket den Zugang zu modernen Fahrzeugsystemen ermöglichen.

Insgesamt präsentierte die Nissens Group in Frankfurt zwölf Produktneuheiten und Technologieerweiterungen. Bei Nissens kommen drei neue Produktlinien und zwei Technologieerweiterungen hinzu. AVA – The Clever Choice erhält drei neue Produktlinien, Highway Automotive deren vier.

Drei Marken für unterschiedliche Segmente

Mit den drei Marken deckt die Gruppe unterschiedliche Bereiche des Aftermarkets ab. Nissens Automotive konzentriert sich auf Komponenten wichtiger Fahrzeugsysteme, während AVA insbesondere thermische Komponenten für Personenwagen anbietet. Highway Automotive ergänzt das Portfolio für schwere Nutzfahrzeuge sowie Off-Highway- und Agraranwendungen.

Damit will die Gruppe nicht nur auf neue Antriebsformen reagieren, sondern möglichst viele Bereiche des Fahrzeugbestands abdecken. Denn während Elektro- und Hybridfahrzeuge an Bedeutung gewinnen, bleiben Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch lange ein wichtiger Bestandteil des Aftermarkets.

Genau darin liegt die Botschaft des Messeauftritts: Veränderung soll nicht als Bedrohung, sondern als Geschäftschance verstanden werden. Neue Fahrzeugmarken, Antriebskonzepte und elektronische Systeme schaffen neue Anforderungen an Handel und Werkstätten – und damit auch neue Geschäftsfelder. Oder wie es Taco Homan formulierte: Es gehe darum, «über das Bekannte hinaus» zu gehen. (pd/ir)

 

NTN-SNR, www.ntn-snr.com

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NTN baut sein Angebot mit Stossdämpfern und Sensoren weiter aus

Vom Radlagerspezialisten zum breiter aufgestellten Teilehersteller: NTN zeigte an der Automechanika 2026, wie das Unternehmen sein Angebot mit Stossdämpfern und Sensoren erweitert.

Radlager gehören seit jeher zur DNA von NTN. Doch der Hersteller baut sein Angebot für den Automotive Aftermarket kontinuierlich aus. «Wir werden immer mehr zum Multispezialisten. Radlager sind unsere DNA, aber wir haben uns weiterentwickelt», sagte Mike Brüning, Area Sales Manager von NTN-SNR. Ein Beispiel dafür ist das wachsende Stossdämpfer-Sortiment. Damit erschliesst NTN ein weiteres wichtiges Segment rund um Fahrwerk und Federung. Neben Stossdämpfern produziert das Unternehmen mittlerweile auch Federbeine und bietet damit Werkstätten zusätzliche Reparaturlösungen aus einer Hand.

Sensoren als neuer Meilenstein

Einen weiteren Schwerpunkt des Messeauftritts bildete die Sensorik. «Wir bieten mittlerweile auch Sensoren an. Das ist für uns ein Meilenstein», erklärte Brüning. Damit erweitert NTN sein traditionell stark mechanisch geprägtes Portfolio um elektronische Komponenten. Die Entwicklung trägt dem Wandel im Ersatzteilmarkt Rechnung. Moderne Fahrzeuge verfügen über immer mehr elektronische Systeme, ent­sprechend wächst auch die Bedeutung von Sensoren im Aftermarket.

Mit dem Ausbau des Stossdämpferangebots und dem Einstieg in die Sensorik unterstreicht NTN den eigenen Anspruch, sich breiter aufzustellen. Die Botschaft aus Frankfurt ist klar: Das Radlager bleibt die DNA des Unternehmens – das Angebot reicht inzwischen aber deutlich darüber hinaus. (pd/ir)

 

NTN baut sein Angebot mit Stossdämpfern und  Sensoren weiter aus

Mike Brüning, Area Sales Manager NTN-SNR auf der Automechanika 2026.

Osram, www.osram.com

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Osram wird Vollsortimenter

Osram wird Vollsortimenter

Christian Filomeno, Vertriebsleiter Automotive Aftermarket CH+AT (l.), und Toni Cilento, Head of AM AFTM Sales DACH bei Osram.

Osram zeigte an der Automechanika, dass das Portfolio längst mehr als Licht umfasst. Neben neuen LED-Nachrüstlampen standen auch Wischerblätter, Reifenpflege, Batterielader und Pannenhelfer im Fokus. Der Auftritt unterstrich den Anspruch als Vollsortimenter. Text/Bild: Michael Lusk

Die Automechanika Frankfurt war für Osram mehr als eine Bühne für neue Lampen. Unter dem Motto «Be Road Ready» zeigte der Hersteller, wie breit das Sortiment für den automobilen Aftermarket inzwischen aufgestellt ist. Neben LED-Nachrüstlösungen standen Wischerblätter, Reifenpflege, Batteriemanagement und Produkte für den Pannenfall im Mittelpunkt. «Wir machen weiter Licht und Lampen. Gleichzeitig wollen wir mit unserem Stand zeigen, dass wir als Vollsortimenter deutlich mehr bieten», sagte Christian Filomeno, Vertriebsleiter Automotive Aftermarket CH+AT bei Osram.

Zwei neue H1-Nachrüstlampen

Im Zentrum der LED-Sparte standen zwei neue H1-Nachrüstlampen. Die Night Breaker LED Speed H1 richtet sich an Autofahrer, die eine möglichst einfache und schnelle Umrüstung suchen. Dank 1:1-Bauweise kommt sie ohne zusätzliche Kappen oder Adapter aus und erzeugt ein modernes, weisses Licht mit bis zu 6000 Kelvin. Für Old- und Youngtimer brach­te Osram dagegen die Night Breaker LED Vintage H1. Ihre warmweisse Lichtfarbe mit bis zu 3000 Kelvin soll sich optisch besser in klassische Fahrzeuge einfügen. Beide Lösungen sind für die entsprechenden Anwendungen strassenzugelassen und sollen gegenüber Halogenlampen weniger Energie verbrauchen und länger halten. Ein sichtbares Zeichen für die Erweiterung des Sortiments waren die neuen «Better Sight WIPERblades». Osram will damit das Thema Sicht nicht mehr nur über den Scheinwerfer definieren. Die Wischer sollen für eine gleichmässige, streifenfreie Reinigung sorgen und lassen sich dank Multi-Fit-System schnell und ohne Werkzeug montieren. Damit betrat Osram einen Produktbereich, der für den Aftermarket ebenso alltäglich wie sicherheitsrelevant ist.

Lösungen für Reifen und mehr

Auch abseits der Lichtlösungen gab es Neuheiten zu entdecken. Der «TYREinflate 2130» übernimmt die schnelle Kontrolle und Korrektur des Reifendrucks. Auto-Stopp-Funktion, ein grosses digitales Display und ein Easyset-Drehrad sollen die Bedienung vereinfachen. Für den Pannenfall präsentierte Osram die «LEDguardian Road Flare Signal TA20 NXT». Die kompakte Warnleuchte ist rundum sicht­bar, lässt sich magnetisch befestigen und per USB-C laden. Ergänzt wurde das Programm durch das «BATTERYcharge 1010» für 12- und 24-Volt-Systeme. Auch das Thema Offroad kam nicht zu kurz. Mit der «LEDriving HL Easy Free H7» und der «LEDriving HL Allseason» zeigte Osram weitere LED-Lösungen für die Nachrüstung. Beide sind allerdings nicht für den öffentlichen Strassenverkehr zugelassen.

Der Messeauftritt machte damit vor allem eines deutlich: Osram will im Automotive Aftermarket nicht auf die klassische Fahrzeugbeleuchtung reduziert werden. «Unser Stand ist bewusst so konzipiert, dass wir als Vollsortimenter wahrgenommen werden», erklärte Filomeno. Die Strategie war klar erkennbar. Licht bleibt die Kernkompetenz, wurde aber um Produkte ergänzt, die Autofahrer und Werkstätten vor, während und nach der Fahrt unterstützen. Passend dazu feierte Osram Automotive an der Automechanika zudem das 100-jährige Jubiläum der Marke.

 

Otto Christ AG, www.christ-ag.com

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Otto Christ setzt auf ganzheitliche Waschlösungen

Otto Christ zeigte an der Automechanika, wie sich die Fahrzeugwäsche weiterentwickelt. Neben neuen Waschanlagen standen digitale Bedienlösungen, SB-Systeme und Zusatzangebote im Mittelpunkt. Der Anspruch: mehr Effizienz und ein besseres Kundenerlebnis. Text/Bild: Michael Lusk

Auf der Automechanika Frankfurt drehte sich bei Otto Christ alles um die Frage, wie sich Fahrzeugwäsche wirtschaftlicher und zugleich attraktiver gestalten lässt. Unter dem Motto «I Love Car Wash» präsentierte das Unternehmen deshalb nicht nur einzelne Maschinen, sondern ein ganzheitliches Konzept für Waschstras­sen, Tankstellen, Autohäuser und SB-Anlagen. «Unsere Kunden wollen heute mehr als eine einzelne Maschine. Sie erwarten Lösungen, die technisch zuverlässig sind und sich auch wirtschaftlich rechnen», erklärte Otto Christ an der Messe.

Portalwaschanlage Cadis

Im Mittelpunkt stand die Portalwaschanlage Cadis. Sie ist auf einen möglichst effizienten Betrieb ausgelegt und soll auch bei kleineren Waschhallen eine wirtschaftliche Automatisierung ermöglichen. Ergänzt wird das Konzept durch den Skip-M-Container, in dem sich die Technik für bis zu drei SB-Waschplätze unterbringen lässt. Die Konstruktion schützt die Anlagen vor Witterung und reduziert gleichzeitig Geräusche. Zudem lässt sich das System in bestehende Stahlkonstruktionen integrieren. Auch bei der Bedienung setzt Christ auf mehr Digitalisierung. Mit Touch-Start zeigte das Unternehmen eine zentrale Bedieneinheit, deren Benutzeroberfläche individuell angepasst werden kann. In Verbindung mit dem Christ-Shop-Terminal und einem optionalen Barcode-Scanner lassen sich unterschiedliche Bezahl- und Nutzungskonzepte umsetzen. Damit soll nicht nur die Bedienung einfacher werden, sondern auch der Ablauf am Waschplatz effizienter.

Innovative SB-Angebote

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den SB-Angeboten. Mit dem Duo-Sauger können zwei Fahrzeuge gleichzeitig gereinigt werden. Ergänzt wird das Programm durch den Blade-Sauger und den Car-Mat zur Reinigung von Fussmatten. «Wir wollen unseren Kunden nicht einfach Technik verkaufen, sondern Lösungen anbieten, mit denen sie ihr Waschgeschäft erfolgreich betreiben können», so Otto Christ. Dabei geht es für Christ nicht allein um möglichst leistungsfähige Technik. Entscheidend sei das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Ein einheitliches Design, digitale Systeme und zusätzliche Angebote sollen den gesamten Waschplatz aufwerten und gleichzeitig weitere Umsatzmöglichkeiten schaffen. Gerade bei steigenden Anforderungen an Effizienz und Kundenerlebnis sieht Christ darin einen wichtigen Ansatz für die Zukunft. Der Messeauftritt machte damit deutlich, wohin die Reise geht: weg von der einzelnen Waschanlage und hin zu modularen Gesamtlösungen. Von der Portalwaschanlage über SB-Technik und Saugsysteme bis zur digitalen Steuerung sollen die einzelnen Bausteine zusammenspielen.

 

Otto Christ setzt auf ganzheitliche Waschlösungen

Otto Christ an der Automechanika.

Petro-Lubricants, www.petro-lubricants.ch

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Schmierstoffe mit Zukunft von Rowe und Petro-Lubricants

Schmierstoffe mit Zukunft von  Rowe und Petro-Lubricants

Otto Botz, Marco Spadaro, Dr. Alexandra Kohlmann und Klaus Bayer (v. l.) am modernen Rowe-Stand an der Automechanika.

Mit «Shift up your ambitions!» zeigte Rowe an der Automechanika neue Wege bei Schmierstoffen. Für den Schweizer Importeur Petro-Lubricants steht dabei neben neuen Produkten vor allem die langfristige Partnerschaft im Mittelpunkt. Text/Bild: Michael Lusk

An der Automechanika Frankfurt präsentierte Rowe unter dem Motto «Shift up your ambitions!» die Weiterentwicklung seines Schmierstoffportfolios. Für Petro-Lubricants, den Schweizer Importeur der deutschen Marke, war der Messeauftritt auch ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit. Seit 2012 vertreibt Petro-Lubricants Rowe in der Schweiz exklusiv und hat die Marke hierzulande kontinuierlich aufgebaut. «Rowe ist heute auf dem modernsten Stand und gibt am meisten her. Für uns ist Rowe deshalb der perfekte Partner für Petro-Lubricants in der Schweiz», sagte Marco Spadaro.

Partnerschaft in herausfordernder Zeit

Gerade die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie wichtig ein leistungsfähiger und verlässlicher Partner sei. «Was wir seit der Krise im März 2026 erlebt haben, zeigt uns, wie stark sich geopolitische Entwicklungen auf unser Geschäft auswirken können. Verfügbarkeit, Flexibilität und kurze Wege werden dadurch noch wichtiger», so Spadaro. Für Petro-Lubricants geht es deshalb nicht nur um ein breites Sortiment, sondern auch darum, Produkte in der Schweiz zuverlässig verfügbar zu halten. Rowe arbeitet seinerseits kontinuierlich an der Anpassung des Angebots. «Unser Produktportfolio wird laufend den Marktbedürfnissen angepasst, um die Verfügbarkeit zu garantieren», erklärte Klaus Bayer von Rowe. Dazu gehört auch eine Überarbeitung des Additivprogramms. Gleichzeitig wurde eine neue Profi-Linie eingeführt, die sich gezielt an die Anforderungen von Werkstätten und professionellen Anwendern richtet.

Innovative Sunspeed-Produkte

Besonders stolz ist Rowe auf die Sunspeed-Produkte. Dabei handelt es sich um Motorenöle auf biosynthetischer Basis. Die verwendeten Basisöle werden aus pflanzlicher Biomasse synthetisiert und unterscheiden sich damit von herkömmlichen Schmierstoffen auf fossiler Basis. Das Sunspeed-Programm umfasst inzwischen verschiedene Viskositäten für PW und Nutzfahrzeuge und wird kontinuierlich erweitert. «Sunspeed ist für uns ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Wir zeigen damit, dass Nachhaltigkeit und Leistung bei modernen Schmierstoffen zusammengehen können», sag­te Bayer. Neben den neuen Produkten bleibt für Rowe aber auch die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern zentral. «Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Petro-Lubricants in der Schweiz sehr. Das Team kennt den Markt und weiss, was die Kunden benötigen.» Genau darin sieht auch Spadaro eine der grossen Stärken der Partnerschaft. «Wir brauchen einen Hersteller, der technologisch vorne dabei ist, und gleichzeitig Produkte, die wir unseren Schweizer Kunden zuverlässig anbieten können. Rowe erfüllt beides.» Die Automechanika wurde damit für beide Unternehmen zum Schaufenster für neue Technologien, aber auch zum Beleg dafür, dass ein starkes Produktportfolio und ein leistungsfähiger Schweizer Vertrieb gerade in einem zunehmend volatilen Markt entscheidend sind.

 

Pichler Werkzeuge, www.pichler.tools

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Pichler Werkzeuge: Mehr Akku-Power in der Werkstatt

58 Neuheiten brachte Pichler Werkzeuge mit an die Automechanika 2026. Im Mittelpunkt stand eine komplett neue Linie von Akku-Werkzeugen, die den Werkstattalltag einfacher machen soll.

Vom Schlagschrauber über Bohrmaschinen bis zum Winkelschleifer: Pichler Werkzeuge erweitert sein Sortiment um eine komplett neue Akku-Linie. Damit reagiert das Traditionsunternehmen aus Österreich auf einen deutlichen Wandel in den Werkstätten. «Früher waren Druckluftwerkzeuge das Nonplusultra. Mittlerweile arbeiten aber immer mehr Garagisten und Profis lieber mit Akku-Geräten», sagte Geschäftsführer Michael Pichler. Deshalb habe man eine eigene Linie entwickelt, die den Qualitätsansprüchen des Unternehmens entspricht. Praktische Details sollen die Arbeit in den Werkstätten zusätzlich erleichtern. So verfügt der neue Schlagschrauber über eine Auto-Stopp-Funktion: Sobald die Schraube gelöst ist, stoppt das Gerät automatisch und verhindert, dass diese herunterfällt.

Alles an seinem Platz

Passend zu den neuen Akku-Geräten bietet Pichler Werkzeuge eine Powertool-Station an. Sie wird an der Wand montiert und dient zur übersichtlichen Aufbewahrung der Werkzeuge. Eine integrierte Steckerleiste ermöglicht gleichzeitig das Laden der Akkus. «Das sorgt für Ordnung und Sauberkeit in der Werkstatt», erklärte Pichler.

Eine weitere der insgesamt 58 Messeneuheiten war der Quickshift-Drehmomentschlüssel. Während bei herkömmlichen Modellen mehrere Umdrehungen nötig sind, um das gewünschte Drehmoment einzustellen, deckt der neue Schlüssel mit einer Umdrehung den Bereich von 100 bis 180 Nm ab. Gerade beim Räderwechsel soll das Zeit sparen. «Das ist ein grosser Vorteil, wenn man beispielsweise in der Reifenwechselsaison schnell und exakt arbeiten muss», sagte Pichler. Damit setzt das Unternehmen, das seit 1978 Spezialwerkzeuge in Tirol entwickelt, bei seinen Neuheiten vor allem auf eines: mehr Effizienz im Werkstatt­alltag. (pd/ir)

Pichler Werkzeuge: Mehr Akku-Power  in der Werkstatt

Michael Pichler, Geschäftsführer Pichler Werkzeuge, und die Akku-Werkzeug-Linie.

Robert Bosch AG, www.bosch-garagenwelt.ch

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Bosch zeigte die Werkstatt der Zukunft

Bosch zeigte die Werkstatt der Zukunft

Dirk Appelt (l.) und Sandro Francescutto am Bosch-Stand in Frankfurt.

Bosch zeigte an der Automechanika, wie KI, Diagnose und vernetzte Lösungen Werkstätten effizienter machen und auf neue Mobilitätsformen vorbereiten.

Unter dem Motto «Master the job every day» zeigte Bosch an der Automechanika, wie sich Werkstätten mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz für die Zukunft rüsten können. Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel von Diagnose, Ersatzteilen, Werkstattausrüstung und digitalen Services. «Die Mobilität verändert sich rasant. Unser Anspruch ist es, Werkstätten auf diesem Weg partnerschaftlich zu begleiten», sagte Sandro Francescutto von Bosch. Eine wichtige Neuheit war die neue Generation der Diagnosesoftware Esitronic mit integriertem KI-Assistenten. Dieser analysiert Diagnosedaten und greift auf Reparaturanleitungen sowie Originaldokumente der Fahrzeughersteller zu. Daraus entstehen konkrete Lösungsvorschläge für den Techniker.

Innovation Award

Die Lösung wurde mit dem Innovation Award 2026 in der Kategorie «AI Solutions & Digitalisation» ausgezeichnet. Auch bei der ADAS-Kalibrierung setzt Bosch auf Vereinfachung. Die neue SOVAL-Technologie für das Kalibriersystem DAS 3000 erkennt Fahrzeugposition und Referenzpunkte automatisch und führt den Techniker durch den Prozess. Daneben zeigte Bosch mit dem DCP 800 einen neuen Prüfstand für Common-Rail-Hochdruckpumpen. Neben der Digitalisierung rückte Bosch die Kreislaufwirtschaft in den Fokus. Mit «Bosch eXchange» werden aufbereitete Komponenten wieder in den Markt gebracht. «Nachhaltigkeit entscheidet sich im Aftermarket im konkreten Reparaturfall», sagte Dirk Appelt. Die Wiederaufbereitung schont Ressourcen und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für Werkstätten. (pd/ml)

 

Schrader TPMS Solutions, www.schradertpms.com

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Schrader TPMS Solutions bringt mehr Sicherheit in den toten Winkel

Schrader TPMS Solutions präsentierte an der Automechanika 2026 gleich zwei Nachrüstlösungen: «PrecoRADAR» erhöht die Sicherheit rund ums Nutzfahrzeug, «AirCheck BLE» überwacht die Reifen.

Mehr Sicherheit für Nutzfahrzeuge: Schrader TPMS Solutions bringt die US-Marke «PrecoRADAR» nach Europa. Schrader hatte das Unternehmen 2022 übernommen. Die Nachrüstkits nutzen Radartechnologie zur Totwinkelerkennung bei Lastwagen und Nutzfahrzeugen. Ein Vorteil: Das System arbeitet wetterunabhängig und lässt sich einfach nachrüsten. «Tote Winkel zählen zu den grossen Sicherheitsrisiken für Nutzfahrzeugflotten», sagte Mariam Lochoshvili, Marketing Communications Managerin Europa bei Schrader. «PrecoRADAR» helfe, Gefahren frühzeitig zu erkennen – «mit Radartechnologie in OE-Qualität und Kameralösungen für bessere Sicht». Je nach Ausführung überwachen die Systeme unter anderem Front- oder Heckbereiche. Droht Gefahr, wird der Fahrer über das Display optisch und akustisch gewarnt.

Reifendaten direkt aufs Smartphone

Mit «AirCheck BLE» zeigte Schrader eine weitere Nachrüstlösung. Das Bluetooth-basierte Reifendruckkontrollsystem richtet sich an PW und leichte Nutzfahrzeuge ohne werkseitiges RDKS. Reifendruck, Temperatur und Batteriestatus der Sensoren werden in Echtzeit über eine App auf dem Smartphone angezeigt. Das System eignet sich auch für Wohnmobile, Camper und Anhänger und unterstützt bis zu vier Achsen, Zwillingsbereifung und ein Reserverad. Individuelle Druckgrenzwerte lassen sich ebenso festlegen. Ein wiederaufladbarer Reichweitenverstärker soll auch bei längeren Fahrzeugkombinationen für eine zuverlässige Verbindung sorgen. (pd/ir)

Schrader TPMS Solutions bringt mehr Sicherheit  in den toten Winkel

Mariam Lochoshvili mit der neuen TPMS-Nachrüstlösung «AirCheck BLE».

Sehon Innovative Lackieranlagen GmbH, www.sehon-robotics.com

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Sehon: Roboterlackierung als nächster grosser Schritt in die Zukunft

Sehon: Roboterlackierung als nächster grosser Schritt in die Zukunft

Tiemo Sehon und Marketingleiterin Jacqueline Gensch.

An der Automechanika demonstrierte Sehon die «AI-Revolution» live. Die KI-gestützte Roboterlackierung soll Fachkräfte entlasten, Material sparen und reproduzierbare Ergebnisse liefern. Text: Mario Borri

Für Tiemo Sehon ist die «AI-Revolution» ein Durchbruch bei der Fahrzeuglackierung. Zwar gebe es inzwischen verschiedene Robotik­lösungen. «Wir sind nicht die Einzigen, aber ich bin überzeugt, dass wir derzeit die beste Lösung für Lackierbetriebe anbieten», sagt der Geschäftsführer von Sehon Innovative Lackieranlagen. Bemerkenswert: Sehon war an der Automechanika nach eigenen Angaben der einzige deutsche Lackieranlagenhersteller mit einem Messestand.

Die Anlage kann Fahrzeuge und Teile innen und aussen lackieren, beherrscht Beilackierungen und 3-Schicht-Lackierungen und deckt laut Hersteller bereits 70 bis 80 Prozent aller Lackierarbeiten ab. Damit soll der Roboter nicht nur einzelne Standardaufgaben übernehmen, sondern im Arbeitsalltag möglichst breit eingesetzt werden können. Für Sehon ist eine hohe Auslastung entscheidend, damit sich die Investition für den Betrieb auch rechnet.

Lackhersteller geben die Parameter vor

Die Robotertechnik stammt aus China, entscheidend ist für Sehon jedoch das Zusammenspiel von Anlage, Software und Lacksystem. Parameter der Lackhersteller können individuell eingespeist und verarbeitet werden. Damit sollen deren Vorgaben eingehalten und eine hohe Farbtongenauigkeit erreicht werden.

«Alle wichtigen Lackhersteller waren bereits bei uns im Werk und haben die Anlage mit ihren Systemen getestet. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv», sagte Sehon. «Entscheidend ist, dass wir die Vorgaben der Lackhersteller konsequent einhalten.»

Ein weiterer Vorteil ist der Materialverbrauch. Laut Sehon lassen sich mit der Robotik rund 10 bis 15 Prozent Lackmaterial einsparen. «Gerade für Betriebe mit hohem Lackverbrauch ist diese Einsparung enorm. Damit wird die Robotik auch wirtschaftlich sehr interessant.»

Auch bestehende Anlagen nachrüstbar

Die «AI-Revolution» gibt es als komplette Lackierkabine mit Robotik. Sehon kann die Technologie aber auch in Bestandsanlagen nachrüsten – selbst bei Anlagen anderer Hersteller. Dafür müssen unter anderem Steuerung, Software, Aggregate, Luftmanagement, Filterung sowie Sicherheits- und Energietechnik angepasst werden.

Besonderes Gewicht legt Sehon auf die Sicherheit. Das Unternehmen verweist auf die EN 16985 sowie die ab Januar 2027 geltende EU-Maschinenverordnung. Auch bei nachgerüsteten Anlagen müssen die entsprechenden Anforderungen an die Gesamtkonformität erfüllt sein.

Vom Herausforderer zur Nummer eins

Seit mehr als 40 Jahren gehören Umbau und Modernisierung von Lackieranlagen zum Ta­gesgeschäft von Sehon. Das Unternehmen ist schon seit vielen Jahren Aussteller auf der Automechanika. «Als wir erstmals in Frankfurt ausstellten, waren wir bei Umsatz und Stückzahl noch die Nummer vier in Deutschland. Heute sind wir in beiden Bereichen die Nummer eins», sagte Tiemo Sehon.

Mit der «AI-Revolution» will das Unternehmen nun auch bei der automatisierten Fahrzeuglackierung den nächsten Entwicklungsschritt machen.

 

Sidem, www.sidem.be

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Sidem entwickelt OE-Komponenten für den Aftermarket gezielt weiter

Bewährte OE-Qualität gezielt verbessern: Mit Sidem NXT präsentierte Sidem an der Automechanika 2026 weiterentwickelte Fahrwerkskomponenten sowie neue digitale Lösungen für Werkstätten.

Das Originalteil dient als Basis, doch dabei muss es nicht bleiben. Mit Sidem NXT zeigte Sidem in Frankfurt ein neues Konzept für Lenkungs- und Fahrwerkskomponenten, die gezielt für die Anforderungen des freien Ersatzteilmarkts optimiert werden. Als OEM-Lieferant entwickelt und produziert Sidem nach OE-Qualitätsstandards. Erkennt das hauseigene Engineering-Team Verbesserungspotenzial, wird die Konstruktion angepasst. «Die unter Sidem NXT angebotenen Lösungen bieten dadurch eine längere Lebensdauer, mehr Sicherheit oder eine einfachere Montage», sagte Steven Meeremans, Marketing Manager Sidem. Dabei fliessen laut Meeremans insbesondere Erfahrungen aus dem Markt und Rückmeldungen von Kunden in die Ent­wicklung ein.

Schneller zum richtigen Ersatzteil

Der zweite Schwerpunkt des Messeauftritts war digital. Sidem präsentierte seinen komplett neu gestalteten Online-Katalog sowie eine neue App. Rund 10’000 Artikel für 54 Fahrzeugmarken und 1579 PW- und leichte Nutzfahrzeugmodelle sind darin erfasst. Die Daten werden täglich aktualisiert. «Der neue Online-Katalog ist übersichtlicher, intuitiver und bietet zahlreiche zusätzliche Services», sagte Meeremans. Dazu gehören Videos, Produktbeschreibungen, technische Daten und Einbauanleitungen. Verschiedene Suchmöglichkeiten und eine neue Navigation sollen Werkstätten zudem schneller zum benötigten Ersatzteil führen. (pd/ir)

Sidem entwickelt OE-Komponenten für den  Aftermarket gezielt weiter

Steven Baeke (l.), Sales Director von Sidem, und Steven Meeremans, Marketing Manager von Sidem.

Sonic, www.sonic-schweiz.ch

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Moderne Werkstattlösungen von Sonic

Moderne Werkstattlösungen von Sonic

Nicolo Incorvaia, Gerben de Jong, Guido Unternährer und Vito Fischer (v. l.) am Stand von Sonic.

Sonic präsentierte an der Automechanika das komplette Programm moderner Werkstattlösungen – von modularen Aufbewahrungssystemen bis zu individuell bestückten Werkzeugeinlagen. Text/Bild: Michael Lusk

Sonic Equipment nutzte die Automechanika Frankfurt, um die ganze Bandbreite seiner Werkstattlösungen zu zeigen. Im Mittelpunkt standen dabei Ordnung, Effizienz und eine möglichst individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes. Der Auftritt machte deutlich, dass Sonic längst mehr als Werkzeug und Werkstattwagen anbietet. Das Sortiment reicht von Handwerkzeugen über bestückte Werkstattwagen bis zu modularen Aufbewahrungslösungen.

Wichtige Messe für die Schweiz

Für Guido Unternährer ist die Messe auch aus Schweizer Sicht wichtig. «Für Schweizer ist die Automechanika eine wichtige Messe, um sich zu orientieren und Fachgespräche zu führen. Wir können auf kompakter Fläche schauen, was die Konkurrenz macht.» Gerade die internationale Ausrichtung der Messe ermögliche es, Entwicklungen und Trends im Werkstattbereich direkt miteinander zu vergleichen. Ein Schwerpunkt war die Weiterentwicklung der Aufbewahrungssysteme. Mit Next MSS präsentierte Sonic die neue Generation des modularen Werkstattaufbaus. Das System lässt sich individuell aus zahlreichen Modulen und Zubehörteilen zusammenstellen und ist mit dem Sonic-Foam-System kompatibel. Für besonders intensive Einsätze bleibt MSS+ die Premiumlösung. Mit einer grossen Auswahl an Modulen und Zubehör bietet es zusätzliche Möglichkeiten, den Arbeitsplatz an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Auch die Next-Werkstattwagen standen im Fokus. Die Modelle S9, S12 und S12XD verbinden mobile Aufbewahrung mit der Möglichkeit, Werkzeuge übersichtlich und griffbereit zu organisieren. Damit lassen sich Arbeitsplätze flexibel gestalten und die benötigten Werkzeuge direkt zum Fahrzeug bringen.

Zahlreiche Neuheiten

Eine zentrale Rolle spielte zudem das Sonic-Foam-System, kurz SFS. Mit zahlreichen vor­konfigurierten Werkzeugsätzen können Betriebe ihre Ausstattung auf die jeweiligen Arbeiten abstimmen. Die Werkzeuge haben ihren festen Platz und lassen sich dadurch schnell finden und nach der Arbeit wieder korrekt einordnen. Das steigert die Übersicht und unterstützt einen effizienteren Workflow. Für Unternährer entwickelt sich Sonic auch im Schweizer Markt zunehmend zu einer bekannten Grösse. «Sonic kennt man in der Schweiz immer besser. Wir zeichnen uns durch Qualität aus.» Genau diese Kombination aus durchdachten Aufbewahrungslösungen, Werkzeugen und individuell gestaltbaren Arbeitsplätzen soll die Position der Marke weiter stärken. Mit Next MSS, MSS+, den Next-Werkstattwagen und dem SFS zeigte Sonic in Frankfurt, wie stark Aufbewahrung, Werkzeug und Arbeitsplatzgestaltung inzwischen zusammenspielen. Für Unternährer bietet die Automechanika dabei nicht nur eine Bühne für die eigenen Produkte, sondern auch die Möglichkeit, Entwicklungen im Markt aus nächster Nähe zu beobachten und sich mit Fachleuten auszutauschen.

 

Südo Jasa AG, www.suedojasa.ch

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Südo Jasa AG: Carsystem zeigte Lösungen für die Lackierwerkstatt

Die Südo Jasa AG zeigte als Schweizer Importeur von Carsystem in Frankfurt Neuheiten für Lackierbetriebe. Im Fokus standen Schutz, Abdecken und Schleifen.

Die Automechanika bot Südo Jasa die Gelegenheit, Schweizer Kunden die aktuellen Lösungen von Carsystem vorzustellen. Die Marke versteht sich als Komplettanbieter für den Automotive-Refinish-Bereich und deckt zahlreiche Arbeitsschritte in der Lackierwerkstatt ab. «Carsystem ist für uns ein wichtiger Partner. Das Sortiment bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und macht uns zum Komplettanbieter», sagte Andreas Stocker von Südo Jasa. Zu den Neuheiten gehörte der Explorer Ltd. 2-Piece Coverall. Der zweiteilige Schutzanzug besteht aus Jacke und Hose und ist antistatisch sowie staub-, silikon- und fusselfrei. Mesh-Einsätze sorgen für Belüftung, während mehrere Taschen zusätzlichen Stauraum bieten.

Praktisches Red Tape

Beim Abdecken rückte Carsystem das Red Tape in den Mittelpunkt. Es ist das erste Klebeband mit kleinem Kern und passt perfekt in eine Jackentasche. Auch beim Schleifen wurde das Sortiment erweitert. Das «P.25 Ceramic» ist eine 150-Millimeter-Schleifscheibe mit 25-Lochung. Das Keramikkorn sorgt für hohen Abtrag und eine lange Standzeit. Damit ergänzt Carsystem sein bestehendes Angebot an Schleifmitteln. Für die Südo Jasa AG steht dabei nicht nur das einzelne Produkt im Vordergrund. «Wir wollen unseren Kunden ein möglichst komplettes Angebot für die Lackierwerkstatt bieten. Genau deshalb ist Carsystem für uns so interessant», erklärte Stocker. Die Automechanika zeigte damit die breite Ausrichtung der Marke und das Ziel, Lackierbetriebe mit aufeinander abgestimmten Lösungen aus einer Hand zu versorgen. (ml)

 

Südo Jasa AG: Carsystem zeigte Lösungen  für die Lackierwerkstatt

V. l.: Andreas Stocker, Maximilian Voss und Oliver Beib am Stand von Carsystem.

Südo Jasa AG, www.suedojasa.ch

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Südo Jasa AG: Sata vereint Lackiertechnik und Robotik

Südo Jasa AG: Sata vereint Lackiertechnik  und Robotik

Andreas Stocker (r.), Mike Wolf (l.) und Alex Bloch mit der Jet X by Stilbruch.

Die Südo Jasa AG empfing als Generalimporteur von Sata Schweizer Kunden an der Automechanika und zeigte die Neuheiten des wichtigen Partners für Lackierwerkstätten.

Sata rückte an der Automechanika neben manuellen Lackierpistolen auch die Robotik in den Mittelpunkt. «Wir von der Südo Jasa AG als Generalimporteur sind an der Automechanika, um Schweizer Kunden zu empfangen und Neuheiten zu zeigen. Sata ist für uns ein wichtiger Partner», sagte Andreas Stocker. Im Fokus standen drei Varianten der Jet X. Die Jet X Basecoat Edition und die Jet X Clearcoat Edition kombinieren die Technik der Jet X mit einer auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Ausführung. Dazu kam die Sonderedition Jet X by Stilbruch, die gemeinsam mit dem Künstler Alex Bloch entstand. Damit verbindet Sata professionelle Lackiertechnik mit einem auffälligen Design.

Automatisierung als nächster Schritt

Nur wenige Meter entfernt zeigte Sata Automation den Jetstream live. Die Lösung übernimmt Lackierprozesse vom Basis- bis zum Klarlack automatisiert und soll Lackierbetriebe angesichts von Fachkräftemangel, Kostendruck und steigenden Anforderungen produktiver machen. Aktuell kann das System laut Sata bis zu 35 Prozent der Lackieraufgaben übernehmen. Während der Roboter arbeitet, kann sich der Lackierer anderen Tätigkeiten widmen. Technisch setzt Jetstream auf die Sata-Automatikpistole und die Jet-X-Düsentechnologie. Dadurch sollen Zerstäubung und Materialverteilung präzise und reproduzierbar erfolgen. Die Automatisierung ist dabei nicht als Ersatz für den Lackierer gedacht, sondern als zusätzliches Werkzeug. Für Südo Jasa bot die Messe vor allem die Gelegenheit, Schweizer Kunden persönlich zu empfangen, Neuheiten vorzustellen und den fachlichen Austausch zu pflegen. (ml)

 

Südo Jasa AG, www.suedojasa.ch

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Südo Jasa AG: Abarth-Arbeitsschuhe zwischen Sicherheit und Sneaker-Look

An der Automechanika Frankfurt präsentierte Bator seine Sicherheits- und Arbeitsschuhe der Marke Abarth. In der Schweiz ist die Südo Jasa AG seit Januar 2026 exklusiver Vertriebspartner.

Arbeitsschuhe müssen längst nicht mehr nur robust und sicher sein. Dass Funktionalität und ein sportlicher Auftritt zusammenpassen, zeigte Bator an der Automechanika Frankfurt. Das spanische Unternehmen entwickelt und produziert seit 2020 Sicherheits- und Berufsschuhe unter Lizenz der italienischen Marke Abarth. In der Schweiz werden die Schuhe seit Januar 2026 exklusiv von Südo Jasa vertrieben. Das Sortiment umfasst verschiedene Modellreihen wie 595, Truck, Zerocento, Welder, Esseesse, Scorpion, Speed und Competizione. Je nach Ausführung erfüllen die Schuhe die Normen EN ISO 20345 oder EN ISO 20347.

Vom Arbeitsplatz direkt in die Freizeit

Für Antonio Lo Iacono, Bereichsleiter Werkstatt- & Fahrzeugbedarf bei der Südo Jasa AG, liegt eine der Stärken der Abarth-Schuhe in der Verbindung von Qualität und Design: «Die Schuhe sehen nicht nach klassischen Sicherheitsschuhen aus, sondern wie moderne Sneakers. Viele Modelle kann man problemlos auch in der Freizeit tragen.»

Richtige Zutaten für den Schweizer Markt

Auch bei Bator zeigt man sich mit der Entwicklung in der Schweiz zufrieden. Export-Managerin Lídia Funoll vergleicht eine erfolgreiche Vermarktung mit einer guten Paella: Erst wenn alle Zutaten zusammenpassen, stimmt das Ergebnis. «Ein Arbeitsschuh kann attraktiv, sicher und preislich interessant sein – ohne einen starken Vertriebspartner reicht das aber nicht.» Mit der Südo Jasa AG habe Bator für den Schweizer Markt den passenden Partner gefunden. Die bisherige Zusammenarbeit und die Entwicklung der Marke in der Schweiz seien entsprechend erfreulich. (mb)

 

Südo Jasa AG: Abarth-Arbeitsschuhe zwischen  Sicherheit und Sneaker-Look

V. l.: Antonio Lo Iacono, Lidia Funoll und Roger Jufer, Technischer Verkaufsberater Werkstatt- & Fahrzeugbedarf bei Südojasa.

Südo Jasa AG, www.suedojasa.ch

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Südo Jasa AG: Starke Partnerschaft mit CTEK und Power für die Werkstatt

Südo Jasa AG: Starke Partnerschaft mit  CTEK und Power für die Werkstatt

V. l.: Sven Fierenkothen (Sales Director Europe CTEK), Michael Lowin, Paolo Benedetti (CEO Südojasa AG), Nesrin Abedini (Leiterin Einkauf Südojasa AG), Antonio Lo Iacono und Roger Jufer.

CTEK zeigte an der Automechanika neue Lösungen für die professionelle Batteriepflege. Gemeinsam mit Vertriebspartner Südo Jasa setzt der schwedische Spezialist auch auf Know-how und Schulung.

Ob Laden, Testen, Pflegen oder Starthilfe: CTEK zeigte an der Automechanika sein breites Portfolio für Fahrzeugbatterien. Im Fokus des Messeauftritts stand unter anderem die noch junge RB-Boosterfamilie. Die bereits bekannten RB 3000 und RB 4000 erhalten mit den neuen RB 1500 und RB 2000 Zuwachs. Damit erweitert CTEK das Angebot kompakter Starthilfe-Booster nach unten. Die Geräte sind für die schnelle Starthilfe bei 12-Volt-Batterien konzipiert, sie bieten unter anderem ein intelligentes Energiemanagement, Powerbank-Funktion sowie Schutz vor Verpolung und Kurzschluss. 

Intelligente Unterstützung für Profis

Ebenfalls im Rampenlicht standen die neuen Lade- und Batterieunterstützungsgeräte PRO 1240, PRO 2420 und PRO 2440. Ihre Modeshift-Technologie passt den Betriebsmodus automatisch an: Benötigt das Fahrzeug etwa bei Diagnosearbeiten oder Software-Updates Energie, liefert das Gerät eine stabile Batterieunterstützung.

Starker Partner für die Schweiz

CTEK und die Südo Jasa AG verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Dabei geht es nicht nur um den Vertrieb der Produkte: Südo Jasa bietet auch Schulungen für CTEK-Nutzer an und vermittelt praxisnahes Wissen rund um den richtigen Einsatz der Geräte. Genau dieses Know-how hebt Michael Lowin, Area Sales Manager CTEK Süddeutschland, hervor: «Die Mitarbeitenden der Südo Jasa AG verfügen über ein sehr grosses CTEK-Fachwissen.»

Auch Antonio Lo Iacono, Bereichsleiter Werkstatt- & Fahrzeugbedarf bei der Südo Jasa AG, beurteilt die langjährige Zusammenarbeit positiv. Die starke Partnerschaft zwischen CTEK und der Südo Jasa AG schafft die Grundlage, um den Herausforderungen von heute und morgen mit Kompetenz, Innovation und höchster Zuverlässigkeit zu begegnen. (mb)

 

Texa, www.texadeutschland.com

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Texa beschleunigt ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung

Kamera, Radar und Achsgeometrie in rund 15 Minuten einstellen: Mit Vision Check zeigte Texa an der Automechanika 2026 eine neue Lösung für mehr Tempo und Präzision in der Werkstatt.

Fahrerassistenzsysteme stellen Werkstätten vor immer anspruchsvollere Aufgaben. Mit Vision Check will Texa deren Kalibrierung deutlich vereinfachen und beschleunigen. «Schneller als mit dem neuen Vision Check kann man Kamera, Radar und Achse nicht einstellen. Es dauert knapp 15 Minuten», sagte Jan Blumenstock von Texa. Die Markteinführung ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Die neue Baureihe wird in drei Versionen angeboten: Start, Light und Plus. Bereits das Vision Check Start ermöglicht die ADAS-Kalibrierung nach Herstellervorgaben. Laser-Distanzmesser und Targets an den Hinterrädern unterstützen die präzise Positionierung, die Höhenverstellung erfolgt automatisch. Über die Diagnosesoftware IDC6 wird der Techniker Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Das System deckt mehr als 65 Fahrzeugmarken ab.

Kalibrieren und Achse vermessen

Vision Check Light ergänzt das System um hochauflösende Kameras und die patentierte Texa-Multi-Fix-Technologie. Damit lässt sich die Anlage automatisch vertikal und horizontal verschieben sowie drehen und präzise zum Fahrzeug ausrichten. Die Spitzenversion Vision Check Plus verbindet schliesslich ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung. Sechs hochauflösende Kameras kommunizieren kontinuierlich mit vier an den Rädern montierten Messtafeln. Nach der Einstellung erstellt das System einen Bericht mit den Messwerten vor und nach der Arbeit.

Eine weitere Neuheit ist TPS 3 für Reifenmanagement und RDKS-Diagnose. Das Gerät bietet mehr als 30 Funktionen – von der Sen­sorprogrammierung bis zur Dokumentation – und lässt sich in IDC6 integrieren. (pd/ir)

Texa beschleunigt ADAS-Kalibrierung und Achsvermessung

V. l.: Jan Blumenstock, Marketingmanager Texa Deutschland; Gründer und CEO von Texa Bruno Vianello und Werner Arpogaus, Geschäftsführer Texa Deutschland mit dem neuen Vision Check.