17. Oktober 2016

Tom Lüthi Big in Japan

Tom Lüthi triumphiert im Moto2-Rennen des GP von Japan und verbessert sich in der WM-Wertung auf Platz 3.

Tom Lüthi Big in Japan

Man hatte es schon an den beiden Trainingstagen geahnt. Der Sieg beim Moto2-GP von Japan in Motegi würde einem der beiden starken Männern gehören, die alle Sessions dominiert hatten: entweder Johann Zarco, dem amtierenden Weltmeister und Führenden im WM-Klassement, oder Thomas Lüthi (Garage Plus Interwetten), der alle Beobachter nicht nur durch seinen enormen Speed, sondern auch seine Konstanz überzeugte.

 

Nach einem perfekten Start aus der ersten Startreihe übernahm Lüthi sofort die Führung und gab sie nie mehr ab. Zuerst hielt er den aufsässigen Italiener Franco Morbidelli hinter sich, danach wehrte er sich erfolgreich gegen den immer stärker werdenden Zarco. Lüthi gewann bereits seinen dritten GP der Saison und insgesamt seinen 13. Grand Prix. Gleichzeitig gewann er einen Rang im Gesamtklassement und ist jetzt Gesamt-Dritter.

 

43 Punkte liegt Lüthi nun noch hinter Leader Zarco zurück, und maximal 75 Punkte sind noch zu holen. Das Rennen der beiden carXpert Interwetten-Piloten Robin Mulhauser und Iker Lecuona war leider früh zu Ende, beide stürzten. Der junge Spanier fuhr zwar weiter, musste aber neun Runden vor Schluss aufgeben. Die Tagesbilanz des überglücklichen Teamchefs Frédéric Corminboeuf, dem Patron von CGBM Evolution, unter deren Dach die beiden Teams vereint sind: «Tom hat ein fehlerfreies Weekend gezeigt, war in jeder Session an der Spitze dabei, war entspannt, locker, mit sehr viel Selbstvertrauen und hundertprozentig auf seinen Job fokussiert. Dieser Sieg war die Frucht der Arbeit des gesamten Teams. Unser Ziel ist nun, die restlichen drei Rennen relaxt in Angriff zu nehmen und permanent auf diesem sehr hohen Level zu bleiben.»

 

Thomas Lüthi (Garage Plus Interwetten, 1.): «Die hervorragende Arbeit meines Teams in den letzten beiden Tagen zahlte sich aus. Ich war perfekt für das Rennen vorbereitet. Als Zarco mich beinahe wieder einholte, blieb ich trotz des zusätzlichen Drucks ruhig und habe keinen Fehler gemacht. Der Erfolg gehört dem gesamten Team. Unter der Leitung meines Cheftechnikers Gilles Bigot waren alle jede Sekunde hoch konzentriert am Arbeiten. Ich fühlte mich zwar von Trainingsbeginn an sehr gut, aber ich wollte noch mehr herausholen. Dann schlug er mir vor, ein weiteres kleines Detail zu testen. Das hat hervorragend funktioniert. Ich bin entschlossen, auf diesem hohen Niveau weiterzumachen - Phillip Island kann kommen!» (pd/ir)

 

www.derendinger-racing.com

 

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