12. Juni 2017

Moto2: Lüthi zum sechsten Mal auf dem Podest

Tom Lüthi (CarXpert, Interwetten) macht in der Gesamtwertung weitere Punkte auf Leader Franco Morbidelli gut. Beim GP Katalonien landete der Berner nach einem schwachem Start doch noch auf Rang 3. Jesko Raffin und Iker Lecuona (Garage Plus, Interwetten) beendeten das Rennen auf Platz 24 bzw. 25.

Moto2: Lüthi zum sechsten Mal auf dem Podest

Sechs Podien in sieben Rennen. Tom Lüthi (CarXpert, Interwetten) hat seit seinem WM-Titel in der 125ccm-Klasse 2005 noch nie eine Saison so stark begonnen wie die aktuelle. Als Dritter beim Rennen von Katalonien, das in brütender Hitze ausgetragen wurde – bei 32°C Luft- und 50°C Asphalttemperatur – wurde der aktuell WM-Zweite nur von Alex Marquez und Mattia Pasini geschlagen, Letzterer gewann vor einer Woche den GP von Mugello.

 

Der WM-Leader Franco Morbidelli beendete das Wochenende auf dem sechsten Platz, womit Tom Lüthi seinen Rückstand auf den Italiener auf sieben Punkte verkürzen konnte. Der Tag war für die beiden anderen Piloten, Jesko Raffin und Iker Lecuona (Garage Plus, Interwetten), die ebenfalls in der Struktur von Teambesitzer Frédéric Corminboeuf fahren, um einiges schwieriger. Sie beendeten das Rennen auf Platz 24 beziehungsweise 25.

 

Das Fazit des Teamchefs: «Sechs Podien in sieben Rennen, das hat es in der Karriere von Tom noch nie gegeben. Mit diesem erneuten Erfolg konnten wir wieder einige Punkte auf WM-Leader Franco Morbidelli gutmachen. Das ist alles grossartig – und trotzdem gibt es noch zwei, drei kleine Sachen, an denen wir arbeiten müssen. Wir haben noch immer Luft nach oben und wir hoffen, dass wir in den zwei bevorstehenden Testtagen von Dienstag und Mittwoch diesbezüglich Fortschritte machen können. Das Ziel ist es, dass wir in Zukunft an den Rennweekends gleich von Beginn weg stark sein können. Ich bedanke mich hier auch wieder einmal bei meinem ganzen Team für eine konstant effiziente und starke Leistung. Solche Resultate sind das Ergebnis der guten Arbeit jedes Einzelnen. Jesko hat seinen Rhythmus während dem ganzen Rennen nicht finden können. Für ihn war es ein zweigeteiltes Rennwochenende, da auf dieser Strecke sein Freund und Teamkollege Luis Salom vor einem Jahr sein Leben verloren hat. Jesko wollte zu viel und war verkrampft. Iker hatte dieses Wochenende zu viel im Kopf. Um ihn herum war viel los, er wusste, er musste das Rennen zu Ende bringen. Wenn man sich damit schon zu Beginn des Rennens Druck macht ist es schwierig, locker zu werden.»

 

Tom Lüthi: «Es war ein sehr hartes, heisses Rennen. Mein Start war stark, in der ersten Kurve musste ich aber leider die Ideallinie verlassen und einen weiten Bogen fahren. Ich verlor somit am Anfang zu viele Plätze bevor ich dann einen guten Rhythmus gefunden habe. Hut ab für Alex Marquez: Auch wenn ich den Kontakt am Anfang nicht verloren hätte, glaube ich, dass er dieses Wochenende einfach auf einem anderen Level gefahren ist. Auf Pasini konnte ich fast aufschliessen, aber nach einigen kritischen Momenten habe ich gemerkt, dass es keinen Sinn macht, das Unmögliche zu erzwingen und ich besser das Podium sicher nach Hause bringe, womit ich auch wieder Punkte auf Morbidelli gutmachen konnte.» (pd/ir)

 

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