03. November 2016

Schweizer Automobilisten haben den Auto-Energie-Check entdeckt

Schweizer Automobilistinnen und Automobilisten wollen wissen, wie sie besonders sparsam unterwegs sein können und lassen ihre Fahrzeuge zunehmend auf Energieeffizienz testen. In den ersten zehn Monaten 2016 konnten die AGVS-Garagisten mehr als 9800 AutoEnergieChecks durchführen.

Schweizer Automobilisten haben den Auto-Energie-Check entdeckt

Wer den AutoEnergieCheck an seinem Wagen hat durchführen lassen, weiss, wo die Sparpotenziale fürs eigene Portemonnaie und die Umwelt liegen.

9807 Automobilistinnen und Automobilisten nutzten die budget- und energiesparende Dienstleistung AutoEnergieCheck (AEC) der Schweizer Garagisten unter dem Dach des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) im Zeitraum von Januar bis Oktober 2016. Sie sparen so Treibstoff und Geld und schonen die Umwelt. Die fast 10‘000 AEC bedeuten eine Verdoppelung gegenüber 2015! Allein im Oktober führten die AGVS-Garagisten 1822 AutoEnergieChecks durch, das ist ein Rekordwert seit Einführung des AEC im Jahr 2012. Bislang konnten so rund 30‘000 Tonnen CO2 gespart werden.

 

«Das Interesse der Autofahrer für die Energieeffizienz nimmt seit einiger Zeit spürbar zu», erklärt Markus Peter, Leiter Technik und Umwelt beim AGVS. Dieses Interesse ist auch anhand der Zugriffszahlen auf www.autoenergiecheck.ch messbar, die in den letzten Wochen auch dank einer digitalen Medienkampagne förmlich explodiert sind. Markus Peter: «Der Kunde schont nicht nur die Umwelt, sondern auch sein Portemonnaie.»

 

Das Sparpotenzial ergibt sich aus verschiedenen Massnahmen, die jeder Automobilist persönlich beeinflussen kann:

  • Anpassung und Kontrolle Reifendruck: bis zu 8 Prozent
  • Leichtlaufreifen: bis zu 5 Prozent
  • Reduktion der Reifenbreite: bis zu 2 Prozent
  • Reibungsarmes Schmieröl: bis zu 3 Prozent
  • Regelmässige Wartung: bis zu 3 Prozent
  • Richtiger Einsatz der Klimaanlage: durchschnittlich 4 Prozent
  • Richtiger Einsatz elektrischer Verbraucher: durchschnittlich 1 Prozent
  • Vermeiden unnötigen Gepäcks: durchschnittlich 0,5 Prozent
  • Demontage unnötiger Gepäckträger: durchschnittlich 0,5 Prozent
  • Ausrüstung mit LED-Tagfahrleuchten: bis zu 2 Prozent

 

Nochmals 10% Treibstoff lassen sich durch Eco-Drive einsparen.

 

In der Regel kostet der halbstündige AutoEnergieCheck 49 Franken und bietet das Potenzial, jährlich 240 Liter Benzin und 560 Kilogramm CO2 einzusparen. Für ein durchschnittliches Fahrzeug führt dies zu einer Einsparung von jährlich bis zu 360 Franken. Bei den Betrieben, die den AEC durchführen, wurde im Oktober erstmals die Schallmauer von 1000 Garagen und Werkstätten durchbrochen. In Kombination mit anderen Werkstattarbeiten bieten viele Garagisten den AEC unter den Selbstkosten an. Der AutoEnergieCheck (AEC) wird unterstützt von EnergieSchweiz, dem Energiesparprogramm des Bundesamtes für Energie (BFE). pd/cs

 

www.autoenergiecheck.ch

 

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