Die Teilnehmer erhielten am Ende des Pilot-Kurses ein Zertifikat, das sie befähigt, Hybrid-Modelle und allgemein Fahrzeuge mit Hochvolt-Systemen spannungsfrei und in einen gesicherten Modus zu setzen, selber an den spannungsfreien Komponenten zu arbeiten und Mitarbeiter zu unterweisen und zu beaufsichtigen. «Der Kurs ist eine Sicherheitsschulung und berechtigt die Teilnehmer zu verschiedenen Tätigkeiten an Hochvolt-Fahrzeugen», erklärt Stephanie Lüthi von hostettler.
Dank der Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft Bochum, die über einen eigenen Lehrstuhl für Elektrofahrzeuge verfügt, erfolgt die Zertifizierung im Auftrag des ZDK (Zentrales Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) und der TAK (Technische Akademie des Kraftfahrzeuggewerbes). Im EU-Raum ist das Zertifikat gesetzlich vorgeschrieben und muss in der Schweiz im Rahmen der bilateralen Abkommen ebenfalls anerkannt werden.
Nach dem ausgebuchten Pilot-Kurs gehen am 8./9. Februar und am 10./11. Februar jeweils in Reiden die nächsten Schulungen über die Bühne. «Die Kurskosten für zwei Tage inklusive Mittagessen, Kursunterlagen und Prüfungsgebühr belaufen sich auf 615 Franken ohne Mehrwertsteuer», sagt Stephanie Lüthi. Interessenten sollten sich schnell anmelden, da die noch freien Plätze sehr begehrt seien. (st)
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