13.10.2026

Autopromotec – «The Dialogues»: ADAS - Sicherheit braucht Wartung

Mit «The Dialogues» setzt Autopromotec seine Diskussionsreihe im Vorfeld der Messe, die vom 26. bis 29. Mai 2027 in Bologna stattfindet, fort. In Rom standen Wartung, Überprüfung und die dauerhafte Funktionsfähigkeit von Fahrerassistenzsystemen im Mittelpunkt.

Autopromotec – «The Dialogues»: ADAS - Sicherheit braucht Wartung

Moderator Alessandro Lago (l.) mit Mario Porretto, Ingenieur bei der Verkehrspolizei, bei Autopromotec – «The Dialogues» in Rom.

Das blosse Vorhandensein von ADAS-Systemen in Fahrzeugen reicht allein nicht aus, um Sicherheit zu gewährleisten: Kameras, Radar, Sensoren und Software müssen während des gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs leistungsfähig und ordnungsgemäss kalibriert bleiben. Dies war die zentrale Botschaft von Autopromotec – «The Dialogues» unter dem Titel «Invisible Safety: ADAS, Wartung und eine Kultur der Prävention im Zeitalter des intelligenten Autos» in Rom.

 

Obwohl ADAS-Systeme den Fahrer unterstützen, ersetzen sie ihn nicht. Daher ist es entscheidend, ihre Funktionsfähigkeit regelmässig zu überprüfen, um Leistungsverschlechterungen frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten.

 

Alessandra Zinno, ACI-Direktorin für Verkehrserziehung, Mobilität und Tourismus, betonte, dass laut einer Studie der Filippo-Caracciolo-Stiftung des ACI ein Auto, das älter als 10 Jahre ist, mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit in einen Unfall verwickelt wird wie ein neueres Fahrzeug. Der Einbau von ADAS-Fahrerassistenzsystemen führt zu einer Verringerung des Gesamtunfallrisikos um 38 Prozent im Vergleich zu Fahrzeugen ohne diese Systeme. Insbesondere die automatische Notbremsung kann Unfälle um 35 Prozent und Auffahrunfälle um 45 Prozent reduzieren. Der ACI verstärkt seine Schulungsmassnahmen mit spezifischen ADAS-Programmen.

 

Mario Porretto, Ingenieur bei der Verkehrspolizei, gab Einblicke in die Unfallrekonstruktion. Dabei wird es immer wichtiger, zwischen den vom Fahrer ergriffenen Massnahmen und den vom Fahrzeug autonom ausgelösten Massnahmen zu unterscheiden. Erforderlich sind umfassendere und standardisierte Informationen.

 

«Der Dialog mit Behörden, Institutionen und der Presse ist unerlässlich, um eine Präventionskultur aufzubauen und Innovationen durch wirksame und nachhaltige Vorschriften zu fördern», erklärte Mauro Severi, Präsident des italienischen Werkstattausrüsterverbands AICA.

 

Die Sicherheit von intelligenten Fahrzeugen hängt auch von der Fähigkeit ab, deren effizienten Betrieb aufrechtzuerhalten, sie zu testen und ihre Grenzen zu verstehen. 

 

Die Diskussionsreihe dient als Auftakt zur Autopromotec 2027, auf der diese Veränderungen in den Pavillons des Messezentrums Bologna Fiere eingehender beleuchtet werden.

 

https://www.autopromotec.com/it/index.php 

 

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