10. April 2017

Interessante Gespräche und Produkteneuheiten vom Auto-Salon 2017

AUTO&Wirtschaft hat am 87. Genfer Auto-Salon mit vielen Verantwortlichen der Autohersteller gesprochen und zahlreiche innovative Produkteneuheiten an den Ständen der Zulieferer entdeckt. Nachfolgend finden Sie unseren umfangreichen Rückblick zum Genfer Auto-Salon, unterteilt in viele einzelne Artikel, die Sie zum Lesen mit einem Klick öffnen können.

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Abt AG, www.abt-ag.ch

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«Bestseller und Taktgeber bei der Abt AG»

Abt AG Bestseller und Taktgeber bei der Abt AG

Das Team der Abt AG in Genf (v.l.): Laurent Schlagenwarth, Carlo Ledermann, Jean-Pierre Aeberhard und Beda Schmid.

Mit zahlreichen Bestsellermaschinen der Firma Corghi für höchste Ansprüche und Perfektion für den gelungenen Reifenservice präsentierte sich die Abt AG in der Halle 7. Das Unternehmen vertritt seit 57 Jahren die Qualitätsprodukte der Firma Corghi in der Schweiz.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Für das Traditionsunternehmen Abt AG sind der Autosalon Genf und insbesondere die Halle 7 immer wieder ein Highlight. «Wir freuen uns jedes Jahr auf Genf», sagt Carlo Ledermann, Geschäftsführer der Abt AG. Ganz bewusst hat sich die Firma dieses Jahr für die Kurzzeitmesse entschieden. Ledermann: «Für eine Fachmesse ist eine Woche absolut ausreichend. In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass unsere Kunden vor allem in der ersten Woche kommen. In der zweiten Woche war oft nicht viel los.»

Nebst Kundenpflege am eigenen Stand nimmt die Präsentation der Produkte eine wichtige Stellung ein. «Die Reifenwuchtmaschine EM 9550 von Corghi ist einer unser Bestseller und eine geniale Lösung für Wuchtprobleme. Die Maschine bietet alles, was es braucht, ohne Schnickschnack», sagt Ledermann. Die EM 9550 besitzt einen digitalen Messschieber zur Erfassung von Durchmesser und Abstand. Sie garantiert maximale Präzision und Gleitfähigkeit dank integrierter FSP-Funktion (Fast Selection Program). Am Ende des Messlaufs wird das Rad gebremst und automatisch in die Auswuchtposition gebracht (RPA). Die integrierte LED-Leuchte beleuchtet den Arbeitsbereich, um die Reinigungsarbeiten der Felge und das Anbringen der Gegengewichte zu erleichtern. Ledermann: «Damit kann der Garagist optimal wirtschaftlich arbeiten.»

Ein weiterer Bestseller, den die Abt AG ausstellte, ist die Reifenwaschmaschine Drester 12. «Sie ist der Taktgeber schlechthin und zählt zu den meistverkauften Radwaschmaschinen in der Schweiz», sagt Ledermann. Ein Renner ist auch die Reifenmontiermaschine Minimaster Jolly von Corghi inklusive des patentierten Smart Corghi Systems. «Sie bietet ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis», so Ledermann.

Alpine, www.alpinecars.com

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«Ein Sportwagen für jeden Tag»

Alpine Ein Sportwagen für jeden Tag

Eric Reymann, Director Product Planning bei der Renault-Gruppe.

Mit der Alpine A110 belebt die französische Tochtermarke von Renault eine Legende wieder. Eric Reymann, Director Product Planning bei der Renault-Gruppe, erzählt AUTO&Wirtschaft, was dieses Auto so einzigartig mac

Interview: Michael Lusk

AUTO&Wirtschaft: Herr Reymann, wodurch zeichnet sich die Alpine A110 aus?

Eric Reymann: Die neue Alpine A110 ist wendig, kompakt, schnell: Der Mittelmotor-Zweisitzer beschleunigt in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ganz in der Tradition der Ur-Alpine beträgt das Leergewicht lediglich 1080 Kilogramm, die Länge nur 4,18 Meter.

Welche Rolle spielte die Ur-Alpine?

Das Design der A110 orientiert sich an ihrem Vorgänger aus den 60er- und 70er-Jahren, setzt aber gleichzeitig auf moderne Stilelemente wie die Zusatzscheinwerfer, die Fronthaube und Materialien.

Wo wird die Alpine gebaut?

Die neue Alpine A110 wird wieder in Dieppe gebaut, wo schon die klassische Alpine A110 vom Band lief. Dafür haben wir auch das Werk auf den neuesten Stand gebracht, die Zahl der Mitarbeiter erhöht. Wir planen mit 2000 bis 3000 Autos pro Jahr, weniger als 10‘000 insgesamt. Die Schweiz ist dabei ein sehr wichtiger Markt.

Und wie teuer wird das Fahrzeug werden?

Die Première Edition, die im Übrigen in nur fünf Tagen ausverkauft war, kostet 58‘500 Euro respektive 64‘000 Franken in der Schweiz.

Was für technische Besonderheiten hat die A110 noch?

Sie wird über eine Doppelkupplung verfügen, die sehr schnelle Gangwechsel ermöglicht. Dazu kommen ein sportliches, aber trotzdem für den Alltag komfortables Fahrwerk, eine spezielle Auspuffanlage mit Klappen und 18 Zoll grosse Otto-Fuchs-Felgen.

Ist die Alpine 110 ein reines Rennstreckenauto?

Die Alpine 110 ist ein Sportwagen für jeden Tag. Wir haben in der Entwicklung auch auf den Komfort viel Wert gelegt. Das Auto soll auf kurvigen Strassen viel Spass machen, durch präzises Handling überzeugen und auch von einem «Anfänger» gut zu fahren sein. Trotzdem wird es verschiedene Fahrmodi geben: Normal, Sport, Track und ESP komplett aus. Da das Auto sehr progressiv ausbalanciert ist, lässt es auf der Rennstrecke auch Drifts zu, ist aber trotzdem gut beherrschbar.

Welche Rolle spielt der aktive Motorsport?

Wir denken natürlich darüber nach, auch im Motorsport mit der neuen Alpine aktiv zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir aber dazu noch nichts Genaueres sagen.

Wie fällt die Gewichtsbalance aus?

Weil der Motor hinter dem Fahrer platziert ist, ist das Auto eher hecklastig. 56 Prozent des Gewichts liegen im Heck, 44 Prozent auf der Frontachse. Zudem sitzt der Fahrer sportlich tief. Wir wollen, dass der Pilot das Auto «fühlen» kann.

Wie stellt sich Alpine beim Händlernetz auf?

Wir setzen auf Partner, die Passion und Erfahrung mitbringen. In Europa wollen wir etwa 60 Händler etablieren, in der Schweiz wird es zunächst sechs Händler geben. Wichtig ist für uns, Schritt für Schritt vorzugehen. Die Qualität muss an erster Stelle stehen. Im Bereich Aftersales haben wir intensive Trainings geplant, um die Kunden optimal betreuen zu können.



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Apollo Vredestein, www.apollovredestein.ch

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«Sportlichkeit auf ganzer Linie»

Apollo Vredestein Sportlichkeit auf ganzer Linie

Markus Brunner, Country Manager Apollo Vredestein Schweiz.

Mit einem offenen und einladenden Standkonzept präsentierte sich Apollo Vredestein in der Halle 1 am Autosalon Genf den Besuchern. Hingucker war dabei nicht nur der Jaguar F-Pace.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Apollo Vredestein zeigte am diesjährigen Autosalon Genf eine Reihe der besten Produkte seiner beiden Marken Vredestein und Apollo. Für Aufsehen sorgte dabei nicht nur das grosse Reifensortiment, sondern auch der Jaguar F-Pace – bestückt mit UHP-Reifen Ultrac Vorti. «Der Autosalon Genf ist für uns sehr wichtig. Einerseits, um unsere OE-Kunden zu treffen und andererseits, um unsere Schweizer Kunden bei uns am Stand zu begrüssen und zu verwöhnen», sagt Markus Brunner, Country Manager Apollo Vredestein Schweiz.

Verwöhnt wurden die Besucher dabei nicht nur mit leckeren Köstlichkeiten für den Gaumen, auch für die Augen gab es bei Apollo Vredestein einiges zu sehen. Allen voran der UHP-Reifen Ultrac Vorti R, der bislang sportlichste Ultra-High-Performance-Sommerreifen von Vredestein. Im Vergleich zum Ultrac Vorti liegt bei dem Ultrac Vorti R der Schwerpunkt auf der Strassenhaftung und Fahrpräzision für Fahrzeuge mit höchster Leistung. Der Reifen behält selbst bei höheren Temperaturen und Kurvenfahrten die Strassenhaftung und ist bei hohen Geschwindigkeiten aussergewöhnlich stabil. Der Ultrac Vorti R wurde in enger Zusammenarbeit mit dem italienischen Designunternehmen Giugiaro entwickelt. Zu seinen einzigartigen Designakzenten gehören unter anderem die Carbonelemente an der Seitenwand und der Lauffläche. «Nach der Einführung im letzten Jahr haben wir bereits sehr gute Resonanz für diesen Reifen erhalten», sagt Brunner.

Nebst dem Ultrac Vorti R präsentierte Apollo Vredestein ein grosses Sortiment an Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen. Brunner: «Mittlerweile haben wir eine sehr ansprechende Palette und freuen uns auf die anstehende Saison.» Mit ein Grund für die Freude auf das Jahr 2017 ist die Werkseröffnung von Apollo Vredestein im April in Ungarn. Das Werk in Gyöngyöshalász wird eine hochmoderne Produktionsstätte, in welcher jährlich bis zu 5,5 Millionen Reifen für PW und leichte Nutzfahrzeuge sowie 675‘000 Reifen für schwere Nutzfahrzeuge hergestellt werden. Das Werk wird das bestehende Apollo-Tyres-Werk in den Niederlanden ergänzen, hier wird die Produktion sowohl von Reifen der Marke Apollo als auch Reifen von Vredestein für den gesamten europäischen Markt erfolgen. «Damit werden wir unsere Position und unsere Präsenz in Europa stärken», sagt Brunner. Verstärkt im Fokus steht auch die aktuelle Kampagne «Rock the Road». Die Zusammenarbeit von Vredestein mit dem weltbekannten DJ Hardwell und der spanischen Testfahrerin Carmen Jorda kombiniert die dynamische Fahrweise von Jorda mit den Beats von Hardwell. Mit den einzigartigen Songs und Videos spricht Vredestein vor allem junge Autofans an.

Aquarama Swiss , www.aquaramaswiss.ch

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«Forza Aquarama! Schnell, innovativ, italienisches Design»

Aquarama Swiss  Forza Aquarama! Schnell, innovativ, italienisches Design

Die Portalwaschanlage Stargate S111 ist das Flaggschiff von Aquaramna Swiss.

Der Stand der Aquarama Swiss AG (vgl. auch S. 24) am Salon in Genf war dominiert von der 2 1/2-Portalwaschanlage Stargate S111. Sie ist das Flaggschiff des ­italienischen Herstellers Aquarama und eine der schnellsten Anlagen überhaupt.

Text/Foto: Christoph Schmutz

Mit der S111 sind Waschzeiten in höchster Waschqualität inklusive Trocknung von 3,5 Minuten möglich, wie CEO Frank Müller erklärt. Möglich macht’s bei nur einem Vorwärts- und einem Rückwärtszyklus ein dritter Zusatzwaschbogen für Hochdruckwäsche und Trocknungshilfe (Wachsauftrag). Dies lässt einiges an Spielraum zu, was die Gestaltung der Waschprogramme anbelangt. Möglich sind z.B. auch je zwei Vorwärts- und Rückwärtszyklen der Anlage mit zusätzlicher Hochglanztrocknung und Hochglanzpolitur. Auch dieses Programm ist in weniger als 6 Minuten erledigt. Der Schnelligkeit der Anlage förderlich sind auch Frequenzumformer der Steuerung. Sie macht, dass alle Bewegungen der Komponenten unabhängig, zeitgleich und immer mit Sanftanlauf ausgeführt werden.

Hervorzuheben gilt es bei der Stargate S111, die dank selbstschmierender Komponenten äus­serst verschleiss- und wartungsfreundlich wäscht, die optische Konturenabtastung des Fahrzeuges an einer Fotozellenbarriere. Sie erkennt Dachaufbauten oder ob es sich um einen Pick-up handelt. Anlagen ohne diese Technologie sind für solche Fahrzeuge verboten. Das Problem liegt darin, dass die Scheitellinie einer Dachbox oder die Seitenwände einer Pick-up-Brücke der Dachbürste viel zu wenig Widerstand bieten. Das System erkennt so nicht, dass die Dachbürste nicht weiter runter darf. Es kann zu Schäden an der Anlage und am Fahrzeug kommen. In der Stargate S111, und auch bei anderen Aquarama-Anlagen, kann das dank Konturabtastung nicht passieren.

Aquarama präsentierte in Genf auch die Technik für Selbst­bedie­nungswaschplätze: Hochdruckpumpen, Dosierpumpen, Steuerung, Wasserenthärter, Umkehrosmose und Heizung. Besonderes Merkmal dieser Hochdruckpumpen: Sie können stufenlos zwischen Niederdruck und Hochdruck wechseln. Das schont das Material, und es braucht pro Waschplatz nur eine Pumpe.          


Auti-i-dat, www.auto-i-dat.ch

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«Auto-i-dat präsentiert neue Garagisten-App»

Auti-i-dat Auto-i-dat präsentiert neue Garagisten-App

Eric Besch, Verkaufsleiter bei auto-i-dat.

Die Digitalisierung hat die Autobranche fest im Griff. Auto-i-dat hat den Trend schon lange erkannt und präsentierte am ­Autosalon Genf in der Halle 7 ihre neue Garagisten-App.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Eine tragfähige, individuelle Beziehung zum Kunden ist für den Garagisten auch im digitalen Zeitalter von entscheidendem Vorteil und ein Erfolgsfaktor. Auto-i-dat hat im Zuge dieser Entwicklung eine neue innovative App entwickelt, welche diese Beziehungspflege effizient auf ein neues Niveau hebt. «Einerseits wollen wir mit dieser neuen App dem Garagisten helfen, die Flut an Daten, die er hat, effizient zu nutzen, andererseits soll die App dem Garagisten helfen, unkompliziert mit seinen Kunden zu kommunizieren», sagt Eric Besch, Verkaufsleiter bei auto-i-dat, und fügt an: «Im Zuge der Digitalisierung geht es auch darum, die vorhandenen Datenmengen optimal für die tägliche Arbeit in der Garage oder im Autohaus zu nutzen.»

Mit der neuen App gibt auto-i-dat den Garagisten ein effizientes Instrument in die Hand, um die Kundenbeziehung zu vertiefen und zu vereinfachen. Gleichzeitig erleichtert sie auch das Datenmanagement und ist intuitiv zu bedienen. Besch: «Die App hilft zudem bei der Gewinnung von neuen Kunden, weil der Garagist als innovativer Dienstleister wahrgenommen wird.» Die App steht ab 2018 zur Verfügung und kostet im Jahr 750 Franken. Für den Endkunden ist die App kostenlos.

Nebst der Kundenbindung kann der Garagist die App auch personalisieren und mit seinem Logo versehen. Zusätzlich kann er sie nutzen, um Offerten und digitale Gutscheine zu verschicken, aber auch für den vereinfachten Handel mit Fahrzeugen. Dank der App ist der Garagist nahtlos in den auto-i-dat Autohandel eingebunden. Der Kunde im Gegenzug profitiert ebenfalls von der einfachen App-Lösung, so ist nicht nur die Kommunikation direkter und persönlicher, der Kunde kann sein Fahrzeug über den gesamten Lebenszyklus begleiten und hat alle wichtigen Informationen und Kontaktdaten jederzeit griffbereit.

Autoscout24, www.autoscout24.ch

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«Seit 20 Jahren Trendsetter und wichtiger Partner der Branche»

Autoscout24 Seit 20 Jahren Trendsetter und wichtiger Partner der Branche

Das AutoScout24-Team (v.l.): Christoph Aebi, Claude Noirjean, Marco Fabbri, Carlo Migliore, Reto Müller und Juan Pedro Roman.

AutoScout24 war zum vierten Mal mit ihrem zentral gelegenen Stand in der Halle 5 des Autosalons präsent. Der Marktführer nutzte den 87. Genfer Salon für die Kundenpflege, aber auch um das Jubiläum zum 20-Jährigen zu feiern.

Text/Bild: Lukas Hasselberg

Über 2000 Kunden liessen es sich nicht nehmen und besuchten den Stand von AutoScout24 am Genfer Autosalon, um sich mit den Vertretern des grössten Online-Marktplatzes für Fahrzeuge in der Schweiz auszutauschen und auf das 20-jährige Bestehen anzustossen. Neben dem Projekt Young Driver Challenge (siehe unten), welches für viel Aufmerksamkeit und Begeisterung sorgte, hat AutoScout24 verschiedene Neuheiten lanciert.«Die Young Driver Challenge ist auf gute Resonanz gestossen, und während des Autosalons haben sich bereits über 200 Nachwuchs-Rennfahrer für diese Herausforderung angemeldet», sagt Christoph Aebi, Director AutoScout24. «Wir sind gespannt und hoffen, dass sich gegen 1000 Teilnehmer anmelden.»

Zu den in Genf präsentierten Neuheiten der Plattform gehören beispielsweise die Möglichkeit, Fahrzeuge mit 360-Grad-Bildern zu zeigen sowie der ‹Fast Reader›, den AutoScout24 in Kürze lancieren wird:

«Beim Fast Reader erhalten Abonennten automatisch eine Push-Mitteilung, wenn es neue Angebote auf der Plattform gibt. Weiter können unsereKunden ihre Fahrzeuge neu mit einer 360-Grad-Ansicht präsentieren. Die Autohändler und Garagisten benötigen für diese neue Art der Fahrzeugpräsentation keine Infrastruktur», erklärt Aebi.

«Das Hinterlegen der Fahrzeuge mit einem Hintergrund für attraktivere Bilder ist ein weiteres Feature, welches wir eingeführt haben. Das Ziel dahinter ist eine noch attraktivere Präsentation der Fahrzeuge auf unserer Plattform.»

Mit monatlich 300’000 Anrufen per Mobiltelefon und 75’000 E-Mail-Anfragen generiere AutoScout24 gemäss Aebi 375’000 messbare Leads für ihre Kunden. Zum bei einem Wettbewerber eingeführten Modell «Cost per Lead» hat Aebi eine differenzierte Meinung: «Das Modell ist sehr spannend, aber um das genau zu messen und umzusetzen, sind die Voraussetzungen heute noch nicht gegeben. Unser Modell mit fixen Abo-Preisen ist klar kalkulierbar und unsere Kosten sind überschaubar. Wir generieren acht- bis zehnmal mehr Anfragen als die Konkurrenz. Damit bieten wir ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.»



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Blutech, www.blutech.ch

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«Thema Scheibenreparatur und CO2-Klimaservice bei Blutech»

Blutech Thema Scheibenreparatur und CO2-Klimaservice bei Blutech

Blutech-Geschäftsführer Roger Blum

Aus dem Sortiment am Stand der Firma Blutech wollen wir zwei Innovationen hervorheben: das Windschutzscheiben-Reparatursystem MAXIM, und das Klimaservice-Gerät Konfort 744 von Texa für die Wartung und Befüllung von Klimaanlagen mit dem Kältemittel CO2.

Von Fall zu Fall machen Reparaturen von Windschutzscheiben Sinn. Sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Sicht Sinn. Denn: Wird es technisch einwandfrei gemacht, ist die Reparaturstelle weder optisch sichtbar, noch verliert die Windschutzscheibe an Stabilität. Das ist daher sehr wichtig, weil geklebte Windschutzscheiben auch zur Verwindungssteifigkeit der Rohbaukarosserie beitragen, also auch tragende Funktion besitzen.

Wichtig bei der Reparatur von Windschutzscheiben ist, dass die Schadstelle vollständig mit dem Reparaturharz gefüllt wird. Es muss in der Schadstelle ein Vakuum erzeugt werden, bevor das Harz eingepresst wird, um allen Schmutz und die Feuchtigkeit aus der Schadstelle zu bringen, damit beim Befüllen mit dem Harz keine Luftblasen entstehen. Das Problem vieler Reparaturkits besteht darin, dass zwar ein Vakuum erzeugt werden kann, dieses aber beim Befüllen des Harzes nicht aufrechterhalten wird. Der grosse Vorteil des Reparaturkits MAXIM: Hier kann das Harz ohne Unterbruch des Vakuums in die Schadstelle eingepresst werden. Das Harz füllt die Schadstelle kompletter als mit anderen Systemen und absolut luftblasenfrei.

Auch neu im Blutech-Sortiment ist eine Klimaservice-Station für Klimaanlagen mit dem Kältemittel CO2, wie sie in Fahrzeugen von Mercedes verbaut sind. Es ist die Konfort 744 von Texa. Die Station wurde entwickelt, um den Einfluss auf die Umwelt und die Gefahr von Bränden bei Undichtheit stark zu verringern. Sie arbeitet völlig automatisch. Die Genauigkeit beim Befüllen ist mit einer Toleranz von max. 10 g Kältemittel und 2 g Öl sehr hoch. Darüber hinaus misst die Anlage beim Ablassen von Kältemittel die CO2-Konzentration in der Umgebungsluft und unterbricht den Vorgang beim Überschreiten einer bestimmten Konzentration. (cs)

Bopp Solutions, www.bopp-solutions.ch

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«Sicheres und klares Schlüssel-Management»

Bopp Solutions Sicheres und klares Schlüssel-Management

Jean-Claude Bopp und drei absolut sichere Schlüsseltresore von BOPP Solutions.

«Der Garagist hat grundsätzlich zwei Schlüsselprobleme», bringt Jean-Claude Bopp, ­Geschäftsführer der BOPP Solutions AG, das Thema Autoschlüssel-Management auf den Punkt. «Einmal beim Bringen und Abholen des Fahrzeuges durch den Kunden, einmal bei der internen Schlüsselverwaltung.»

Text/Bild: Christoph Schmutz

Je nach Markenvertretung oder Händler stehen über Nacht oft grosse Vermögenswerte auf möglicherweise ungeschützten Parkplätzen. Da sollten die Autoschlüssel sicher weggesperrt sein. Sowohl jene, die im Gebäude verwahrt werden, als auch die von Kunden, die ihr Fahrzeug nach Geschäftsschluss abliefern und den Schlüssel in den Schlüsseltresor einwerfen. Und der sollte besser nicht eine blecherne Einladung an Autodiebe sein. Die BOPP Solutions AG bietet verschiedenste Lösungen von Tresorsystemen an, die internationale Sicherheitsstandards erfüllen und dem Kunden bereits bei der Wagenabgabe das Gefühl vermitteln, sein Fahrzeug sei hier in guten Händen.

Bezüglich Schlüsseltresoren sind bei BOPP freistehende Lösungen möglich oder Tresore, die sich in die Fassade des Gebäudes integrieren lassen und von aussen nur die Schublade für Schlüsseleinwurf, bzw. Schlüsselentnahme zugänglich ist. Und die ist ja immer leer und nicht durchgreifbar. Konzentrieren wir uns auf die Lösungen auf dem Bild: Rechts das System «Bring & Hol Schlüsseldepot» für den freien Stand oder als Integration in die Gebäudefassade. Besondere Merkmale: Hülle aus 3 mm Edelstahl, Codes bleiben auch bei Stromausfall erhalten, Sperrfunktion nach Fehlversuchen, max. Ausgabenzahl an Schlüsseln: 32.

Links davon das System «Bring & Hol Indoor». Dieses bietet den gewohnten Bedienkomfort von aussen, die Schlüssel fallen nach dem Einwurf aber ins Gebäudeinnere, sind also durch die Gebäudefassade geschützt, ebenso die Schlüssel für die Ausgabe. Besondere Merkmale hier: Hülle aus 2 mm Stahlblech, Sperrfunktion, Codes bleiben auch bei Stromausfall erhalten, max. Ausgabenzahl an Schlüsseln: 24.

Links der Schlüsseltresor «Keytracker VDS» für die sichere und klare interne Schlüsselverwaltung. Genial: Entweder hängt der gesuchte Schlüssel am Haken oder der dazugehörende Keytracker. Ein Schlüssel kann nur entnommen werden, wenn gleichzeitig ein Keytracker (Plastikstift) ins Loch daneben gesteckt wird. Sind die Keytracker entsprechend beschriftet, oder farblich klar zugeordnet, ist sofort klar, wer den gesuchten Schlüssel auf sich hat. Der Tresor ist mehrwandig aus 3 mm Stahlblechen gebaut und kann in Wand und Boden verankert werden.



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Bridgestone, www.bridgestone.ch

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«Reifen-Innovationen, starke Partnerschaften und eine exklusive Ausstellung im Fokus»

Bridgestone Reifen-Innovationen, starke Partnerschaften und eine exklusive Ausstellung im Fokus

Urs Lüchinger, Country Manager, Bridgestone Europe NV/SA Niederlassung Schweiz, und der neue Turanza T001 EVO.

Bridgestone war auch in diesem Jahr wieder in Genf vertreten. Auf dem 87. Internationalen Automobil-Salon stand nebst Reifeninnovationen auch die neue Partnerschaft zwischen Bridgestone und dem Internationalen Olympischen Komitee im Fokus.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Der Reifenhersteller Bridge­stone gilt seit Jahren als Innovationsführer. Dank dem DriveGuard konnte Bridgestone seit dessen Einführung im letzten Jahr seine Leaderrolle weiter ausbauen – kein Wunder, standen die DriveGuard-Reifen am grosszügigen Stand von Bridgestone auch dieses Jahr wieder im Mittelpunkt. «Seit der Lancierung des DriveGuard erhalten wir nicht nur von Kunden positives Feedback, auch für die Händler ist der DriveGuard-Reifen ein Alleinstellungsmerkmal, mit welchem sie deutlich bessere Margen erzielen können», sagt Urs Lüchinger, Country Manager Bridgestone Europe NV/SA Schweiz.

Den DriveGuard-Reifen gibt es sowohl für die Sommer- als auch für die Wintersaison, und er ermöglicht es dem Fahrer, trotz Reifenschaden mit bis zu 80 km/h noch weitere 80 Kilometer weit zu fahren. «Der DriveGuard bietet zusätzliche Sicherheit und Mobilität im Falle einer Reifenpanne zu einem moderaten Preis», sagt Lüchinger. Seit dessen Vorstellung im vergangenen Jahr in Genf hatte Bridgestone mit dem DriveGuard ein aussergewöhnliches Jahr: Der Reifen gewann Preise in Deutschland, Grossbritannien, Irland, Portugal und Frankreich.

Ein weiteres Highlight bei Bridgestone im Bereich Reifen war die neuste Generation des Turanza-T001-EVO-Reifens. Der Turanza T001 EVO ist ein klassischer Touringreifen, der mit hoher Präzision und starkem Komfort punktet. Lüchinger: «Der Turanza T001 EVO hat exzellente Werte, und im diesjährigen grossen TCS Sommerreifentest holte er sich vier von fünf Sternen und das Prädikat ‹sehr empfehlenswert›.»

Doch nicht nur Qualitätsreifen gab es bei Bridgestone am Stand zu bestaunen, auch ein wunderschöner Aston Martin DB11, der mit 20-Zoll-Potenza-S007-Sportreifen bestückt war und für welchen Bridgestone als exklusiver Erstausrüster ausgewählt wurde, erfreute das Herz der Messebesucher. Die Partnerschaft der beiden Hochleistungsmarken begann im Jahr 1994, als Aston Martin den DB7 mit Bridgestone-Potenza-S01-Expedia-Reifen ausstattete. Mit der Einführung des DB9 mit Potenza-RE-050A-Reifen wurde die Zusammenarbeit im Jahr 2003 fortgesetzt. Schliesslich wählte Aston Martin Bridgestone jetzt erneut als offiziellen Projektpartner für die Entwicklung und Markteinführung des DB11 aus. Eine weitere wichtige Partnerschaft durfte Bridgestone im Rahmen des Autosalons Genf verkünden – die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Eine am Stand ausgestellte imposante Bilderwelt präsentierte den Besuchern passend zu der neuen Top-Partnerschaft Innovationen aus den Bereichen Sport und Reifenentwicklung. «Die neue Partnerschaft mit dem IOC ist sehr wichtig für uns. Wir sind weltweiter olympischer Partner und werden uns bis 2024 für Sportler engagieren – auch Schweizer Sportler», sagt Lüchinger.

Nebst Bridgestone setzte sich auch die Marke Firestone in Genf gekonnt in Szene. Seit über 100 Jahren produziert Firestone hochwertige Reifen. Das damit einhergehende Wissen bringt die Reifenmarke seit 2014 auch gezielt in Europa zur Anwendung: Firestone hat ein modernes und umfangreiches Produkt-Line-up etabliert, das für Reifen im mittleren Preissegment ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Durch diese Investition konnte Firestone seit 2014 sechs neue Produkte entwickeln und hatte dabei vor allem die Bedürfnisse der jungen ebenso wie die der im Herzen junggebliebenen Fahrer im Fokus. Gleich drei Neuheiten präsentierte Firestone in Genf: den Firestone Roadhawk für PW, den Firestone Vanhawk 2 für Transporter und den Firestone Destination HP für 4x4.


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Castrol, www.castrol.com/de_ch/ switzerland.html

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«Phase 2 des Nexcel-Ölmanagementsystems»

Castrol Phase 2 des Nexcel-Ölmanagementsystems

Laura Biss demonstriert, wie einfach und vorteilhaft Nexcel in der Anwendung ist.

Die BP-Tochter Castrol hat eine neue, «Phase II» ­genannte Version ihres aktiven Ölmanagementsystems Nexcel vorgestellt, das sich nunmehr zur Anwendung im Massenmarkt eignen soll.

Nexcel kann die Fahrzeughersteller bei der Verkürzung der Aufwärmphase, der Reduzierung des CO2-Aus­stosses, der Steigerung der Wartungsfreundlichkeit und der Erhöhung der Nachhaltigkeit unterstützen.

Das Nexcel-System ist eine autarke, abgedichtete Zelle, die sämtliche notwendigen Komponenten, einschliesslich der korrekten Motorölqualität und des passenden Ölfilters enthält. Sie ist für den flexiblen Einbau an beliebiger Stelle im Motorraum ausgelegt. Dabei sorgt eine Dockingstation für leckfreien Ölwechsel durch einen einfachen Steckvorgang, was auch die Altölentsorgung ganz erheblich vereinfacht. Das Ölmanagement übernimmt eine spezielle Elektronik, die über den Standarddatenbus mit dem Fahrzeug kommuniziert. Eine elektrische Pumpe steuert den Ölfluss zwischen Ölwanne und räumlich getrennter Ölzelle. Eine Ölanalysefunktion kann ebenfalls integriert werden. Der Wechsel der Ölzelle dauert nicht länger als 90 Sekunden.

Das Phase-II-System kann nun auch in druckumlaufgeschmierte Motoren integriert werden. Dabei gibt es zwei Optionen: Optimal ist die Verwendung einer neuen Ölwanne mit geringerem Fassungsvermögen und einer Konzentration der Ölmenge um das Ansaugrohr der Ölpumpe. Aber auch wenn der Fahrzeughersteller eine vorhandene Wanne beibehalten will, kann das System integriert werden, z. B. per Anzapfung an der Ölablassschraube. Kleinere Ölwannen stehen oftmals von anderen Modellen mit derselben Motorisierung zur Verfügung, sodass auf die Fertigung eines neuen Bauteils verzichtet werden kann.

Der Zugang zum Austausch der Nexcel-Zelle erfolgt ausschliesslich von oben. Hierdurch wird Einbauraum frei, der ansonsten für den herkömmlichen Ölfilter und den Zugang beim Filterwechsel freigehalten werden muss. (eka)


co2tieferlegen, www.co2tieferlegen.ch

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«co2tieferlegen: Am Salon Presenting-Partner, mit Roadshow unterwegs»

co2tieferlegen co2tieferlegen: Am Salon Presenting-Partner, mit Roadshow unterwegs

Wer die App «Salon Car Collector» auf sein Handy lud, konnte mit etwas Glück diesen Ford Mondeo Hybrid gewinnen.

Dank der App «Salon Car Collector» von co2tieferlegen erhielten am vergangenen Auto­salon auch energieeffiziente Fahrzeuge eine eigene Plattform. Welche Idee steckt hinter co2tieferlegen, dem Presenting-Partner des Autosalons?

Text/Bild: Christoph Schmutz

co2tieferlegen ist eine Kampagne von EnergieSchweiz zur Promotion von energieeffizienten Fahrzeugen, die einen CO2-Ausstoss von maximal 95 g/km haben und der Energieeffizienzkategorie A angehören. Wie kam es zur Partnerschaft mit dem Genfer Autosalon? Evelyne Oechslin, Medienverantwortliche der Kampagne: «Früher wurden besonders ökologische Autos in Genf gesammelt im Pavillon Vert ausgestellt. Heute hat fast jeder Hersteller am eigenen Stand in Genf sparsame Autos oder solche mit Alternativantrieben. Deshalb kam die Frage auf, wie lassen sich solche Fahrzeuge hervorheben?» Als Antwort darauf entstand die App «Salon Car Collector» von co2tieferlegen. In der App sind die Hallenpläne des Salons mit allen Ausstellern hinterlegt sowie pro Marke ein Auto mit einem CO2-Ausstoss von max. 95 g/km und der Effizienzkategorie A. Wer die App auf seinem Handy hatte und die Ortungsdienste aktivierte sowie Bluetooth, konnte so schnell und einfach zu den energieeffizienten Autos am Salon navigieren, die markierten Modelle über Bluetooth sammeln und so an der Verlosung eines Ford Mondeo Hybrid im Wert von 39‘900 Franken teilnehmen.

co2tieferlegen hat nicht nur am Autosalon auf sich aufmerksam gemacht, sondern ist auch mit einer Roadshow noch an mehreren Publikumsmessen anzutreffen. Interessierte können anlässlich dieser Auftritte energieeffiziente Autos verschiedener Hersteller testfahren und sich darüber informieren. Neben Salon-Partner Ford sind auch folgende Automarken Partner der Roadshow: VW, Renault, Nissan, BMW, Mercedes, Fiat und Hyundai. Die Roadshow startet am 28. April an der BEA in Bern. Weitere Tourdaten finden sich auf co2tieferlegen.ch.

Nationale Partner der Kampagne co2tieferlegen sind der TCS und Movi-Mento, eine Aktion der Erdöl-Vereinigung. Letzteres mag erstaunen, werden doch Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoss nicht auf Anhieb mit Treibstoffen auf fossiler Basis in Verbindung gebracht. Der Schein trügt aber, wie Evelyne Oechslin verrät: «Auch konventionelle Verbrennungsmotoren haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Von in der Schweiz erhältlichen ca. 300 Modellvarianten der Energieeffizienzklasse A und mit einem maximalen CO2-Ausstoss von 95 g/km fahren über 60 % mit Benzin oder Diesel.»

Derendinger, www.derendinger.ch

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«Viele Neuheiten und Innovationen auf neu positioniertem Stand»

Derendinger Viele Neuheiten und Innovationen auf neu positioniertem Stand

Daniel Birchler, Markenchef Derendinger Schweiz, auf dem grosszügigen Stand des Marktführers.

Nachdem sich Derendinger die vergangenen Jahre auf einem langgezogenen Stand am Anfang der Halle 7 präsentiert hatte, zeigte sich der Marktführer unter den Garagenzulieferern dieses Jahr mit einem neuen Standkonzept, auf welchem die zahlreichen neuen Produkte und Dienstleistungen noch besser präsentiert werden konnten. Für Markenchef Daniel Birchler ist der Genfer Salon eine wichtige Plattform, in deren Rahmen die Kunden eingeladen werden und Derendinger als Gastgeber auftreten kann.

Text/Bilder: Lukas Hasselberg

Die Highlights auf dem Derendinger-Stand waren zahlreich, denn das Tra­ditionsunternehmen präsentierte den Besuchern der Halle 7 eine Fülle von Neuheiten. So startete zum Beispiel pünktlich zum Genfer Salon die Kooperation mit Castrol, deren Schmierstoffe seit März bei Derendinger erhältlich sind. Auch die neue Partnerschaft mit dem koreanischen Reifenhersteller Kumho sorgte für Aufmerksamkeit und Gesprächsstoff bei den Besuchern, die es sich im Ferodo-Bistro oder in der Eni-Lounge gut gehen lassen konnten. Für das Catering war auch dieses Jahr wiederum Christian Ecoeur zuständig, dessen kulinarischen Künste ein fester Bestandteil des Genfer Derendinger-Auftritts sind.

«Die Relevanz des Autosalons ist für uns sehr hoch», betont Daniel Birchler, Markenchef Schweiz bei Derendinger. «Das ist eine wichtige Plattform und eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen der Kunde zu uns kommt und wir Gastgeber sein können. In diesem ungezwungenen Rahmen können wir unsere Neuheiten und Innovationen zeigen und gute Gespräche mit unseren Kunden führen.» Dabei betont Birchler die gute Atmosphäre, die am Salon herrscht: «Für unsere Mitarbeiter vor Ort ist der Genfer Salon eine wichtige und interessante Periode des Arbeitsjahres. Sehr viele Mitarbeiter kommen gerne nach Genf, auch über einen längeren Zeitraum.» Trotzdem würde der Marktführer unter den Garagenzulieferern eine Kurzzeitmesse für alle Aussteller in der Halle 7 favorisieren. «Das wäre unser Wunsch», so Birchler.

Auf dem in diesem Jahr eher quadratisch gestalteten neuen Derendinger-Stand wurde den Neuheiten entsprechend Platz eingeräumt. «Der Stand wurde neu positioniert und konzipiert. In der Mitte bietet ein zweistöckiger Monolith einen Rundblick auf die ganze Halle 7. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Produktpräsentationen», sagt Daniel Birchler. So bietet Derendinger beispielsweise neben den eingangs erwähnten Neuheiten neu auch das Diagnose-Sortiment von Texa an. «Damit erweitern wir unser Angebot neben den Diagnosegeräten von Bosch», so Birchler, der als weitere Neuheit auch das Handwerkzeug-Sortiment von Hazet ins Feld führt, welches erst seit Kurzem bei Derendinger erhältlich ist.

Das ganz persönliche Highlight von Daniel Birchler ist aber der neue D-Store. «Mit der neuen Suchfunktion mit der Chassis-Nummer bieten wir eine absolute Neuheit und einen wichtigen USP im Schweizer Markt», sagt Birchler. Mit den OE-Daten, die dadurch zur Verfügung stehen, kann der Garagist alles sehen, was verbaut wurde, und hat auch die Möglichkeit, entsprechende zusätzliche Teile anhand des Serviceintervalls zu bestellen.

«Mit der VIN-Abfrage werden die benötigten Teile genauer definiert und Auswahlsendungen können vermieden werden. Das Ziel bei der Entwicklung lag klar auf dem Schwerpunkt, keinen Medienbruch mehr zu haben. Auf den Punkt gebracht, bietet der neue D-Store alles auf einer Plattform und weniger Mausklicks für mehr Leistung», betont Daniel Birchler. «Natürlich ist der D-Store auch tablet-tauglich mit Touch-Funktionen.»

Ebenfalls über den D-Store ist das Angebot von Normauto erhältlich. «Derendinger bietet in Zusammenarbeit mit Normauto Originalersatzteile für 17 Marken an. Für uns ist dieses Segment sehr wichtig, da jeder Garagist einen gewissen Anteil OE-Teile verbaut. Die Logistik läuft dabei über Derendinger», sagt Birchler.



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Derendinger / CAR-WAX, www.derendinger.ch

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«Car-Wax bietet Profi­produkte für Endkunden»

Derendinger / CAR-WAX Car-Wax bietet Profi­produkte für Endkunden

Produktlinie Car-Wax Dynamic: Profipflege aus der Fahrzeugaufbereitung.

Derendinger präsentiert sich seit über acht Jahren als Vertriebspartner der Car-Wax-Autopflegeserie und bietet einer breiten Klientel ein Top-Sortiment an Auto-Reinigungs- und -Pflegeprodukten in höchster Qualität zu einem fairen Preis.

Dank hochprofessioneller Forschungs- und Entwicklungsarbeit im österreichischen Produktionsbetrieb setzt die Firma AT-Automaterial direkt an der Ostschweizer Grenze immer wieder neue Massstäbe in der Autopflege. Mit der Produktlinie Car-Wax Dynamic verwirklichte das Unternehmen die Idee, die jahrelange Erfahrung aus der Profipflege für den Endkunden zu portionieren und verfügbar zu machen. Dadurch erhält der pflegebewusste Autofahrer erstmals die Möglichkeit, sein Fahrzeug mit echten Profiprodukten aus der Fahrzeugaufbereitung zu pflegen und somit den Werterhalt seines Autos besser sicherzustellen. Denn gerade in den momentan unsicheren wirtschaftlichen Zeiten ist der Kunde an der Werterhaltung seines Fahrzeuges noch mehr interessiert, und auch Garagen und Werkstätten suchen vermehrt das Zusatzgeschäft mit Fahrzeugreinigung und -pflege. (sag)

Dodge, www.autoglobaltrade.com

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«Ein Glanzpunkt und Startschuss für eine Offensive»

Dodge Ein Glanzpunkt und Startschuss für eine Offensive

Wollen Dodge und Ram Trucks vorwärtsbringen, v.l.n.r.: Valon Berisha (Head of Trading), Maurizio Costa (After Sales Manager Europe), Andreas Jenny (Chief Executive Officer).

Seit Jahren schon markiert die AutoGlobalTrade AG am Salon in Genf Präsenz. In diesem Jahr allerdings unter besonderen Vorzeichen: Seit 2017 hat das B2B-Autohandelsunternehmen mit Sitz in Pfäffikon SZ den Status eines offiziellen Importeurs für die Marken Dodge und Ram Trucks – europaweit.

Text/Bild: Erwin Kartnaller

Die AutoGlobalTrade AG ist, wie es der Name schon sagt, ein multinationales B2B-Autohandelsunterneh­men. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 2001 zurück. Die AutoGlobalTrade AG traf mit der damaligen Daimler­Chrysler AG eine Übereinkunft im 2008, Dodge & Ram Trucks in Europa zu vertreiben. Ein Abkommen, das auch mit dem Wechsel zur FCA-Gruppe nichts an Gültigkeit verloren hat. Im Gegenteil. Die Beziehung hat sich seither vertieft. Das im 2001 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Pfäffikon SZ wurde zunächst zum europaweit agierenden Trader für die Marken Dodge und Ram Trucks. Mit dem Status eines offiziellen Importeurs 2017 ist diese Zusammenarbeit nun aber auf einer ganz neuen Ebene angelangt. Für Andreas Jenny, Geschäftsführer, ist dies ein absoluter Glanzpunkt in der jungen Firmengeschichte. Die Freude ist ihm ins Gesicht geschrieben, und das scheint auch sein Team anzustecken. Maurizio Costa, After Sales Manager Europe, ist schon ganz euphorisch, wenn er von einer neuen Strategie spricht.

Wie ein Sturzbach bricht es aus Valon Berisha (Head of Trading) heraus: «Wir haben weltweit Niederlassungen, so in Deutschland, Mexiko, Grossbritannien, USA und natürlich in der Schweiz. In unserem Hauptlager im deutschen Bremerhaven befinden sich ständig 800 bis 1200 Fahrzeuge, die kurzfristig abgerufen und ausgeliefert werden können. Und weil wir grundsätzlich nur Autos mit Komplettausstattung importieren, sind wir auch in dieser Frage bestens aufgestellt und sehr kundennah. So konnten wir im letzten Jahr rund 4000 Fahrzeuge abliefern.»

Andreas Jenny lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass man sich mit der neuen Ausgangslage ehrgeizige Ziele gesteckt habe. «Wir wollen über kurz oder lang 10’000 Fahrzeuge an den Mann und an die Frau bringen.» Valon Berisha erklärt, wie: «Im Sales-Bereich wollen wir unser Netz in Europa ausweiten. Obschon wir langjährigen Partnern gewisse Vorzugsrechte einräumen, sind doch noch etliche Einzugsgebiete zu vergeben. Diese werden klar definiert, so dass ein jeder, der unsere Anforderungen erfüllt, eine gute Grundlage vorfindet.» Um die Schlagkraft des Verkaufsbereichs zu erhöhen, sollen etwa 15 weitere Personen angestellt werden.

Grosses Augenmerk richtet die AutoGlobalTrade AG aber auch auf den Bereich Aftersales. «Wir wollen in den nächsten drei Jahren gezielt drei Säulen errichten, welche die Bereiche Kundendienst/Technik, Parts + Services sowie das Aftersales-Training beinhalten», unterstreicht Maurizio Costa den hohen Anspruch, den man an sich stellt. In diesem Sektor sollen über 20 neue Leute zum Team hinzustossen, und mit Bedacht will man Werkstätten und Händler in diesen Geschäftszweig einbinden.

Um ihren Marken und dem Händler-Service gerecht zu werden, sollen innerhalb der AutoGlobalTrade AG des Weiteren grosse Investitionen getätigt werden – unter anderem will man am alten Standort in Pfäffikon ein neues Gebäude im hohen zweistelligen Betrag errichten. Andreas Jenny schliesslich lässt die Philosophie hinter ihrem Schaffen aufblitzen, wenn er betont: «Wir haben die Händlerrentabilität im Fokus, frei nach: Ihr Erfolg ist unser Antrieb!»     



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ESA, www.esa.ch

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«Motto der ESA: Neuheiten und Highlights auf der Piazza erlebbar machen»

ESA Motto der ESA: Neuheiten und Highlights auf der Piazza erlebbar machen

Giorgio Feitknecht (r), CEO der ESA, mit Matthias Krummen, Leiter Kommunikation und Management Services.

Die ESA-Piazza war dieses Jahr wiederum ein Highlight in der Halle 7. In verschiedenen Bereichen des grosszügigen, wie ein italienischer Marktplatz aufgebauten Messestands zeigte die «Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes» ihr grosses und breites Sortiment. Zudem wurden diverse Highlights und Neuheiten im Angebot des Komplett­anbieters entsprechend in Szene gerückt und innovativ präsentiert.

Text/Bild: Lukas Hasselberg

Die Kunden verwöhnen, steht bei der ESA am Autosalon an erster Stelle. Auf der einladenden ESA-Piazza wurde dieses Motto in vielfältiger Weise umgesetzt. «Unsere Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen. Dafür haben wir ihnen ein reichhaltiges kulinarisches Angebot inklusive einer Saftbar mit frisch gepressten Säften und Smoothies präsentiert», sagt Matthias Krummen, Leiter Kommunikation und Management Services. «Inmitten des hektischen Salon-Alltags sollen unsere Kunden eine Oase der Erholung vorfinden.» Das gehöre gemäss Krummen zum Grundauftrag als Genossenschaft. «Jeder Kunde wird bei uns gleich behandelt.»

Neben der Gastfreundschaft wurden auf der ESA-Piazza auch zahlreiche Highlights aus dem breiten Sortiment gezeigt, um die ESA als Komplettanbieter zu präsentieren. «Bei uns erhält der Kunde alles aus einer Hand, und wir unterstützen ihn auf möglichst einfache Art und Weise bei der täglichen Arbeit», so Krummen.

Eine der Neuheiten auf dem diesjährigen Autosalon war die Erweiterung des Garagenkonzept-Angebots. Neben den Werkstattkonzepten «le Garage» und «Bosch Car Service» hat die ESA pünktlich zum Salon «Checkbox» lanciert. «Checkbox ist modular aufgebaut», erklärt Giorgio Feitknecht, seit Anfang 2017 CEO der ESA. «Bei Checkbox geht es in erster Linie um den Auftritt. Bosch Car Service und le Garage sind Full-Service-Konzepte mit einer starken Marke. Checkbox richtet sich an eher kleinere Garagenbetriebe. Unabhängig davon legt die ESA aber Wert auf eine gute Qualität, weshalb die Betriebe vor der Aufnahme entsprechend geprüft werden», sagt Feitknecht.

Im Zusammenhang mit den Garagenkonzepten betont Feitknecht: «Wir als Genossenschaft fördern die professionellen Garagenbetriebe, die der Branche Qualität bieten. Das neue Konzept Checkbox ist beispielsweise für Einsteiger oder Start-ups geeignet.»

Als Schweizer Premiere präsentierte die ESA zudem die Mahle-Klimaservicegeräte, die neu im ESA-Sortiment verfügbar sind. Eine weitere Premiere war die neue automatische Radwaschmaschine «REDDY@4», welche ein lukratives Zusatzgeschäft ermöglicht.

Die Reifen, das traditionelle Kerngeschäft der ESA, spielten natürlich auch eine wichtige Rolle in Genf. «Mit dem ESA-Tecar-Reifen bieten wir ein Top-Produkt und differenzieren uns damit auf dem Markt», sagt Feitknecht. Auffällig waren auch die Reifenboxen der wichtigsten Reifenlieferanten der ESA. «Damit unterstreichen wir unsere Breite und die Führungsrolle im Reifengeschäft», betont Feitknecht.

Nicht nur die Service- und Verschleissteile und die Investitionsgüter standen in Genf im Mittelpunkt, sondern auch die Digitalisierung. So präsentierte die ESA ihre zahlreichen Partner-Shops. Ob Büromaterial, Elektronik, Multimedia- oder Lager- und Transporteinrichtungen: Die Auswahl an Partner-Shops ist gross und dank dem laufenden Ausbau der Angebote immer vielfältiger. So haben die ESA-Kunden neu einen Zugriff auf die Partnerportale von Fleurop, Selecta, Berner Montagetechnik sowie CRIF. «Als Einkaufsorganisation bieten wir die Partnershops für alle Bedürfnisse unserer Kunden und Mitinhaber an», erklärt Feitknecht.

Zum Thema Digitalisierung gehört auch garagino.ch: Die Online-Plattform der Schweizer Garagisten, die am letztjährigen Autosalon lanciert wurde, bietet dem Automobilisten alles rund um sein Fahrzeug. «800 Garagen präsentieren sich bereits dem Endkunden auf garagino.ch. Damit bieten wir eine Antwort auf das steigende Internetgeschäft und unseren Mitinhabern einen Zugang zu diesem Absatzmarkt», so Feitknecht.

Um die Branche den jungen Menschen attraktiver zu gestalten, hat die ESA den MechaniXclub ins Leben gerufen. «Mittlerweile haben sich über 8000 Member angeschlossen», sagt Matthias Krummen, der sich über diesen Erfolg freut.


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Falken/Fibag, www.fibag.ch

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«Neuer Energiespar-Reifen für Elektrofahrzeuge»

Falken/Fibag Neuer Energiespar-Reifen für Elektrofahrzeuge

Markus Bögner, Geschäftsführer Falken Tyre Europe

Falken, in der Schweiz von der Fibag vertrieben, gab in diesem Jahr ihr Debüt als Aussteller auf dem Autosalon Genf. Gezeigt hat die Marke ihr neuestes ­Motorsportfahrzeug und einen besonders energieeffizienten Reifen für Elektro-
und Hybridfahrzeuge.

In Genf hat Falken seine Motorsport-Kampagne für das Jahr 2017 präsentiert, einschliesslich eines neuen BMW-M6-Rennwagens, mit dem Falken beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring, dem anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt, an den Start geht.

Neben den Marken- und Motor­sportaktivitäten stellte die Reifenmarke auch ihren effizientesten Reifen vor, den ECORUN A-A. Bei der Entwicklung dieses Reifens kam das ADVANCED 4D NANO DESIGN zum Einsatz, eine innovative Materialentwicklungstechnologie, die erst kürzlich als «Innovation des Jahres 2017 in der Reifenfertigung» ausgezeichnet wurde. In Genf gab Falken alle Details über den Einsatz des Reifens bekannt, der Elektro- und Hybridfahrzeugen eine aussergewöhnliche und einmalige Leistungsbilanz in den drei wesentlichen Bereichen Treibstoffeffizienz, Grip und Laufleistung verschafft und sich so das Reifenlabel AA sichert.

«Unser Debüt in Genf ist ein weiterer Meilenstein in der konsequenten Marktbearbeitung in Europa», sagte Markus Bögner, Geschäftsführer bei Falken Tyre Europe. «Durch Innovationen in Kommunikation und Technologie ist Falken vergleichsweise schnell zu einer attraktiven Marke geworden. Sie wächst weiter und stellt sich den Herausforderungen an die zukünftige Mobilität, beispielsweise in der Entwicklung eines Reifens speziell für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Immer mehr OEM-Partner setzen auf unsere Marke und unsere Produkte, um damit auch ihr Angebot, ihre Effizienz und ihre Kundenzufriedenheit zu verbessern.»

Besucher des Falken-Stands hatten auch die Möglichkeit, neben dem aktuellen Sortiment der PW-Reifen die innovativen Technologien zu erleben, die immer mehr zum Synonym für die Innovationskraft von Falken werden. Zu diesen Technologien gehören NEO-T01, ein neuartiges Produktionssystem für die Herstellung von «Ultrapräzisions-Runflatreifen», so­wie Gyroblade. Hierbei handelt es sich um eine Technologie, bei der die Reifen ohne einen bestimmten Luftdruck auskommen. Die Vorteile sind, dass der Reifen ohne Aufpumpen und Luftdruckkontrolle funktioniert und somit der «platte» Reifen obsolet wird. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen mit Silent Core eine einfache und effektive Technologie, um die Abrollgeräusche ohne kostspielige und schwere schalldämpfende Materialien drastisch zu reduzieren. (pd/ml)


Ford, www.ford.ch

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«Der neue Fiesta bietet zahlreiche Features aus höheren Segmenten»

Ford Der neue Fiesta bietet zahlreiche Features aus höheren Segmenten

Ernst Reim, Chief Interior Design bei Ford Europe.

Eine der grossen Attraktionen des Genfer Autosalons war am Stand von Ford anzutreffen: Der neue Ford Fiesta, der erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die achte Generation des Bestsellers wurde neben einer behutsamen Weiterentwicklung des Aussendesigns vor allem unter dem Blechkleid und im Innenraum erneuert. Ernst Reim, Chief Interior Design bei Ford Europe, hat AUTO&Wirtschaft die wichtigsten Innovationen erklärt.

Text/Bilder: Lukas Hasselberg

Gemäss Ford war ein Serien-Kleinwagen noch nie mit so vielen Assistenz- und Konnektivitätstechnologien ausgestattet wie die mittlerweile achte Generation des Ford Fiesta. Nur einige Beispiele: Die Sensoren scannen einen Bereich von 130 Metern vor dem Fahrzeug, und der Pre-Collision-Assist erkennt Fussgänger auch bei Nacht. Erstmals zum Einsatz kommt der aktive Park-Assistent. Er übernimmt beim Manövrieren die Lenkarbeit und kann Berührungen mit anderen Fahrzeugen oder Hindernissen durch einen Bremseingriff verhindern.

Zugleich ist der neue Fiesta das erste Modell von Ford mit einem Premium-Soundsystem von B&O PLAY. Das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 basiert auf einem bis zu acht Zoll grossen, hochauflösenden Touchscreen. Insgesamt kommt die Mittelkonsole des geräumigen und ergonomisch optimierten Innenraums mit halb so vielen Bedienelementen aus wie zuvor.

«Die Reduzierung der Bedienelemente war ein Kundenfeedback, welches wir umgesetzt haben», sagt Ernst Reim, Chief Interior Design bei Ford Europe. «Der Kunde erlebt mit dem neuen Fiesta einen Downsizing-Effekt, denn er hat Zugriff auf alle Assistenz- und Konnektivitätstechnologien, die nur aus höheren Segmenten bekannt sind, denn der Konsument legt wert auf neue Technologien.»

Damit auch grossgewachsene Menschen im neuen Fiesta überall Platz haben, war Ernst Reim der «Test-Dummy» für das Team. «Als 1,96-m-Mann möchte ich in einem Kleinwagen bequem sitzen können», sagt der Chefdesigner schmunzelnd.

Für Reim lag einer der Schwerpunkte beim Design in der Ergonomie: «Alle Komponenten haben den richtigen Abstand zum Fahrer. Dadurch wird er nicht irritiert, und das Auto ist sehr leicht zu fahren und zu bedienen, in dem man nur die Arme und nicht den Körper bewegt, um die Bedienelemente zu erreichen», sagt Reim. Ein Beispiel dafür ist das Infotainmentsystem, welches der Fahrer über ein grosses, senkrecht stehendes Touch-Tablet steuern kann. «Dadurch ist die Distanz vom Fahrer zum Infotainment deutlich kürzer, als das bei einem in die Armaturentafel integrierten Infotainmentsystem der Fall wäre, welches zudem sehr gross sein müsste. Da wir die Hard Keys aufgeräumt haben, strahlt der Innenraum Ruhe aus. Wir haben aber darauf geachtet, dass sich sowohl ein 18-Jähriger als auch ein 70- bis 80-Jähriger zurechtfindet. Denn der Fiesta ist für die komplette Gesellschaft gebaut und nicht für eine bestimmte Altersgruppe.» Diesen Anspruch hat Ford mit gutem Grund, ist der Fiesta doch bei Jung und Alt gleichermassen beliebt, was die Verkaufszahlen belegen: 2016 war der Fiesta zum vierten Mal in Folge der meistverkaufte Kleinwagen Europas.

Der Qualitätsanmutung und den Materialien wurde beim Innendesign des neuen Fiesta ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. «Wir haben beim Fiesta so genannte funktionale Deko-Elemente eingesetzt. So entsteht eine Premiumanmutung und das Cockpit wirkt zukunftsorientiert, verbunden mit hoher Wertigkeit. Auch haben wir die Spaltmasse aufs Minimum reduziert und eine Anmutung auf dem höchsten Level erreicht», so Reim.

Den mit drei- und fünftüriger Karosserie angebotenen Fiesta gibt es neben der klassischen Version Titanium, der Crossover-Variante Fiesta Active und der sportlichen ST-Variante auch als Vignale, mit der der Kunde «in diesem Segment das höchste Premiumgefühl erhält», wie Ernst Reim betont.


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Gassner AG, www.gassnerag.ch

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«Neue praktische Helfer für Garagisten»

Gassner AG Neue praktische Helfer für Garagisten

Thomas Küderli, Geschäftsführer der Gassner AG.

Im Bereich Werkstatteinrichtung und als Generalvertretung der Marke Beissbarth hat sich die Gassner AG seit Jahren einen ­Namen gemacht. Am Autosalon präsentierte das Unternehmen den praktischen Easy-CCD-Kit für eine schnelle Fahrwerk­vermessung.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Bereits von weitem stach der dunkelgrüne Fiat Topolino am Stand der Gassner AG den Besuchern in die Augen. Ein Schmuckstück, das Thomas Küderli, Geschäftsführer der Gassner AG, da ausstellte. Kein Wunder, zog der kleine Italiener alle Blick auf sich, dabei versteckte sich das Messehighlight gleich dahinter. Das Easy-CCD-Kit für eine schnelle und unkomplizierte Fahrwerkvermessung. Das Kit besteht aus vier CCD-Messwertaufnehmern mit Ladeadapter, einem USB-Adapter für Bluetooth, einer CCD-Messbox, einer DVD mit Software und Solldaten und einem Felgenschlag-Encoder, welcher eine rollende Felgenschlagkompensation ermöglicht. «Das CCD-Kit ist ein sehr praktisches Messgerät, da es mit der bestehenden Hardware des Garagisten genutzt werden kann», sagt Küderli und fügt an: «Drehplatten und Laptop haben die meisten Garagisten bereits. Wir kommen vorbei, konfigurieren alles, und der Garagist hat am Ende des Tages ein Topgerät für einen unschlagbaren Preis.»

Unschlagbar und nach wie vor der Renner war die Tiresonic-Radwaschmaschine. «Die Tiresonic ist immer noch einer unserer Verkaufsschlager und ein Kundenmagnet», sagt Küderli. Die Tiresonic RW 302 Twin führt eine komplett kontaktlose Radwäsche mittels Ultraschall und liefert ein perfektes Hightech-Waschergebnis bis in die kleinsten Strukturen. Der Clou: Es werden keine Chemikalien, Granulate oder Unmengen von Trinkwasser benötigt. Als weiteren Standliebling entpuppte sich die neue Auswuchtmaschine MT 869. Küderli: «Diese Maschine hat den Vorteil, dass sie einfach zu bedienen ist und für einen Wuchtlauf gerade mal sechs Sekunden benötigt.»

Die Gassner AG hat sich im Rahmen des neuen Halle-7-Konzepts dazu entschieden, nur die Kurzzeitmesse zu bleiben. Küderli: «Als Dienstleister sind zwei Wochen einfach zu lang und nicht mehr zeitgemäss, deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir die Kurzzeitmesse machen.»


Gesag, www.gesag.ch

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«Multifunktionaler Bestseller»

Gesag Multifunktionaler Bestseller

André Sommer (l.), Technischer Verkauf, und Daniel Vieille, Geschäftsführer der Gesag.

Mit ihrem Multifunktionslift sorgte die Gesag im letzten Jahr für einen Coup. Kein Wunder, ist der praktische Helfer auch dieses Jahr eines der Highlights am Stand des Familienunternehmens.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Mitten in der Halle 7 präsentierte die Gesag zwei Wochen lang ihre Neuheiten und Bestseller Besuchern, Kunden und Branchenkennern. Für das Unternehmen war von Anfang an klar, es werde die vollen zwei Wochen Präsenz in der Halle 7 ausnutzen. «Für uns ist es die einzige Möglichkeit im Jahr, uns und unsere Produkte zu präsentieren», sagt Daniel Vieille, Geschäftsführer der Gesag, und weiter: «Die Halle 7 ist eine Leistungsshow und wir wollen für unsere Kunden die vollen zwei Wochen vor Ort sein und ihnen die Möglichkeit geben, uns persönlich zu treffen.»

Aus diesem Grund hat die Gesag auch ihre besten Maschinen und Produkte mit nach Genf gebracht, damit Kunden sie ausgiebig testen können. Darunter auch der Multifunktionslift, den das Unternehmen im letzten Jahr als Neuheit in Genf vorstellte. «Der Multifunktionslift hat sich seit der Präsentation im letzten Jahr sehr gut verkauft», sagt Vieille und erklärt auch gleich warum: «Der Lift ist genial und unglaublich vielseitig einsetzbar.» So kann er für klassische Arbeiten an der Karosserie verwendet werden, aber auch zum Beispiel für den Ausbau von Aggregaten oder gar als höhenverstellbare Arbeitsplatte. Natürlich setzt die Gesag auch ihre Kompetenz im Bereich von Zwei- und Vier-Säulen-Liften ins rechte Licht. Vieille: «Die Systeme haben sich mittlerweile fünfhundertfach bewährt und geniessen einen sehr guten Ruf.»

Brandneu im Sortiment ist die Radwuchtmaschine John Bean B1200 P. Die Maschine mit Diagnosefunktion ist ideal für Reifenhändler und Werkstätten mit hohem Reifenservicevolumen. Sie verfügt über einen Touchscreen-Monitor und eine automatische Dateneingabe. Praktisch: Auswuchten und Höhenschlagdiagnose werden in einem einzigen schnellen Messlauf durchgeführt. «Die Maschine bietet im Gegensatz zu ihrem Vorgänger ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sorgt beim Garagisten für eine bessere Arbeitsqualität», sagt Vieille

Hella Gutmann, www.hellagutmann.com

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«Mit Hella Gutmann in die Diagnose-Zukunft»

Hella Gutmann Mit Hella Gutmann in die Diagnose-Zukunft

Jean-Paul Nicolier, Geschäftsführer Hella Gutmann International AG, und Uschi Winkler, Pressesprecherin Hella Gutmann.

Hella Gutmann präsentierte auf dem Autosalon Genf hoch effiziente Werkstattausrüstungen und zeigte Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Dazu gehören die Diagnosegeräte der mega-macs-Reihe, deren aufwändigen Veränderungen weitgehend softwaretechnisch ablaufen und Anwender sowohl für PassThru-Funktionen als auch für die DoIP (Diagnostics over Internet Protocol) an heutigen Fahrzeugen rüsten. Auch auf künftige Varianten der DoIP ist Hella Gutmann mit einer besonders eleganten und wirtschaftlichen Lösung über einen Spezial-Adapter vorbereitet.

Zu den zukunftsweisenden Lö­sungen gehört zweifellos auch die Kombination des mega macs mit dem CSC-Tool. Sie erlaubt hochgenaue Kamera-Kalibrierungen an 28 Marken und unterstützt neben der Kalibrierung radarbasierter Assistenzsysteme jetzt auch die von Umfeld- und Rückfahrkameras. Das Besondere der Hella-Gutmann-Lösung ist der hohe Anspruch an Genauigkeit, u.a. durch die Ausrichtung der Referenzmarken auf die geometrische Fahrachse. Dies unterstreicht auch eine wichtige Neuheit auf dem Genfer Salon: der optionale Radaufnehmer Control. Mit wenigen Handgriffen erlaubt er die Überprüfung der Fahrwerkgeometrie.

Seite an Seite mit den Schweizer Partnern bei Techpool/Technomag zeigte Hella Gutmann zudem die neuesten Klimaservice-Geräte der Serie Husky für R134a und R1234yf, die hochwertigen analogen und digitalen Scheinwerfereinstellgeräte der SEG-Serie sowie hilfreiche Kleingeräte.

Jean-Paul Nicolier, Geschäftsführer Hella Gutmann International AG in Hergiswil: «Der Genfer Salon gilt als wichtige Plattform für alle Fachleute der Automobilbranche. Wie jedes Jahr nutzen wir ihn deshalb, um unsere innovativen Geräte und Lösungen zu präsentieren. Sie wurden mit Weitblick entwickelt, damit Multimarken- und Vertragswerkstätten die Herausforderungen der Zukunft meistern können, die durch zunehmende Digitalisierung und Vernetzung auf uns zukom­-men.»



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Hostettler Autotechnik und Pneu-Service, www.technomag.ch

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«Jubiläum zum 20-jährigen bestehen von Autofit in der Schweiz und Gastfreundschaft im Fokus»

Hostettler Autotechnik und Pneu-Service Jubiläum zum 20-jährigen bestehen von Autofit in der Schweiz und Gastfreundschaft im Fokus

Markus Abegglen (l.), und Gianfranco Hirschi auf dem Stand von Hostettler.

Der Stand von Hostettler Autotechnik und Pneu-Service gehörte wie gewohnt zum ersten Eindruck, den die zahlreichen Besucher von der Halle 7 bekamen, wenn sie vom Bahnhof her beim Haupteingang der Halle 7 die Palexpo-Hallen betraten. Nicht mehr ganz so gross wie im Vorjahr, präsentierte sich das Familienunternehmen trotzdem auf einem grosszügigen Stand mit vielen Produktneuheiten und einer weitläufigen Bewirtungszone für die Kunden.

Text/Bild: Lukas Hasselberg

Für Gianfranco Hirschi bedeutete der diesjährige Autosalon gleichzeitig die fast einjährige Unternehmenszugehörigkeit bei Hostettler Autotechnik, begann der Managing Director doch vor einem Jahr seine Tätigkeit beim Zentralschweizer Unternehmen. «Ich habe einen positiven Eindruck vom Salon-Auftritt. Die Stimmung war gut und unser Stand war meistens sehr gut besucht», sagt Gianfranco Hirschi. Auch die Standpositionierung sieht Hirschi positiv. «Wir konnten die Standgrösse gegenüber 2015 vergrössern. Das ist jetzt eine gute Lösung für die Zukunft», so Hirschi. 2016 konnte Hostettler kurzfristig noch den Standplatz aufgrund einer Absage deutlich vergrössern und den Stand neu konzipieren. Dieses Jahr präsentierte sich das Traditionsunternehmen wieder an gewohnter Stelle und mit einem ähnlichen Layout wie in den Jahren zuvor.

«Für uns steht Genf ganz im Zeichen der Gastfreundschaft. Dabei haben wir die Ausstellungsobjekte dieses Jahr klar von der Bewirtungszone getrennt», sagt Hirschi, der als grosses Highlight auf das Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen des Garagenkonzepts Autofit in der Schweiz hinweist. «Der Salon Genf war der Auftakt zum Jubiläumsjahr, das wir entsprechend in den Vordergrund gerückt haben», so Hirschi. «Unsere Autofit-Partner sind ein sehr wichtiges Kundensegment für uns. Das Konzept ist attraktiv und im Wettbewerb gut positioniert. Zum Jubiläum haben wir verschiedene Aktivitäten aufgegleist, und im Herbst dieses Jahres findet dann ein grosser Event für alle Autofit-Partner statt.»

Das erste Quartal ist gemäss Hirschi für Hostettler gut verlaufen:«Wir sind gut unterwegs und optimistisch und positiv eingestellt», betont Hirschi. «Es bestehen viele laufende Projekte bei uns, neue Mitarbeiter wurden eingestellt und die Organisation wurde optimiert.» Mit momentan elf Filialen sei Hostettler grundsätzlich gut aufgestellt. Hirschi verriet aber, dass das Filialnetz 2018 ausgebaut werde.

Für den Reifenspezialisten Hostettler Pneu-Service stand die Exklusivmarke Nexen am Salon im Zentrum. Auf grossflächigen Plakaten wurden die Besucher auf die Kompetenz des koreanischen Reifenherstellers aufmerksam gemacht. «Von Nexen konnten wir neue Ganzjahres- und Winterreifen präsentieren», sagt Markus Abegglen, Managing Director Hostettler Pneu-Service. Besonders stolz ist Abegglen auf die OE-Partnerschaft mit Porsche, die auf einem der Plakate gezeigt wurde.

Neben dem Sommer- und Winterreifenportfolio (N’Fera SU1, N’Fera RU1, Winguard Snow G WH2, N’blue HD Plus) wurden auch die aktuellsten Produkteinführungen präsentiert. Der Fokus lag insbesondere auf einer Europapremiere, dem neuen Winterreifen Winguard Sport 2, der für die Schweiz von grosser Bedeutung ist und ab der Wintersaison 2017/2018 verfügbar sein wird.


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HRB Heinemann, www.hrbanhaenger.ch

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«Die Vielseitigkeit von Anhängervorrichtungen»

HRB Heinemann Die Vielseitigkeit von Anhängervorrichtungen

Oskar Burch, Geschäftsführer der HRB Heinemann A

Die HRB Heinemann AG war am Stand der Union der freien ­Fahrzeugteile-Grossisten der Schweiz (UGS) präsent. Den Fokus legte sie auf Anhängerkupplungen und Fahrradträger der Marken Bosal und Westfalia. Da war aber noch mehr zu erfahren …

Die HRB Heinemann AG in Nassenwil hat sich ihren Bekanntheitsgrad durch ihre Vielfalt an Transportlösungen erarbeitet. Anhänger bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht in allen erdenklichen Ausführungen decken eine Einsatztauglichkeit ab, die geradezu unerschöpflich scheint – natürlich auch durch die Kompetenz im Hinblick auf massgeschneiderte, individuelle Aufbauten.

Wer mit Geschäftsführer Oskar Burch am Stand der UGS ins Gespräch kam, wurde schnell auf das jüngste Zugpferd der Traditionsfirma aufmerksam gemacht. Nun, Zugpferd ist – im bildlichen Sinne – vielleicht das falsche Wort. Es handelt sich um eine Transportlösung, die auf der Anhängerkupplung montiert wird. Unter dem Markennamen TowCar vertreibt die HRB Heinemann AG Transportboxen und Gepäckträger. Diese lassen sich mittels Schnellverschluss auf praktisch alle gängigen Anhängerkupplungen montieren. Mit Fassungsvermögen von 280 bis 390 Litern und Nutzlasten von 50 bis 79 kg stellen sie eine effiziente und flexible Variante dar, Transportgut zu befördern.

Die verschiedenen Ausführungen berücksichtigen die Bedürfnisse des Diebstahlschutzes ebenso wie die Verwahrung frei von Witterungseinflüssen. Am Fahrzeugheck angebracht, sind die Transportboxen windgeschützt und lassen so unangenehme Windgeräusche gar nicht erst aufkommen. Durch ihre aerodynamisch günstige Positionierung haben sie im Weiteren keinen nachteiligen Einfluss auf den Treibstoffverbrauch. Mittels 13-poligem Elektroanschluss wird schliesslich auch der Kreis der Gesetzeskonformität in Sachen Beleuchtung geschlossen. (eka)


Jeep, www.jeep.ch

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«DIE TREUE UNSERER KUNDEN IST DAS RESULTAT UNSERER KONTINUITÄT»

Jeep DIE TREUE UNSERER KUNDEN IST DAS RESULTAT UNSERER KONTINUITÄT

Dante Zilli, CEO Jeep EMEA.

AUTO&Wirtschaft hat sich in Genf mit Dante Zilli unterhalten, dem CEO von Jeep EMEA. Wir haben erfahren, warum der neue Compass für Jeep so wichtig ist, in welches Segment die Marke vordringen will, und dass auch bei Jeep Elektrifizierung ein kommendes Thema sein wird.

Interview/Foto: Christoph Schmutz

AUTO&Wirtschaft: Herr Zilli, ist die Jeep-Familie mit dem neuen Compass komplett, oder bestehen Pläne, in ein neues Segment vorzudringen?

Dante Zilli: Mit dem neuen Compass sind wir im SUV-Kerngeschäft komplett. Es bestehen aber durchaus Pläne, uns weiter zu entwickeln. Wir werden 2019 einen Lifestyle-Pick-up bringen. Der wird kein Arbeitstier sein, sondern im Segment bis 1000 kg Nutzlast mitspielen. Wir sind von dem Auto sehr beeindruckt.

Jeep-Käufer sind echte Fans der Marke und würden Ihnen jedes Fahrzeug abkaufen, egal in welchem Segment. Richtig?

Wir sind sehr stolz auf unsere treuen Kunden, die auch Fans unserer Marke sind. Das ist aber vor allem auch ein Resultat unserer Kontinuität, für was wir stehen und was wir anbieten. Aus dem Grund sind unsere Kunden gegenüber der Marke auch sehr loyal, ihr Enthusiasmus ist aber nicht unbedingt an ein spezielles Modell gebunden. Deshalb haben wir vor drei Jahren den Renegade lanciert, um neue Kunden an Bord zu holen und sie hoffentlich vom Jeep-Spirit zu überzeugen.

Wen wollen Sie mit dem Renegade anziehen?

Sie werden überrascht sein, das Durchschnittsalter im Segment der Kompakt-SUV ist um die 50 herum. Aber mit dem Renegade sprechen wir ein sehr breites Spektrum an potenziellen Kunden an. Empty Nesters etwa, aber auch jüngere Leute in den Dreissigern. Gemeinsam haben aber viele Jeep-Kunden, dass sie einen aktiven Lebensstil pflegen, am Wochenende oft raus in die Natur fahren beispielsweise. Sie wollen nicht wirklich Extrem-Offroad betreiben, aber sie wollen wissen, dass ihr Fahrzeug dazu fähig wäre.

Jedes Jeep-Modell gibt’s nun auch in der Trailhawk-Version mit höchsten Offroad-Fähigkeiten. Braucht es den Wrangler als Ur-Jeep noch?

Der Wrangler wird immer im Line-up der Marke Jeep bleiben, denn er verkörpert die Marke geradezu. Wir entwickeln ihn natürlich immer weiter, bezüglich Effizienz und auch Komfort.

Wie unterscheiden sich ­Wrangler-Käufer von anderen Jeep-Kunden?

Sehr stark. Wrangler-Besitzer fahren mit ihrem Fahrzeug wirklich ins Gelände und wollen Abenteuer erleben. Es sind die Macher. Oft werden Wrangler-Fahrzeuge auch individualisiert, indem sie mit speziellem Zubehör oder mittels Umbauten noch geländegängiger gemacht werden. Es ist aber auch so, dass der Wrangler in den letzten Jahren mehr und mehr auch zum Lifestyle-Fahrzeug geworden ist. Man trifft ihn heute oft auch in Innenstädten an. Wir können vom Wrangler übrigens nicht genug produzieren. Allein 2016 verkaufte er sich rund 250’000-mal weltweit und liegt damit nicht allzu weit hinter dem meistverkauften Jeep-Modell 2016, dem Cherokee mit 350’000 Stück.

Sind Alternativantriebe ein Thema bei Jeep?

Ja. Die Erfüllung der Emissionsgrenzwerte ab 2020 werden wir bei Jeep mittels Elektrifizierung des Antriebes angehen, solange dies der Idee dient, wofür Jeep steht. Ich kann jetzt noch nicht sagen, welcher Art und welchen Grades diese Elektrifizierung sein wird, aber es wird alle Modelle betreffen.

Wie wichtig ist der neue Compass für Jeep?

Der Compass schliesst exakt die Lücke zwischen dem Renegade und dem Cherokee und ist deshalb für Jeep ein sehr wichtiges Modell zur Marktabdeckung des SUV-C-Segmentes. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht nicht nur in der Grösse, wo der Cherokee 20 cm länger ist, sondern auch bei den Motorisierungen, mit zusätzlichen stärkeren Motoren für den Cherokee. Klar, beide Modelle stehen für dieselbe Jeep-Philosophie, aber für den Kunden macht es einen grossen Unterschied, dass er sich für den Compass oder den Cherokee entscheiden kann, und das ist auch wichtig. Kunden können den Compass beim Jeep-Händler übrigens schon jetzt in Augmented Reality erleben, sich virtuell reinsetzen, ums Fahrzeug rumgehen, die Farbe ändern und natürlich auch schon bestellen.


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Kärcher, www.kaercher.ch

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«Genf bleibt der Treffpunkt Nummer 1 für die Branche»

Kärcher Genf bleibt der Treffpunkt Nummer 1 für die Branche

Karl Fleischmann, Sales Director Wash Systems (l.), und Marcel Sutter, Leiter Marketing von Kärcher.

Der Autosalon Genf ist und bleibt ein Meilenstein für Kärcher, um Garagisten seine Produkte und Neuheiten zu zeigen. Im Mittelpunkt 2017 standen der aktuelle und effiziente SB-Sauger sowie die neue Pistole «EASY!Force» für professionelle Heiss- und Kaltwasser-Hochdruckreiniger.

Mit einem grossen Stand war Kärcher am diesjährigen Autosalon präsent. Marcel Sutter, Leiter Marketing bei Kärcher, sieht in der Fachmesse in der Halle 7 nach wie vor eine ideale Möglichkeit, die Branche zu erreichen: «Genf ist eine einzigartige Plattform, um unser Programm zu zeigen. Kärcher gehört quasi zum Inventar von Genf.» In dieselbe Kerbe schlägt auch Karl Fleischmann, Sales Director Wash Systems bei Kärcher: «Das gesamte Gewerbe kommt nach wie vor nach Genf. Die Messe hat immer noch eine grosse Strahlkraft, hier erreichen wir den Garagisten.»

Neben dem Thema Networking nutzt Kärcher die Messe aber auch, um neue Produkte vorzustellen. Ein Highlight des diesjährigen Autosalons war der neue SB-Sauger, den das Unternehmen auf den Markt gebracht hat. Das Modell verfügt über eine einzigartige Schlauchaufhängung, mit der Bodenkontakt und somit Schmutzeintrag ins Fahrzeug minimiert wird. Mit der neu gestalteten ergonomischen Autosaugdüse können sowohl grössere Flächen als auch Ritzen effizient gereinigt werden. Für eine konstant hohe Saugleistung sorgt die automatische Filterabreinigung Tact. Der neue SB-Sauger kommt an Tankstellen, in Pflegecentern und Autohäusern zum Einsatz.

Dank des neu entwickelten Schlauchführungssystems wird das Saugen komfortabler. Der Schlauch wird von oben an den Sauger angeschlossen und sein erster Teil von einem Glasfaserstab aufrecht gehalten. So hat er nahezu keinen Bodenkontakt. Die Düse wird aus einer benutzerfreundlichen Höhe zugeführt und erreicht flexibel und mit moderatem Kraftaufwand alle Ecken zur Innenreinigung des Fahrzeugs. Die 14 mm flache und abgeschrägte Düse eignet sich besonders zur Reinigung von schmalen Stellen wie den Ritzen in der Mittelkonsole. Durch die Breite von 80 mm kann auch problemlos grossflächig gereinigt werden, ohne dass der Aufsatz gewechselt werden muss. Das bewährte Kärcher-Tact-System reinigt den Flachfaltenfilter zu Beginn jeder Anwendung automatisch durch einen Druckluftimpuls. Dadurch bleibt die hohe Saugleistung über einen langen Zeitraum erhalten.

Für seine gewerblichen Kaltwasser- und Heisswasser-Hochdruckreiniger hat Kärcher die von Grund auf neu konstruierte Pistole «EASY!Force» vorgestellt. Ihr wesentliches Merkmal ist der Abzug, der mit dem Handballen in den Griff geschoben wird. Dadurch erübrigt sich nach dem Auslösen praktisch jegliche Haltearbeit, da der Rückstoss des Wasserstrahls den Abzug von selbst in die Hand drückt. Die bisher nötige, dauerhafte Anspannung von Hand- und Fingermuskulatur entfällt, einer Verkrampfung der Muskulatur wird somit vorgebeugt. Ungewolltes Auslösen wird durch einen gelben Sicherungshebel, an der Innenseite des Griffs, verhindert. Nach einmaligem kurzem Betätigen kann er wieder losgelassen werden.

Kärcher hat die Neuentwicklung der Pistole als Gelegenheit für weitere Verbesserungen genutzt. So wurden die beiden Schnittstellen von Pistole zu Lanze und Hochdruckschlauch neu konstruiert. Ein viergängiges Trapezgewinde, «EASY!Lock», erlaubt mit nur einer einzigen Umdrehung (360°) eine dichte und kraftschlüssige Verbindung. Auch die weiteren Verbindungen – von Lanze zu Düsen und von Schlauch zum Hochdruckreiniger – sind mit dem neuen «EASY!Lock»-Gewinde ausgestattet. So können alle Komponenten schnell und einfach ausgetauscht werden. Die «EASY!Force»-Pistole ist geeignet für alle Kaltwasser- und Heisswasser-Hochdruckreiniger von Kärcher mit einem maximalen Druck von bis zu 300 bar.



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Karl Ernst AG, www.karlernstag.ch

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«Kleine Kraftpakete, grosse Wirkung»

Karl Ernst AG Kleine Kraftpakete, grosse Wirkung

Markus Ernst und der kleine Schlagschrauber 9012 MT von Hazet.

Mit einem riesigen Sortiment an Handwerkzeugen für ­Garagisten präsentierte sich die Karl Ernst AG in der Halle 7. Das ­Familienunternehmen hat sich für die Langzeitmesse ­entschieden, aber nicht ganz freiwillig.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Die Aufteilung der Halle 7 in eine kurze und lange Messe sorgte in Genf unter den Ausstellern für ordentlich Gesprächsstoff. «Wir haben uns für die Langzeitmesse entschieden», sagt Markus Ernst von der Geschäftsleitung der Karl Ernst AG und fügt an: «Wir wären gerne nur eine Woche geblieben, aber weil einige Aussteller die ganze Messe bleiben, haben wir uns entschieden, ebenfalls die volle Zeit in Genf zu bleiben.»

Nichtsdestotrotz nutzte das Unternehmen seine volle Präsenzzeit in der Halle 7 und rückte sein breites Sortiment an Profi-Handwerkzeugen der Firmen Hazet, Kukko, Condor, Vigor, Ruko, Weicon, JWL und Scangrip ins rechte Licht. «Die Produkte stehen bei uns natürlich im Fokus, vor allem haben die Besucher hier in Genf die Möglichkeit, ein Werkzeug anzufassen, es in die Hand zu nehmen und es auszuprobieren – online geht das nicht», sagt Ernst. Deswegen bleiben der Autosalon Genf und insbesondere die Halle 7 nach wie vor wichtig. Zu den diesjährigen Produkte-Highlights der Karl Ernst AG zählt der kleine Schlagschrauber 9012 MT von Hazet. «Mit 1400 Nm Lösemoment hat er eine enorme Kraft und ist dennoch extrem handlich und kompakt», erklärt Ernst. Der Vorgänger, der 9012 M besass mit 1100 Nm Lösemoment schon ziemlich viel Kraft, aber der Nachfolger ist unschlagbar.

Das Remscheider Unternehmen Hazet ist einer der führenden Hersteller von Qualitäts-Handwerkzeugen, Werkzeugwagen und -einrichtungen für die professionelle Anwendung. Hazet verfügt über 149 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von Standard- und Spezialwerkzeugen für Industrie, Automobil- und Luftfahrttechnik. Dank den guten Kontakten in die Autobranche stellt Hazet zahlreiche Spezialwerkzeuge her und geniesst einen ausgezeichneten Ruf in Bezug auf Qualität und Innovationskraft.

Krautli (Schweiz) AG, www.krautli.ch

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«Spannende Weltneuheit»

Krautli (Schweiz) AG Spannende Weltneuheit

Flavio Zani, Geschäftsführer der Krautli (Schweiz) AG und die neue TowBox.

Die Krautli (Schweiz) AG ist einmal mehr mit einem Potpourri an spannenden ­Zubehörteilen im Gepäck nach Genf gekommen. Absolute Neuheit ist die TowBox – ein Lastenträger, der hinten an das Fahrzeug montiert wird.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Die Krautli (Schweiz) AG gehört zur Schweizer Aftersalesbranche wie der Autosalon zu Genf oder eben die Halle 7 zum Autosalon. Noch! Denn der Besucherrückgang in der Halle 7 wird für die Aussteller immer spürbarer. Die Lösung: eine kurze und eine lange Fachmesse. «Für uns war nur eine zweiwöchige Messe sinnvoll, auch weil die grossen Player zwei Wochen vor Ort waren», sagt Flavio Zani, Geschäftsführer der Krautli (Schweiz) AG, und fügt hinzu: «Dennoch werden wir nach dem Salon über die Bücher gehen und schauen, ob es sich gelohnt hat.»

Gelohnt hat sich der Besuch am Stand der Krautli (Schweiz) AG allemal, nebst zahlreichen Highlights aus seinem breiten Sortiment stellte das Unternehmen mit der TowBox von TowCar eine absolute Weltneuheit vor. Dabei handelt es sich um einen Lastenträger, der hinten am Fahrzeug montiert wird. Zani: «Einzige Voraussetzung ist eine Anhängerkupplung.» Die TowBox ist das Pendant zur Dachbox, hat aber den Vorteil, dass sie einfacher beladen werden kann und den Treibstoffverbrauch nicht in die Höhe treibt. «Die TowBox ist sehr interessant für SUV und Vans, die schon höher sind», sagt Zani und fügt an: «Die TowBox ist zudem wasserdicht, man kann sie kippen und sie ist sehr variabel.»

Gerade wenn es um die Vorstellung von Neuheiten geht, lohnt sich ein Messeauftritt. Zani: «In Zeiten des Internets ist manch eine Fachmesse überflüssig, zumal wir einen sehr guten Aussendienst haben. Für uns sind bestimmte Fachmessen trotz allem wichtig, insbesondere um neue Produkte zu präsentieren und natürlich um das Netzwerk zu pflegen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu bewirtschaften.» Zu den neuen Produkten, die Krautli in Genf präsentierte, zählten auch neue, aussergewöhnliche Innenbeleuchtungen von Osram, neue DAB-Lösungen und neue Handcare-Produkte und Seifen.


KSU/A-.Technik - Istobal, www.ksu.ch

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«Die M’NEX32 von Istobal kann süchtig machen!»

KSU/A-.Technik - Istobal Die M’NEX32 von Istobal kann süchtig machen!

Sergio Lian, Bereichsleiter Carwash bei KSU/A-Technik, mit der M’NEX32 von Istobal.

Am Salon in Genf präsentierte KSU/A-Technik als Schweizer Exklusivvertreter des spanischen Waschanlagen-Herstellers Istobal dessen neuste Portalwaschanlage M’NEX32. Die bietet mit ihren zahlreichen Neuheiten mehr Effizienz und Einnahmen für den Betreiber und dem Autohalter ein attraktiveres Wascherlebnis.

Sergio Lian, Bereichsleiter Carwash bei KSU/A-Technik, lobt an der M’NEX32 vor allem deren Talent zur Kundenbindung: «Dynamische intuitive Anzeigen der diversen Waschphasen auf LED-Bildschirmen sorgen dafür, dass der Autohalter immer im Bild ist, was er machen muss und was gerade passiert. Auch interaktive Kommunikation ist möglich, etwa indem die Anlage den Kunden persönlich anspricht, sein Einverständnis vorausgesetzt.» Das sei ein perfektes Kundenbindungsinstrument; der Waschanlagen-Betreiber könne Kunden im Gegenzug Rabatte anbieten oder auf spezielle Aktionen hinweisen.

Darüber hinaus bietet die M’NEX32 zahlreiche weitere Neuheiten. Sie kann z.B. während des Waschvorgangs mit verschiedenen Aromen beduftet werden. Zum Wascherlebnis trägt auch der farbig beleuchtete Schaumvorhang bei, der Vorfreude auf das Endresultat weckt.

Einzigartig ist das das neue Kapsel-System für die Reinigungs- und Pflegeprodukte sowie für Parfüms. Die Konzentrate kommen in einsteckbaren Kapseln bzw. Flaschen. Das spart Lagerraum in den notorisch engen Technikräumen. Nichts spritzt, kein Gewirr zahlloser Schläuche im Waschportal.

 

Auf der mechanischen Seite gibt’s die neue Bürsten-Radwaschanlage «Multi-disk wheel wash» mit acht exzentrisch rotierenden Bürsten innerhalb der grossen Hauptbürste. Die bringt auch anspruchsvolle Felgenformen sauber. «Multi-disk wheel wash» kann ohne spezielle Koppelung in jede auch schon ältere Istobal-Radwaschanlage eingebaut werden. Ebenso zu einem besseren Waschergebnis tragen die bis zu 15 Grad schwenkbaren Seitenwalzen bei. So kann der Heckbereich von Fahrzeugen, speziell unterhalb von Spoilern, besser gereinigt werden. Neu ist bei der M’NEX32 auch, dass sämtliche Antriebsmotoren über eine Siemens-Frequenzsteuerung sanft und stufenlos geregelt werden. Überarbeitet wurde auch die Wasserbatterie. Die chemischen Betriebsmittel werden nun nach den Magnetventilen eingeimpft, was den Wartungsaufwand schmälert. Schliesslich sind auf Kundenwunsch LED-beleuchtete Schienen links und rechts der Fahrspur möglich. Das macht die Waschhalle attraktiver und das Einfahren in die Anlage für den Autofahrer einfacher.

Das Waschgeschäft mit Portal­wasch­anlagen, Selbstbedienungsanlagen und Waschstrassen macht neben den Bereichen Garageneinrichtungen und Werkzeuge bei KSU rund einen Drittel aus, ist also bedeutend. (cs)


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KSU/A-Technik AG, www.ksu.ch

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«Alles rund ums Rad erledigt in Rekordzeit»

KSU/A-Technik AG Alles rund ums Rad erledigt in Rekordzeit

Roland Schindelholz und die Messrampe des Profiltiefen-Messsystems Quick Tread.

Die KSU/A-Technik AG präsentierte am Stand in Genf unter anderem zwei geniale vollautomatische Systeme zur Reifenprofiltiefen-Messung, das Quick Tread sowie das Achsmesssystem HawkEye Elite Quick Check. Beide Systeme sind von Hunter.

Quick Tread misst die Profiltiefe an allen vier Reifen eines Fahrzeuges in wenigen Sekunden anhand von je 280‘000 Datenpunkten. Roland Schindelholz, Abteilungsleiter Garageneinrichtungen: «Die Resultate sind für den Kunden auf Ausdrucken objektiv wahrnehmbar. Vorteil des Systems: Da die Messung automatisch verläuft, sind Fehlerquellen ausgeschlossen, der Zeitaufwand minimal.» Für die Messung ist lediglich das Überfahren der Messrampe nötig, in der eine Kamera und ein Laser automatisch ausgelöst werden. «Wird Quick Tread mit der Eingangsmessung Quick Check gepaart, ist alles rund ums Rad abgedeckt, in weniger als drei Minuten», erklärt Schindelholz.

Quick Check basiert technisch auf dem Achsmesssystem HawkEye Elite mit 3D-Messtechnologie, kommt aber ohne Lift mit Drehteller und Schiebeplatten aus. «Im Gegensatz zu einer kompletten Achsvermessung werden beim Quick Check nur Spur und Sturz gemessen», erklärt Produktmanager Marc Meier. Bereits daraus liessen sich aber wertvolle Schlüsse ziehen. «Stimmen Spur und Sturz, stimmt in der Regel auch der Nachlauf.»

Der Quick Check lässt sich auf einem ebenen Werkstattboden ausführen. Das Fahrzeug wird frontal mittig vor zwei Säulen mit je vier hochauflösenden Kameras platziert. Nun werden die vier QuickGrip-Radadapter mit den Messreflektoren montiert. Das geht im Handumdrehen. Die Adapter spannen auf den Reifenlaufflächen, zerkratzt werden kann nichts. Die Kameras erkennen die Reflektoren an den Adaptern automatisch. Jetzt muss mit einer leichten Fahrzeugbewegung noch die 30-Grad-Kompensation gemacht werden, um die Messung abzuschliessen.

«Quick Tread und Quick Check sind gute Kundenbindungsinstrumente», folgert Meier. «Der Garagist weiss nun, wessen Reifen bald erneuert werden müssen. Solche Kunden kann er auf die nächste Reifenwechselperiode hin entsprechend anschreiben.» Roland Schindelholz ergänzt: «Bei professioneller Nutzung können die Anschaffungskosten für Quick Tread innert weniger Monate kompensiert werden.» (pd/cs)


KW Automotive, www.kwautomotive.ch

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«Partner der Automobilindustrie und Tuner»

KW Automotive Partner der Automobilindustrie und Tuner

Peter Banz, Geschäftsführer KW automotive

KW automotive stellte am Autosalon Genf die neue ­«Variante 4», einen 3-Wege-Hochleistungsdämpfer mit Ventiltechnologie aus dem Motorsport, vor.

Text/Bild: Michael Lusk

Der Geschäftsführer der KW automotive (Schweiz) AG, Peter Banz, freute sich am Autosalon Genf besonders über die Resonanz, auf welche die neue Variante 4 traf: «Nicht nur die zahlreichen Fachbesucher waren von dieser überrascht, sondern auch die vielen Messebesucher, die selbst einen Sportwagen oder gar einen Supersportwagen fahren. Mit unserem neuen Gewindefahrwerk scheinen wir einen Nerv getroffen zu haben.»

Die 3-Wege-Hochleistungsdämpfer mit ihrer Ventiltechnologie aus dem Motorsport verleihen Sportwagen ein Plus an Alltagstauglichkeit mit einem Strassensetup. «Falls nötig bietet die Variante 4 genügend Einstellungsoptionen, um die Dämpfer auf deutlich mehr Performance einstellen zu können», so Banz. Aktuell ist die neue Variante 4 für Supersportwagen, Sportwagen und Performance-Limousinen wie Audi R8 (42), BMW M5 (F10), Lamborghini Aventador LP 750-4 SV und Dodge Charger SRT Hellcat erhältlich. Demnächst erscheint sie auch für den BMW M4 (F82) und weitere Fahrzeuge.

Positiv ist für Banz auch die Lage des Standes, den KW automotive seit einiger Zeit in Genf hat. «Längst ist unsere Ausstellungsfläche nicht mehr in der Halle 7 bei den ganzen Zubehörspezialisten angesiedelt, sondern mitten in Halle 2. Diese Halle ist einfach der ideale Platz, um in der direkten Nachbarschaft der Automobilindustrie und zahlreicher Sportwagenmanufakturen unsere Neuheiten zu präsentieren. Mit unserem Know-how unterstützt die KW automotive zahlreiche Sonderprojekte der Industrie und rüstet diverse Fahrzeuge renommierter Automobilhersteller, Sportwagenmanufakturen, Veredler und Tuner aus», so Banz abschliessend.

Luginbühl Fahrzeugtechnik AG, www.luginbuehl-ag.ch

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«Alles Luginbühl oder was?»

Luginbühl Fahrzeugtechnik AG Alles Luginbühl oder was?

Erhard Luginbühl, Naim Shabani, Kathrin Hilfiker, Peter Moser und Ronald Tolen.

Die Luginbühl Fahrzeugtechnik AG aus Möriken AG hat am Autosalon in Genf, dem sie nach 18 Jahren der Absenz wegen der Möglichkeit der kürzeren Ausstellungsdauer erstmals ­wieder beigewohnt hat, ihr Projekt «Garageneinrichtungen/Werkstatt» vorgestellt.

Mit «alles aus einer Hand» umschreibt Geschäftsführer Erhard Luginbühl sein Projekt der Garageneinrichtungen und Werkstatt. Für den Aargauer Automobil-Ingenieur bot sich am diesjährigen Autosalon in Genf eine willkommene Gelegenheit, für dieses Konzept die Werbetrommel zu rühren. Und es war dann auch die Möglichkeit der kürzeren Ausstellungsdauer, welche die Firma nach 18 Jahren erstmals wieder in die Halle 7 führte.

Das Projekt erhebt die Luginbühl Fahrzeugtechnik AG praktisch in den Stand eines Generalunternehmers. Erhard Luginbühl untermauert seinen Anspruch als Komplettanbieter, wenn er aufzulisten beginnt: «Bei der Einrichtung eines Garagenbetriebes decken wir grundsätzlich alle Bereiche ab, von der Garderobe bis zur Hebe- und Diagnoseanlage.» Im Detail spricht er dann auch die heiklen Themen an, so all die Einrichtungen, die zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften (EKA) und im Sinne des Umweltschutzes von Relevanz sind. So etwa bietet das Aargauer Unternehmen Absauganlagen an, die innerhalb eines geschlossenen Kreislaufes funktionieren. Stark aufgestellt weiss sich die Luginbühl Fahrzeugtechnik AG auch im Bereich der Prüfstrassen und Hebeanlagen. «Wir sind technisch absolut auf der Höhe und damit in der Lage, einen hohen Standard ausrichten zu können», gibt sich Luginbühl gewiss und verweist auf die Tatsache, dass dies sowohl für PW- als auch für Motorradbetriebe seine Gültigkeit hat. (eka)


Mazda, www.mazda.ch

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«Mazda hat das Momentum»

Mazda Mazda hat das Momentum

Damian Donnellan, CEO von Mazda Schweiz.

In den letzten Jahren ist Mazda in der Schweiz signifikant gewachsen. 2016 verkauften die Japaner erstmals über 10‘000 Autos. Damian Donnellan, seit 2014 CEO von Mazda Schweiz, erzählt im Interview, weshalb die Marke hierzulande so erfolgreich ist.

Interview: Michael Lusk | Bild: Lukas Hasselberg

AUTO&Wirtschaft: Herr Donnellan, Mazda hat letztes Jahr in der Schweiz 10‘172 Autos verkauft, 2012 waren es noch 7152. Was bedeutet Ihnen das Knacken der 10’000er-Marke?

Damian Donnellan: Wir sind glücklich, dieses Ziel erreicht zu haben. Wir haben lange über die Marke 10‘000 gesprochen. Erreicht haben wir diese Anzahl, weil das Gesamtpaket und die Produkte stimmen. Wir sind in allen Segmenten präsent, können 4x4- und Automatik-Varianten anbieten. Die Modellpalette passt sehr gut für die Schweiz. In der Vergangenheit war es so, dass immer etwas gefehlt hat.

Gibt es denn noch Modelle, die Sie sich wünschen?

Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Palette, diese wird die nächsten ein bis zwei Jahre so bleiben. Wenn ich eine Wunschliste machen dürfte, wäre ein Modell wie ein Mazda2 mit Allrad natürlich gerade für die Schweiz interessant.

Ist denn die Schweiz ein spezieller Markt?

Ich habe schon in verschiedenen Ländern gearbeitet. Die Schweiz ist einer der dynamischsten Märkte überhaupt, man muss diesen und das Umfeld jeden Tag beobachten und am Ball bleiben, was Preise und Marketing anbelangt. Dabei gilt es, gerade bei den Preisen eine optimale Lösung für die Kunden, die Händler und natürlich auch für uns selbst zu finden. Auch bei der Kommunikation gehen wir andere Wege.

Können Sie das näher erläutern?

Grundsätzlich müssen alle Elemente zusammenspielen. Wir haben mit unseren Marketing-Aktionen «Voilà ma Suisse» und dem Swiss Speed Dating im Mazda MX-5 neue Ansätze verfolgt, die sehr gut ankamen. Bei der Aktion Swiss Speed Dating hätten wir beispielsweise 5000 Plätze vergeben können, obschon wir effektiv nur 2000 zur Verfügung hatten. Der Erfolg der Aktionen brachte uns auch diverse Marketing-Preise ein. Das Wichtigste für den Erfolg sind aber die Mitarbeiter.

Wie wirkt sich dieses Wachstum aufs Händlernetz aus?

Die Zahl der Händler und Partner ist in dieser Zeit stabil bei rund 45 respektive 150 Verkaufsstellen geblieben. Damit wollen wir denjenigen Betrieben, die uns seit langem die Treue halten, in diesen Zeiten, in denen es sehr gut läuft, auch etwas zurückgeben. Das zeigt sich auch in anderen Bereichen: Wir unterstützen die Händler beispielsweise mit einer bedeutenden Investition beim Errichten eines neuen Showrooms. Wir haben mittlerweile sehr viele Anfragen, Händler klopfen bei uns an. In den meisten Fällen müssen wir leider Nein sagen. Es gibt aber schon noch ein bis zwei offene Regionen, die für uns interessant sind. Zudem gehen wir auch hier «unseren Weg».

Was meinen Sie mit «unseren Weg»?

Wir versuchen im Gegensatz zu anderen Marken nicht, ausschliesslich in die grossen Zentren zu gehen und dort riesige Showrooms zu bauen. Wir gehen dorthin, wo unsere Kunden sind, um auch ein Teil der Gemeinde zu sein. Bei uns gibt es deshalb viele Dorfgaragen, die in ihrem Gebiet einen Marktanteil von sieben bis acht Prozent erreichen.

Was ist nach dem Erreichen der 10’000er-Marke das nächste Ziel? Die Top Ten bei den Marken?

Wichtiger als die Top Ten ist die Rendite und dass unsere Händler zufrieden sind. Wir und unsere Händler sind natürlich sehr stolz, dass wir das Ziel von 10‘000 Autos erreicht haben. Es jetzt auch unter die besten zehn zu schaffen, wäre schön – aber nicht um jeden Preis. Zudem entscheiden die Kunden, welche Modelle es letzten Endes unter die Top Ten schaffen.


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Motorex, www.motorex.com

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«100-jährige Erfolgsgeschichte rund um das grüne Fass»

Motorex 100-jährige Erfolgsgeschichte rund um das grüne Fass

V.l.: Patrick Wyss, Linda Hüsemann, Peter Regenass und Stefan Sury von Motorex.

Der Auftritt von Motorex am Autosalon 2017 stand ganz im Zeichen des 100-jährigen ­Jubiläums, das das Traditionsunternehmen aus Langenthal dieses Jahr feiert. Auf Produktseite lag in Genf das neue Motorenöl CONCEPT A-XL SAE 0W/20 im Zentrum.

Die Bucher AG Langenthal feiert im Juni ihr 100-jähriges Bestehen. Nicht ganz so lang, aber ebenfalls seit vielen Jahren, ist das Unternehmen in Genf dabei. Dabei spielen neue Produkte und die Beziehungspflege mit den Garagisten und Partnern aus der Automotive Branche eine ebenso wichtige Rolle. Dies bestätigt auch Stefan Sury, Verkaufsleiter Automotive bei Motorex: «Als grösstes unabhängiges Frischöl-Veredelungsunternehmen der Schweiz entwickelt und produziert Motorex innovative Schmierstoffe und chemisch-technische Produkte. Unsere Produkte werden dabei fortlaufend weiterentwickelt und auf spezielle Bedürfnisse – selbst auf diejenigen von Kleinstkunden – zugeschnitten. Zusammen mit der herausragenden Qualität der Produkte und den umfassenden Serviceleistungen ist es denn insbesondere das Besetzen von know-how-intensiven Marktnischen, das für den Erfolg des KMU in einem international stark umkämpften Markt verantwortlich zeichnet.»

Heute besitzt Motorex das grösste Tanklager der Schweiz mit einer Kapazität von acht Millionen Litern Öl und schmiert alles, was es zu schmieren gilt – egal, ob Rad oder Motor. Sury dazu: «Wir beschäftigen über 350 hochqualifizierte Mitarbeitende und vertreiben Produkte in über 80 Ländern.» Der weltweite Erfolg der Marke konnte dank gezielter Forschung, enormer Innovationskraft sowie einem für ein Schweizer Unternehmen typischen Hang zur Perfektion erreicht und ausgebaut werden. Das Unternehmen verfügt über verschiedene ISO-Zertifizierungen und strebt eine konsequente Qualitätssicherung über sämtliche Prozessstufen hinweg an – wobei die Bedürfnisse der Kunden wie seit jeher im Zentrum stehen. «Wir haben den stetigen Anspruch auf Qualitätsführerschaft und legen daher grossen Wert auf einen sich laufend verbessernden Kundenservice», so Sury weiter, «diese Maxime spiegelt sich selbstverständlich auch im Labor wider, welches wir in Langenthal kürzlich von Grund auf erneuert haben. Zudem erweitern wir die Zentrale derzeit um neue Produktions- und Verwaltungsgebäude. Mit Qualitätsprodukten ‹swissmade› in Langenthal und attraktiven Dienstleistungen ist Motorex bereit für die Zukunft.»

Auch bei den Produkten gibt es Neuigkeiten. Motorex erweitert sein Repertoire an herstellerspezifischen Motorenölen um das neue, niedrigviskose Motorenöl CONCEPT A-XL SAE 0W/20 für Fahrzeuge der Volkswagen-Gruppe. Mit der Lancierung seines neuen Spezialöls stellt Motorex einmal mehr seine Stärke unter Beweis, Speziallösungen für spezielle Kundenbedürfnisse zu finden. CONCEPT A-XL SAE 0W/20 erfüllt die neuesten Normen der Volkswagen-Gruppe. Das vollsynthetische, treibstoffsparende Superleichtlauf- Motorenöl für Benzin- und Dieselmotoren mit Abgasnachbehandlung und LongLife-Service wurde für das Erreichen der hochgesteckten Ziele der neuesten Motorengeneration entwickelt. Modernste Basisfluids in Kombination mit speziellen Additiven garantieren einen hohen Verschleiss-Schutz und hervorragende Werte in den Bereichen Fuel Economy und Schadstoffausstoss.

Das neue Motorenöl CONCEPT A-XL SAE 0W/20 zeichnet sich durch sicheren Verschleiss-Schutz über den gesamten Temperaturbereich hinweg aus. Weitere Vorteile des neuen Motorenöls sind dessen optimales Kaltstartverhalten und kürzeste Durchölungszeiten. Als Fuel Economy Oil (FEO) besticht CONCEPT A-XL SAE 0W/20 nicht zuletzt durch äusserst alterungs- und oxidationsbeständige und treibstoffsparende Eigenschaften, was wiederum zu einer grösseren Reichweite führt. (ml)


MTS, www.meguiars.ch

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«Glänzender Auftritt am Autosalon Genf»

MTS Glänzender Auftritt am Autosalon Genf

Loris Viscusi, Verkaufsleiter MTS Schweiz.

Geht es um die perfekte Autopflege, kommt man um die Namen Meguiar‘s und MTS nicht herum. Mit einer breiten Palette an allem, was Lack, Leder, Plastik, Chrom und Alu zum Glänzen bringt, präsentierte sich das Unternehmen in der Halle 7 am ­Autosalon Genf 2017.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Als Spezialist der Oberflächentechnologie bietet MTS seit 1996 nebst erstklassigem Service und professionellem Know-how auch massgeschneiderte Lösungen. Das dafür benötigte Produktangebot besteht aus einem breiten Sortiment an chemischen Produkten und Hilfsmitteln, welches sich einerseits aus dem MTS- Angebot sowie Produkten der bekannten traditionellen US-Marke Meguiar’s zusammensetzt, deren Generalimporteur MTS seit 1996 für die Schweiz und Österreich ist. Doch wer glaubt, nur der Lack eines Fahrzeugs brauche Pflege, der irrt. Denn auch andere Oberflächen brauchen die richtige Behandlung. Eine Lederreinigung sollte man nie für Plastikoberflächen oder gar für Felgen benutzen, das kann wortwörtlich ins Auge gehen. So wird das Resultat optisch keine Freude machen.

Viel Freude machte dagegen der Stand von MTS in der Halle 7, gleich neben dem Eingang – sozusagen in der Poleposition. «Der Autosalon Genf und die Halle 7 sind für uns sehr wichtig, da es sich um die grösste Indoor-Messe der Schweiz handelt und sie eine internationale Messe ist», sagt Loris Viscusi, Verkaufsleiter MTS Schweiz. Als Neuheit präsentierte die Firma den Nano Big Foot, eine Minipoliermaschine für schwer zugängliche Stellen am Fahrzeug, wie zum Beispiel Spoiler oder Lufteinlässe. Viscusi: «Der Nano Big Foot ist eher ein Produkt für Profis und dürfte vor allem Carrossiers und Fahrzeugaufbereiter interessieren, zumal die Maschine ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.» Der Nano Big Foot kommt in einer praktischen Tasche daher und mit Zubehör. Das Nano-Big-Foot-Kit enthält nebst der Minipoliermaschine eine Ladestation, einen Stromadapter, zwei Akkus, verschiedene Aufsätze, Bürsten, Pads, Schleifer und Schwämme.

MTS bietet aber auch interessante Produkte für den Endverbraucher, darunter Neuheiten aus dem Hause Meguiar’s, wie zum Beispiel den Meguiar’s Hot Shine Reflect. «Dabei handelt es sich um einen Pneuschwärzer mit Bling-Bling-Effekt», sagt Viscusi. Der Reifenglanz enthält sehr feine Partikel mit reflektierender Wirkung, die die Reifen in einem einzigartigen Glanz erscheinen lassen. Die verbesserten und hochwertigen Inhaltsstoffe sorgen zudem für satte schwarze Reifen und für langanhaltenden Schutz.

Ein weiteres neues Produkt ist der Ultimate Lederbalsam von Meguiar’s. Der Balsam reinigt, pflegt und schützt alle Arten von Leder in einem Schritt. Hochwertige Kakaobutter und Jojoba-Öl verleihen dem Leder eine natürlich aussehende und sich sanft anfühlende Oberfläche. Zudem bietet das Produkt Schutz vor Verschmutzung und UV-Strahlen. Ebenfalls im Fahrzeuginnern zur Anwendung kommt der neue Meguiar’s Ultimate Interior Detailer. Er pflegt die Optik aller Innenraumoberflächen wie Plastik, Vinyl, Leder, Gummi, Metall und Hi-Fi-Einrichtungen, entfernt dabei leichte Verschmutzungen ohne Rückstände und hinterlässt eine natürliche Frische auf allen Innenraumoberflächen.


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Opel , www.opel.ch

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«WIR WOLLEN DEN ERFOLG DES VORGÄNGERS MIT DEM NEUEN INSIGNIA AUSBAUEN»

Opel  WIR WOLLEN DEN ERFOLG DES VORGÄNGERS MIT DEM NEUEN INSIGNIA AUSBAUEN

Andreas Zipser, Insignia-Chefingenieur bei Opel.

Mit dem neuen Insignia will Opel an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Während acht Jahren
wurde das Mittelklasse-Flaggschiff der Rüsselsheimer über 900‘000-mal verkauft. Die Zutaten wie
dynamisches und elegantes Design, modernste Antriebseinheiten und Fahrerassistenzsysteme und
ein innovatives Infotainment-Angebot sind gute Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen.
Andreas Zipser, Insignia-Che ngenieur, erklärt im Interview die Schwerpunkte bei der Entwicklung.

Interview/Bild: Lukas Hasselberg

AUTO&Wirtschaft: Herr Zipser, was stand bei der Entwicklung des neuen Insignia im Vordergrund?

Andreas Zipser: Das Vorgängermodell war sehr erfolgreich und wir hatten zum Ziel, die Schwächen auszumerzen und den Erfolg mit dem neuen Modell auszubauen. Beim Design wollten wir Elemente des Monza Concept Cars umsetzen. Das war schwierig, aber das Designteam hat diese Aufgabe sehr gut gemeistert. Wir haben auch
stark am Gewicht gearbeitet. So konnten wir dank dem Einsatz von hochfesten Stählen und weiteren Massnahmen 175 bis 200 kg je nach Modellvariante einsparen. Beim Bedienkonzept haben wir die Kritik an den vielen physischen
Tasten beim Vorgängermodell aufgegriffen und das Cockpit stark aufgeräumt. Jetzt ist das Cockpit klar
gegliedert, verfügt aber trotzdem noch über die wichtigsten Tasten, die man täglich benötigt. Der Innenraum ist dank dem um 290 mm verlängerten Radstand deutlich grosszügiger als beim Vorgänger. Auch die hinteren Passagiere haben mehr Platz und Beinfreiheit. Da der neue Insignia um 30 mm abgesenkt wurde, ist das Fahrzeug agiler und enger mit der Strasse verbunden. In Kombination mit dem adaptiven Fahrwerk ergibt sich ein dynamischeres Fahrverhalten. Zusammengefasst wurde das Gesamtkonzept deutlich aufgewertet.

Was macht den neuen Insignia aus technologischer Sicht besonders?

Da ist zum Beispiel das Head-up-Display zu erwähnen, welches die Fahrdaten an die Frontscheibe projiziert. Das ist im Vergleich mit den direkten Mitbewerbern einmalig. Hinsichtlich Motoren und Getriebe sticht die Achtgangautomatik der neusten Generation mit hohem Schaltkomfort und direkter Eingriffsmöglichkeit via Schaltwippen am Lenkrad hervor. In Kombination mit dem 260 PS starken 2.0-Liter-Turbobenziner und Allradantrieb mit Torque Vectoring bietet diese Kombination ein einmaliges Fahrerlebnis. Die bereits erwähnte tiefe Sitzposition unterstützt das zusätzlich. Zudem setzen die IntelliLux-Matrix-LED-Scheinwerfer neue Massstäbe hinsichtlich Lichtstärke und Ausleuchtung. Mit 32 LED-Einheiten ist die Au ösung viel feiner und das Lichtfeld leuchtet sogar Zwischenräume bei mehreren Autos vor einem aus, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Was haben Sie beim adaptiven Fahrwerk umgesetzt?

Die Kundenrückmeldung lautete, dass die Spreizung zwischen den Fahrmodi grösser sein sollte. Das haben wir aufgegriffen. Sowohl die Lenkung, Dämpfer und Federn als auch der Schaltzeitpunkt werden je nach Fahrmodus angepasst. Zudem verfügt das adaptive Fahrwerk über eine Lernfunktion und passt sich dem persönlichen Fahrstil an.

Inwiefern wurden die Ergonomie und das Infotainment weiterentwickelt?

Die von der «Aktion Gesunder Rücken» ausgezeichneten Sitze mit Massagefunktion wurden nochmals verbessert und bieten mehr Komfort. Dank der tieferen Sitzposition und dem Interieur-Design fühlt man sich im Insignia perfekt von allem umgeben. Das IntelliLink-Infotainmentsystem wurde überarbeitet, speziell hinsichtlich der Konnektivität. So bieten wir neu Apple Car Play an, und der persönliche Assistent Opel OnStar ermöglicht nun auch Hotelreservationen
und weitere Features.

Was bietet der Insignia hinsichtlich der Sicherheit der Passagiere?

Dazu gehören der adaptive Tempomat mit Radarsystem, Fussgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Kollisionswarnung und vieles mehr. Erstmalig hat der Insignia eine aktive Motorhaube für den Fussgängerschutz. Die Summe der neuen Funktionen macht das Fahrzeug aus, welches nun die neue Benchmark im Segment ist.



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Opel (Design), www.opel.ch

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«SKULPTURALES DESIGN TRIFFT AUF DEUTSCHE INGENIEURSKUNST»

Opel (Design) SKULPTURALES DESIGN TRIFFT AUF DEUTSCHE INGENIEURSKUNST

Opel-Chefdesigner Mark Adams.

Der neue Insignia präsentiert nicht nur innovative technische Lösungen, sondern ist auch optisch ein Blickfang. Opel-Chefdesigner Mark Adams zeigt auf, was aus seiner Sicht die designtechnischen Highlights sind und wo die Schwierigkeiten lagen.

Text/Bild: Lukas Hasselberg

Wenn Mark Adams über das Design eines Autos spricht, spürt man förmlich die Begeisterung und Leidenschaft, die er bei seiner Arbeit an den Tag legt. Auf das Opel-Flaggschiff Insignia ist der Opel-Chefdesigner besonders stolz. «Die richtigen Proportionen sind uns sehr gut gelungen», so Adams während des Genfer Autosalons. «Bei der Gestaltung war es eine besondere Herausforderung, den Radstand zu vergrössern und die Fahrgastzelle weiter Richtung Heck zu positionieren. In Verbindung mit der langgezogenen Motorhaube und den kurzen Überhängen haben wir ein Premium-Design kreiert.» Der Insignia wirke jetzt gestreckter und länger, obwohl die Aussenlänge nur minimal zugenommen habe. «Unser Ziel lag in erster Linie darin, die Limousine eleganter zu gestalten und ein Premium-Gefühl beim Betrachter zu erzeugen.» Zu diesem Anspruch passt auch die scharf gezeichnete Front, die Vertrauen und Stolz ausstrahlt. «Kombiniert mit der Wing-LED-Signatur in den LED-Matrix-Scheinwerfern kommt noch der sportliche Charakter des Insignia hinzu», so Mark Adams.

«Unsere Designphilosophie nennt sich ‹Sculptural artistry meets German precision›. Als ich diese Philosophie für Opel etabliert habe, ging es mir darum, mit unseren Autos das Herz und den Kopf anzusprechen», erklärt Adams den Hintergrund der Opel-Designsprache. «Das Design des neuen Insignia zeichnet sich daher einerseits durch skulpturale Oberflächen und andererseits durch deutsche Präzision aus, die sich insbesondere in den scharf und exakt geschnittenen Signature Lines ausdrücken. Das ist eine sehr anspruchsvolle handwerkliche Leistung, diese Linien in der Karosserie umzusetzen», sagt Adams. «Wir sind zwar kein Premiumhersteller, aber wir möchten, dass sich unsere Kunden so fühlen, als wenn sie in einem Premiumauto fahren.» Deshalb sehe der Insignia Grand Sport auch wie ein Coupé aus, obwohl der Innenraum deutlich gewachsen sei. «Das ist eine Win-Win-Situation, die wir auch dank der dominanten Chromlinie, welche die Seitenfenster einfasst, erreicht haben. Diese leitet das Auge von vorne bis zum Heck und erzeugt eine fliessende dynamische Linie.»

Im Inneren zieht sich diese Design philosophie fort. «Wir haben das Kundenfeedback umgesetzt, dass der Vorgänger zu wenig Stauraum im Kofferraum hat. Trotz der coupéhaften Linienführung verfügt der neue Insignia über einen 130 Liter grösseren Kofferraum und zusätzlich kann auch eine Hundebox verstaut werden. Das war eine Herausforderung, diese Vorgaben mit den designtechnischen Werten des Grand Sport zu kombinieren», erklärt Adams. Das Cockpit erinnert beim neuen Insignia überhaupt nicht mehr an den Vorgänger, sind doch die zahlreichen Knöpfe und Regler weitestgehend verschwunden. «Die Proportionen, die wir im Aussendesign umgesetzt haben, wollten wir auch im Innenraum fortführen. So findet sich die prägnante Signature Line auch im Cockpit wieder, und es ist viel aufgeräumter. Gleichzeitig findet der Fahrer intuitiv die wichtigsten Bedienelemente in einer logischen Anordnung.»

Otto Christ AG, www.christ-ag.com

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«Christ Wash Systems: Grosser Auftritt mit vielen Innovationen»

Otto Christ AG Christ Wash Systems: Grosser Auftritt mit vielen Innovationen

Die Seitenwalzenschrägstellung MAXI-FLEX+ erreicht auch «Problemstellen» an Fahrzeugen optimal.

Unter dem Motto «Christ – The Real Car Wash Factory» hat Christ Wash Systems am 87. Internationalen Automobil-Salon in Genf die neusten Lösungen im Bereich der ­Fahrzeugwäsche vorgestellt. Kunden und Interessenten konnten sich vor Ort von der eindrucksvollen Innovationskraft der Otto Christ AG überzeugen.

Zu den gezeigten Neuheiten gehörte die Entwicklung MAXI-FLEX+, welche die Schrägstellung der Seiten­walzen im Heckbereich um bis zu 25° ermöglicht. So werden von den Walzen auch schwierige Bereiche an Fahrzeugen wie Nummernschildvertiefungen, Mulden der Stossfänger und die Bereiche unter dem Heckspoiler optimal erreicht. Durch die einzigartige Konstruktion der beiden Premium-Modelle GENIUS und PRIMUS kann durch die vorne angeordneten Seitenwalzen eine höhere Neigung gegenüber vergleichbaren Systemen erreicht werden.

MAXI-FLEX+ kann mit der Funktion der patentierten und bei Christ einmaligen Gelenkeinrichtung kombiniert werden. Die Schrägstellung im Heckbereich geht dabei fliessend in die komplette Konturenerfassung im Bereich der Fahrzeugseitenwäsche über. Bei Fahrzeugen mit geradem Heck bleiben die beiden Seitenwalzen lotrecht arretiert.

Ebenfalls neu: der 4D-Radwäscher WHEEL MASTER. Das bewährte Christ-Radwaschsystem wurde weiterentwickelt, um auch künftige Anforderungen bei der Radwäsche zu erfüllen, ohne auf Robustheit und Zuverlässigkeit zu verzichten. Die gros- sen Unterschiede bei Radgrössen und Achshöhen, vom Kleinwagen bis zum SUV, haben bisherige Radwaschsysteme nicht optimal abdecken können.

Mit der möglichen Dreifach-Höhenverstellung des Radwäschers und paralleler Nutzung des Fahrantriebes der Portalwaschanlage kann nun abhängig vom ermittelten Raddurchmesser intensiver und mit maximaler Flächenabdeckung gewaschen wer­-
den.

Auch die Innovation des XXL-Schaumvorhangs FOAM SPLASH war ein Kundenmagnet am Stand von Christ. Der vollflächige Schaumauftrag erfolgt über ein im Portalkopf der Waschanlage integriertes bewegliches Sprührohr mit Tropfblech sowie einem Schaumgenerator. Zusätzlich wird der Schaumauftrag über eine LED-Lichtorgel in Szene gesetzt und so zum farblich attraktiven Erlebnis.

Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass der Schaumauftrag keine verlängerten Waschzeiten verursacht. Dies ist durch das Spezialrohr optimal gelungen. FOAM SPLASH erzeugt mit dem sehr engen Sprühabstand einen Schaumvorhang, der vom Waschkunden als Attraktion wahrgenommen wird.

Die Otto Christ AG hat die Attraktivität und Grösse ihres Standes in Genf im Vergleich zu vergangenen Jahren und im Gegensatz zum allgemeinen Trend in der Halle 7 weiter gesteigert. Christ war der einzige Aussteller, der drei Portalwaschanlagen aus seinem reichhaltigen Portfolio zeigte. Zwei der Anlagen konnte das Publikum sogar in Betrieb beobachten. Auch die modernen Präsentations-Schaukästen, in denen die oben genannten Innovationen in voller Funktion demonstriert wurden, fanden reges Interesse.



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Panolin, www.panolin.com

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«Auf Ölfühlung bei Panolin»

Panolin Auf Ölfühlung bei Panolin

Silvan Lämmle und DTC-Meister Milenko Vuk

Der Schweizer Schmierstoffhersteller Panolin stellte am Autosalon Genf erstmals die Panolin Oil Academy vor. Eine simple aber effektive Art, Besucher die Wirkung von Öl mit den eigenen Händen spüren zu lassen.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Auf den ersten Blick wirkte die Panolin Oil Academy ganz harmlos, doch die verwunderten Gesichter der Besucher machten schnell klar, hier passiert etwas ganz Besonderes. «Mit der Oil Academy kann der Besucher spüren, was ein Motor erlebt und wie Treibstoffeinsparung funktioniert», sagt Silvan Lämmle, CEO von Panolin. Der Aufbau ist schnell erklärt: In zwei grosse Behälter, einer gefüllt mit einem dickflüssigen und der andere mit einem dünnflüssigen Öl, kann der Besucher seine Hände in Gummihandschuhe stecken und in die Flüssigkeiten tauchen. Die Widerstände der Öle und die unterschiedlichen Kräfte, die man aufwenden muss, um die Hände in den Flüssigkeiten zu bewegen, spürt man sofort. Lämmle: «Die Umsetzung ist simpel, der Effekt dafür umso grösser. Normalerweise ist Öl eher undurchschaubar, mit der Panolin Oil Academy werden die Funktionen eines modernen Motorenöls aber erlebbar.»

Doch nicht nur die Oil Academy lockte die Besucher auf den Pa­nolin-Stand in der Halle 7, auch DTC-Champion Milenko Vukovic, der 2016 die deutsche Tourenwagenmeisterschaft gewann, sorgte für einen Besucheransturm. Panolin nutzte ihre einwöchige Präsenz in der Halle 7 aber auch, um ihr neustes Öl zu präsentieren. Mit dem Panolin Exklusive JP 5W-40 ist es dem Schweizer Schmierstoff-Hersteller als erster Europäer gelungen, die neu geforderten Spezifikationen API CJ-4 und SAE 5W-40, welche für den Jeep Grand Cherokee 3.0 Diesel verlangt werden, zu entwickeln. «Wir sind sehr stolz, dass wir dieses spezielle Öl als einziger europäischer Hersteller für Jeep entwickeln konnten», sagt Lämmle.

Petro-Lubricants, www.petro-lubricants.ch

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«Die wichtigste Messe für Business-Kontakte»

Petro-Lubricants Die wichtigste Messe für Business-Kontakte

Marco Spadaro, Geschäftsführer Petro-Lubricants

Petro-Lubricants war in Genf als Partner am Stand von UGS präsent. Im Mittelpunkt standen die Produkte von Rowe und das Knüpfen von Geschäftskontakten.

Text/Bild: Michael Lusk

Für Petro-Lubricants ist 2017 gleich in doppelter Hinsicht ein Jubiläumsjahr, wie Geschäftsführer Marco Spadaro anlässlich des Auftritts als Partner am Stand der UGS erklärte: «Wir feiern unser zehnjähriges Bestehen in der Schweiz und befinden uns mittlerweile auch im fünften Jahr als Rowe-Importeur.»

Diese Rowe-Produkte stellte Petro-Lubricants am Autosalon Genf am Stand der UGS auch in den Fokus. Ein Beispiel dafür war laut Spadaro ein 0W-20-Öl. «Noch ist dies ein Nischenprodukt. Es zeigt aber unser Know-how, dass wir dies bereits anbieten können.» Auch im Markt haben sich Petro-Lubricants und Rowe in den fünf Jahren der Zusammenarbeit mehr als etabliert: «Mit Rowe verzeichnen wir nach wie vor wunderbare Steigerungen und erhalten laufend neue Anfragen. Das passiert nur, wenn ein Produkt gut ist.» Auch die Partnerschaft mit UGS funktioniert laut Spadaro sehr gut: «Wir pflegen eine transparente, offene und klare Partnerschaft. Diese ist seit drei Jahren sehr erspriesslich.»

Nebst den aktuellen Neuheiten stand für Spadaro am vierten Autosalon in Serie aber auch das Networking, die Unterstützung der Partner und das Vorstellen der Dienstleistung, die Petro-Lubricants rund ums Öl anbietet, weit oben auf der Prioritätenliste. «Genf ist für uns nach wie vor sehr wichtig, um in kurzer Zeit viele Entscheidungsträger zu treffen. Wir haben darum auch weit über 100 Kunden und Partner an die Messe eingeladen.»


Peugeot, www.peugeot.ch

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«Die Auszeichnung zum car of the year ist eine Bestätigung für das ganze Team»

Peugeot Die Auszeichnung zum car of the year ist eine Bestätigung für das ganze Team

Vincent Héride, Head of Product 3008 und 5008 bei Peugeot

Vincent Héride konnte am Genfer Autosalon gleich zweimal feiern: einerseits die Auszeichnung zum «Car of the Year 2017» für den neuen Peugeot 3008 SUV, andererseits die Premiere des 5008 SUV. «Auf diese Auszeichnung bin ich sehr stolz.»

Text/Bilder: Lukas Hasselberg

Peugeot folgt mit den beiden neuen SUV 3008 und 5008 dem Trend. Waren die jeweiligen Vorgängermodelle noch wie Familienvans designt und konzipiert, gehen die Nachfolger neue Wege. «Die Vielseitigkeit dieser beiden Modelle ist der Schlüssel. Den 3008 haben wir für kleinere Familien und den 5008 als Siebensitzer für grössere Familien konzipiert», sagt Vincent Héride, Head of Product 3008 und 5008 bei Peugeot. «Diese beiden Modelle haben alle Attribute eines SUV», so Héride. Auf den fehlenden, SUV-typischen 4x4-Antrieb angesprochen, erklärt Héride: «Die EMP2-Plattform, auf der beide Modelle basieren, ist nicht für 4x4-Antrieb ausgelegt. Aber mit dem optionalen System Grip Control, einer für verschiedene Untergründe optimierten Antischlupfregelung, können 80 bis 90 Prozent der Situationen gemeistert werden, für die man sonst Allradantrieb benötigen würde.»

Der fehlende Allradantrieb hat einen gewichtigen Grund: die CO2-Bilanz. So stösst der neue 3008 mit einem 150-PS-Dieselantrieb ausgerüstet lediglich 114 g/km CO2 aus. «Die Strafzahlungen für CO2-Emissionen sind sehr hoch. Zudem sind wir mit unserem Antriebskonzept in Ländern mit einem Bonus-/Malus-System für CO2-Emissionen im Vorteil», erklärt Héride.

Wer bei einem SUV trotzdem nur auf Allradantrieb setzen will, muss sich noch bis 2018 gedulden: Dann wird der Plug-in-Hybrid lanciert, bei dem die hintere Achse von einem E-Motor angetrieben wird.

Die Auszeichnung des 3008 zum «Car of the Year 2017» macht Héride besonders stolz. «Das ist eine Bestätigung für das ganze Team. Alle Beteiligten haben grosse Anstrengungen unternommen und werden nun dafür belohnt», sagt Héride, der von Anfang an für die Produktlinie verantwortlich war.

Zu den Highlights beim 3008 gehören gemäss Héride einerseits das Design, mit dem sich der Kunde in diesem Segment abhebe, andererseits das i-Cockpit mit einem sehr kleinen Lenkrad, das unterhalb der Anzeigen positioniert ist. «Damit lässt sich der 3008 sehr einfach und dynamisch bewegen. Auch haben wir uns stark auf die Konnektivität konzentriert, um das Fahren so einfach wie möglich zu gestalten.» Mit 100’000 Bestellungen seit der Lancierung Ende 2016 kommt der 3008 auch gut bei den Kunden an.

Beim neuen 5008 hebt Héride die Modularität heraus: «Die Konfigurationsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.» Zudem werden bei beiden Baureihen alle Antriebseinheiten sowohl mit manuellen als auch mit Automatikgetriebe angeboten.


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Pichler Werkzeug AG, www.pichler-werkzeug.com

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«Spannende Neuheiten für Schweizer Kunden»

Pichler Werkzeug AG Spannende Neuheiten für Schweizer Kunden

Michael Pichler, Geschäftsführer der Pichler Werkzeug GmbH.

Die Pichler Werkzeug AG hat ihre Zelte gleich beim Eingang zur Halle 7 aufgeschlagen und präsentierte ihre Bestseller und Neuheiten dem interessierten Fachpublikum.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Das Familienunternehmen Pichler Werkzeug GmbH aus Salzburg gehört zu den innovativsten Herstellern von Profi-Werkzeugen für Werkstätten. Das Präsentieren von Neuheiten – und bei dem Spezialisten gibt es mehrmals im Jahr neue Werkzeuge – ist deshalb ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg. Mit über 12‘500 Artikeln im Sortiment fällt es dennoch nicht leicht, auch an einer Messe die wichtigsten Neuheiten in den Vordergrund zu rücken. «Das ganze Sortiment können wir natürlich nicht ausstellen, aber wir versuchen jeweils, die wichtigsten Neuheiten vorzustellen», sagt Michael Pichler, Geschäftsführer der Pichler Werkzeug GmbH.

Zu diesen Neuheiten zählt auch der universelle Druckscheibensatz mit verschiedenen Druckscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern. Pichler: «Die Druckscheiben sind beidseitig verwendbar und eignen sich daher ideal für das Aus- und Einpressen von verschiedenen Radlagern und Gummibuchsen. Sie sind universell für alle Marken und Modell anwendbar.» Durch die verschiedenen Druckhülsen und die darauf abgestimmten Führungshülsen lässt sich das Werkzeug leicht an unterschiedliche Durchmesser anpassen.

Das Herstellen von Handwerkzeugen – auch auf Feedback und Wünsche von Kunden – ist die Stärke des Unternehmens. Deshalb umfasst das Sortiment auch mehr als 12‘500 Artikel. «Unsere Stärke sind unsere Werkzeuge, deshalb ist unser Stand auch wie eine Werkstatt aufgebaut, wo der Kunde die Möglichkeit hat, die Werkzeuge auszuprobieren», sagt Pichler. Apropos ausprobieren: Wenigen Wochen nach dem Autosalon Genf ist das Unternehmen mit einem neuen Vorführwagen in der Schweiz auf Kundenbesuch. Pichler: «Unser Aussendienstmitarbeiter wird mit dem neuen Vorführwagen unsere Kunden und neue Kunden in der Schweiz besuchen und ihnen die Gelegenheit bieten, ein breites Sortiment unserer Spezialwerkzeuge direkt zu testen.»


Pirelli, www.pirelli.ch

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«smart & beautiful: Intelligente und schöne reifen von Pirelli»

Pirelli smart & beautiful: Intelligente und schöne reifen von Pirelli

Dieter Jermann, Director Swiss Market und Area Director Central Europe, ist stolz auf den hohen Anteil an Pirelli-Reifen in Genf.

Am Genfer Autosalon präsentierte Pirelli gleich zwei Innovationen für die Reifenbranche. Einerseits farbige Reifen, deren Materialien und Schutzsysteme aus der Formel 1 abgeleitet sind, andererseits Pirelli Connesso: Eine Technologie, welche neben Informationen zum Reifen auch Services und personalisierte Inhalte bietet. Abgesehen davon zierten die Reifen des italienischen Premiumreifenherstellers wiederum die Mehrheit der Neuheiten im Prestige- und Premiumsegment in Genf.

Text/Bilder: Lukas Hasselberg

Ganze 64 Prozent der in Genf ausgestellten Prestigefahrzeuge standen auf Pirelli-Reifen. Gegenüber dem nächsten Mitbewerber mit 23 Prozent ein beeindruckender Wert. Auch bei den Premiumfahrzeugen waren 35 Prozent mit Pirelli-Reifen ausgestattet, was ebenfalls die Spitzenposition bedeutet. «Für uns ist der Genfer Autosalon einmal mehr ein grosser Erfolg. Nicht nur durch unsere starke Präsenz mit den P-Zero- und Scorpion-Reifen, sondern auch mit unseren Innovationen, die wir präsentieren», sagt Dieter Jermann, Director Swiss Market & Area Director Central Europe bei Pirelli. «Mit unseren farbigen Reifen bieten wir etwas, das kein anderer Hersteller hat», betont Jermann. «Wir erleben zur Zeit ein sehr starkes Momentum mit sehr vielen Innovationen bei Pirelli. Das unterstützt unseren Erfolg, denn wenn das Produkt und die Innovationen auf einem so hohen Level sind, profitiert auch der Ersatzmarkt davon», so Jermann. «Deshalb werden wir auch in Zukunft weiter wachsen und diese Chance nutzen.»

Um die Vorherrschaft im UHP-Segment weiter auszubauen, werde Pirelli «marketing- und produktseitig im Bereich 17 bis 21 Zoll die Innovationen und den Fokus verstärken», sagt Jermann. Ein erster Schritt ist die Marktlancierung der Genfer Neuheiten im Replacementmarkt. «Nach diesem Schritt wollen wir mit diesen Technologien auch in die Erstausrüstung», erklärt Jermann. Um mit diesen besonderen Reifen umgehen zu können, wird speziell ausgebildetes Personal beim Verkauf und bei der Montage benötigt. «Deshalb bauen wir weltweit ein selektives Händlernetz auf, mit dem wir mittelfristig ein gewisses Volumen abdecken wollen», so Jermann, der die starke Präsenz in Genf als «Bestätigung von dem, was wir vorantreiben» sieht. «Wir sind der attraktivste Hersteller mit einer klaren Strategie und den meisten Reifen-Homologationen. Hinzu kommt unsere Swissness», sagt Dieter Jermann.

Beim Ersatz abgefahrener Reifen können Autofahrer künftig nicht nur die Standardversionen des P Zero oder des Winter Sottozero wählen, sondern erhalten mit der Option, Sensoren und Farben nach Wunsch zu kombinieren, zusätzliche Auswahlmöglichkeiten.

Das System, das die Reifen intelligent macht, heisst Pirelli Connesso: Eine App, welche neben Informationen zum Reifen auch Services und personalisierte Inhalte bietet. Das System besteht aus einem in den Reifen eingebetteten Sensor, der per Bluetooth verbunden ist. Über diese Schnittstelle kann der Fahrer permanent mit den Reifen kommunizieren. Der Sensor ermittelt kontinuierlich den Zustand des Reifens und sendet die Daten an eine zentrale Steuereinheit sowie an die Pirelli Cloud. Darin werden die Informationen verarbeitet und an die App des Nutzers übermittelt.

«Die erste Version der Pirelli-Connesso-Technologie wird voraussichtlich Mitte Jahr eingeführt», sagt Marco Sabatini, New Technologies Director. «Die Einführungs-Version des Pirelli-Connesso-Systems erkennt den Identifikations-Code jedes Reifens und registriert seinen Status von der Fertigung in der Fabrik bis zum Recycling am Ende des Produkt­lebens. Das System misst den Druck und die Temperatur des Reifens. Auch dann, wenn das Fahrzeug steht», erklärt Sabatini. Es erfasst die auf den Reifen wirkende vertikale statische Belastung und ermittelt den Reifenverschleiss sowie die Zahl der zurückgelegten Kilometer. «In einer Folgeversion wird das System die geschätzte Restlaufzeit des Reifens in Kilometern angeben und beim Aufpumpen des Reifens als zusätzliches Manometer fungieren», so Sabatini. «Das ermöglicht ein schnelles und genaues Ablesen des Fülldrucks, ohne dass die Reifen sich abkühlen müssen. Zudem warnt Pirelli Connesso den Fahrer, sobald der Fülldruck eines oder mehrerer Reifen zu niedrig ist oder ein Pneu demnächst seine Verschleissgrenze erreicht.» In beiden Fällen ermittelt die App den jeweils nächstgelegenen Reifenhändler und kann online einen Termin buchen.

Im Gegensatz zu anderen aktuell eingesetzten fahrzeugseitigen Reifendruck-Kontrollsystemen ist Pirelli Connesso sowohl während der Fahrt als auch während der Standzeiten des Fahrzeugs aktiv.

Die Pirelli Farb-Edition wurde hingegen entwickelt, um der steigenden Nachfrage von Prestige- und Premium-Kunden nach Individualisierungs-Möglichkeiten von Produkten gerecht zu werden.

Die Grundfarben der Farb-Edition sind Rot, Gelb, Weiss und Silber. Neben den Grundfarben sind zukünftig auf Nachfrage auch Reifen in jeder anderen gewünschten Farbe erhältlich. «Zum Beispiel können die Seitenwände in der Farbe des Autos designt werden», erklärt Thomas Hanel, Head of Material Development bei Pirelli. «Mit diesem Konzept haben wir den Wunsch nach Individualisierung umgesetzt.»


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Porsche, www.porsche.ch

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«Der Sport Turismo passt in keine Schublade»

Porsche Der Sport Turismo passt in keine Schublade

Gernot Döllner, Leiter der ­Baureihe Panamera bei Porsche.

Am Autosalon Genf feierte der Porsche Panamera Sport Turismo Weltpremiere. Dr. Gernot Döllner, Leiter der ­Baureihe Panamera bei Porsche, erklärt im Interview mit AUTO&Wirtschaft, weshalb der Sport Turismo keine
direkten Konkurrenten hat.

Interview/Bild: Michael Lusk

AUTO&Wirtschaft: Herr Döllner, warum ist der Sport Turismo für Porsche kein Kombi?

Gernot Döllner: Wir haben intern lang und kontrovers diskutiert, wie wir den Sport Turismo selbst nennen respektive kategorisieren wollen. Ein Shooting Brake ist für mich ein zweitüriges Auto mit grosser Klappe, für den Begriff Kombi ist der Sport Turismo einfach zu sportlich. Wir nennen ihn intern deshalb nur den Sport Turismo. So wie alle bei der 911er-Baureihe auch nur von dem Targa sprechen.

Wodurch zeichnet sich der Sport Turismo aus?

Er ist ein Auto für alle, die Wert auf Design und Variabilität sowie Nutzwert legen. Ein gutes Beispiel ist beispielsweise die Ladekante, die deutlich tiefer als beim Panamera liegt. Mit seinem grossen Kofferraum (520 bis 1390 Liter, als Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo: 1295 Liter, Red.) ist er für mich der ideale Reisewagen.

Was sind die Konkurrenten für den Sport Turismo?

Auch hier passt er in keine klassische Schublade. In der Oberklasse mit Autos wie dem 7er BMW oder der Mercedes S-Klasse steht der Sport Turismo allein da. In ein Segment darunter passt er mit seiner Basis Panamera auch nicht, ebenso wenig zu den SUV. Der Sport Turismo steht allein da.

Wie viele Kunden werden sich für den Sport Turismo statt für die Limousine entscheiden?

Wir erwarten, dass sich global 20 Prozent für diese Karosserieform entscheiden – und mit 20 Prozent sind wir auf der konservativen Seite. Die Resonanz ist bereits jetzt sehr positiv – gerade von Kundenseite. Es wird zudem regionale Unterschiede geben. Die Schweiz und Europa werden voraussichtlich über diesem Durchschnittswert liegen.

Woher sollen die Kunden kommen?

Wir erwarten einen ganz deutlichen Zuwachs von externen Kunden. Eine gewisse «Kannibalisierung» beim Basis-Panamera könnte es geben. Aber wir freuen uns natürlich über jeden Kunden.

Worauf galt es in der Entwicklung speziell zu achten?

Nachdem das Konzeptauto 2012 in Paris sehr gut ankam, haben wir die Entwicklung «straight forward» vorangetrieben. Der Sport Turismo verfügt als erstes Auto im Segment über einen adaptiv ausfahrbaren Dachspoiler. Im Innern hat er im Gegensatz zur Limousine eine dreisitzige Rückbank, die als Einzelsitze ausgelegt sind, so dass sich hinten eine 2+1-Konfiguration ergibt. Unterscheide gibt’s auch bei der 4-Zonen-Klimaanlage und der Heckklappe.

Was für Motoren kommen zum Einsatz?

Es wird am Anfang fünf Motorisierungen geben, konkret den Panamera 4 Sport Turismo, den 4 E-Hybrid, den 4S, den 4S Diesel sowie den Turbo. Zudem haben alle Sport Turismo immer Allrad serienmässig.

Wie sieht es mit Elektroantrieben aus?

Beim Sport Turismo starten wir erst mal mit diesen fünf Varianten. Der nächste konsequente Schritt wäre der Antrieb aus dem Topmodell der Panamera-Baureihe, der Turbo SE Hybrid. Hybridisierung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Das haben wir auch beim 918 Spyder gezeigt. Aber auch E-Mobilität ist für Porsche ein Megatrend. Ich sehe aktuell beide Technologien nebeneinander.



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Rema Tip Top, www.rema-tiptop.ch

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«Neue Montiermaschine auf Autosalon vorgestellt»

Rema Tip Top Neue Montiermaschine auf Autosalon vorgestellt

Manuel Morales, Abteilungsleiter Automotive bei Rema Tip Top Schweiz.

Rema Tip Top wartete in Genf mit einer Neuerung auf. Als Weltpremiere wurde die neue ­Promaxx Force 1130i vorgestellt. Die multifunktionale PW-Montiermaschine erlaubt die automatische Erfassung der Raddaten mit Hilfe von Lasertechnik.

Mit multifunktionalem, vollautomatisch gesteuertem Rollenabdrücker bietet die neue Reifenmontiermaschine Promaxx Force 1130i von Rema Tip Top einfachste Bedienung bei stets sicheren Ergebnissen. Ein patentierter hebelloser Montagekopf bringt Flexibilität: Das Arbeiten ist damit sowohl mit als auch ohne Montagehebel möglich. Ein weiteres Patent kann der Hersteller für die Zentralaufspannung Smart Lock vorweisen. Zusätzlichen Komfort für Garagisten bringen der ergonomische Reifenlift und der Wulstniederhalter: Am Ende des Montierens hebt er sich automatisch nach oben, stoppt den Druck auf den Wulst und begibt sich in die Ruheposition. So muss der Bediener seine Arbeitshaltung nicht verändern. Besonders hebt Rema Tip Top auch die wdk-Zertifizierung der Maschine für Deutschland hervor, die sie für den Einsatz an UHP- und Runflat-Reifen freigibt.

Für die alltägliche Reifenmontage bringt die Promaxx Force 1130i zahlreiche weitere nützliche Funktionen mit. Dank ihrer Eignung für Räder von 12 bis 30 Zoll ist sie flexibel für ein breites Spektrum nutzbar. Der patentierte Montagearm wirkt parallel. Ein multifunktionaler Reifenabdrücker, ein Elektromotor mit Inverter, eine ergonomische Bedienungseinheit, das Aufpumpen mit Pedalsteuerung, ein Wulstabdrücker mit Memory-System und ein ergonomischer Reifenlift vervollständigen den runden Auftritt. Um mit der neuen Montiermaschine direkt starten zu können, sind ein Reduzierring für die Mittenzentrierung, eine Wulsthalteklammer, drei Gummischütze für das Felgenhorn, ein Montagehebel und ein Mini-Plastikhebel ebenso im Lieferumfang enthalten wie zwei Kunststoffschütze für den Montagekopf, für die Aufspannung sowie die Abdrückschaufel und ein Felgenhornschutz. «Die neue Promaxx stand für viele Besucher unseres Stands im Mittelpunkt», sagt Manuel Morales, Abteilungsleiter Automotive bei Rema Tip Top Schweiz. Auch das weitere Angebot habe jedoch starkes Interesse geweckt. «Wir konnten wie schon beim letztjährigen Autosalon einige Neuverträge direkt in Genf abschliessen.» (ml)

Renault , www.renault.ch

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«Renault hat aktuell die jüngste Palette Europas»

Renault  Renault hat aktuell die jüngste Palette Europas

Oliver Wittmann, Generaldirektor Renault Schweiz, mit dem neuen Captur.

Die französische Marke Renault präsentierte am Autosalon Genf auch dieses Jahr ein Feuerwerk an Neuheiten. Oliver Wittmann, Generaldirektor Renault Schweiz, kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und freut sich auf ein ganz besonderes Jahr, wie er im Interview mit AUTO&Wirtschaft erzählt.

Interview/Foto: Isabelle Riederer

AUTO&Wirtschaft: Herr Wittmann, Renault überraschte hier in Genf mit dem Renault Zoe e-Sport Concept, ein heisser Flitzer …

Oliver Wittmann: Ja, der Wahnsinn! 462 PS, von 0 auf 100 km/h in 3,2 Sekunden. Das könnte mein nächster Dienstwagen sein (lacht). Das Spannende am Zoe e-Sport Concept ist die Tatsache, dass erstmals eine Konzeptstudie auf der Basis eines Serienfahrzeugs entwickelt wurde.

Wie wichtig sind solche Konzeptfahrzeuge für eine Marke wie Renault?

Konzeptfahrzeuge sind immer wichtig für einen Hersteller, weil wir damit unsere Zukunft, vor allem in den Bereichen Design und Technologie, aufzeigen. Die Studie Trezor zeigt unsere Vorstellungen zukünftiger Designs und wird der nächste Schritt sein. Der Zoe e-Sport Concept zeigt unsere Zukunft im Elektrobereich. Wir sind Leader im Elektrobereich und glauben an die Elektromobilität.

Welches ist Ihr Modellhighlight bei Renault am Autosalon Genf?

Das ist eine wirklich schwierige Frage. Der neue Koleos passt perfekt zur Schweiz. Ein grosser SUV mit Allrad und Automatikgetriebe, das ist wie für die Schweiz gemacht. Der Koleos ist ein wichtiges Modell und ergänzt die SUV-Familie von klein, mittel bis gross perfekt. Deshalb würde ich sagen, dass der Koleos schon eines meiner Lieblingsfahrzeuge ist, auch weil ich glaube, dass wir damit in der Schweiz gute Verkaufszahlen erreichen werden und neue Kunden gewinnen. Eine schöne Überraschung ist die zweite Generation des Captur, und ich bin mir sicher, dass er weiterhin ein Erfolgsmodell bleiben wird.

Der Alaskan feierte in Genf ebenfalls Premiere. Sind Pick-ups überhaupt noch zeitgemäss?

Man darf das Segment der Pick-ups nicht unterschätzen, sie sind mehr und mehr Volumenträger. Gerade auch für kleinere Unternehmen, die in ihrem Fuhrpark ein oder zwei Transportfahrzeuge brauchen, ist ein Pick-up eine sehr gute Wahl, da es sich um eine Mischung aus Lastwagen und Personenwagen handelt. Die Schweizer mögen grosse Motoren und grosse Fahrzeuge, zudem braucht die Schweizer Topographie, also bestimmte Regionen, grosse und starke Autos.

Was erwartet Renault Schweiz 2017?

Wir freuen uns sehr auf dieses Jahr, denn wir feiern 90 Jahre Renault Schweiz. Es ist unglaublich, seit 90 Jahren sind wir in der Schweiz! Das beweist, wie sehr unsere Kunden Renault schätzen und dass die Marke für Nachhaltigkeit steht. Renault konnte in den letzten Jahren stetig an Marktanteilen gewinnen, und ich bin mir sicher, dass wir mit unserer neuen Palette weiter Erfolg haben werden. Renault hat aktuell die jüngste Palette in Europa.

90 Jahre Renault Schweiz, das muss doch gefeiert werden, oder?

Wir werden es feiern – ganz bestimmt. Wir sind sehr stolz, dass wir schon so lange in der Schweiz sind und jedes Jahr Fahrzeuge verkaufen. Wir haben ein sehr stabiles Händlernetzwerk, und das muss gefeiert werden. Im Moment darf ich aber noch nicht allzu viel verraten. Vielleicht wird es ein Sondermodell geben oder so.

Wie läuft das Flottengeschäft für Renault, gibt es da noch Luft nach oben?

Wir haben viele Grosskunden in der Schweiz, die unserer Marke sehr treu sind. Unsere Palette deckte alle Flottenbedürfnisse ab, vom kleinen Twingo bis hin zu Lastwagen. Ich habe grosse Erwartungen an den Mégane, Gewinner des «Goldenen Lenkrads» und Schweizer Auto des Jahres. Wir konnten letztes Jahr ein Drittel mehr Mégane in der Schweiz verkaufen. Der Mégane ist ein ideales Flottenfahrzeug.

Gibt es Neuheiten für Schweizer Renault-Vertragspartner?

Renault verfügt über ein schweizweit sehr stabiles Garagisten-Netzwerk und das soll auch so bleiben. Es wird dieses Jahr eine Änderung geben. Wir Sechs Renault-Händler werden zusätzlich noch eine Alpine-Vertretung bekommen.



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Renault (Design), www.renault.ch

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«Der neue Koleos ist jetzt ein Auto, das sich überall sehen lassen kann»

Renault (Design) Der neue Koleos ist jetzt ein Auto, das sich überall sehen lassen kann

Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker

Der Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker hat der französischen Marke wieder mehr Selbstbewusstsein verliehen. Wie er das gemacht hat, erzählt der gebürtige Holländer im Interview mit AUTO&Wirtschaft.

Interview/Foto: Isabelle Riedere

AUTO&Wirtschaft: Der neue Renault Koleos feierte in Genf Weltpremiere. Ein Modell wie gemacht für die Schweiz, oder?

Laurens van den Acker: Absolut, der Koleos ist gemacht für die Schweiz.

Und endlich sieht er auch gut aus?

(Lacht). Der Koleos war in der Vergangenheit als Crossover beliebt, aber nicht so, wie er aussah. Für mich als Designer ein Vorteil, denn ich hatte ästhetisch sehr viele Freiheiten. Ein Auto, das Kult ist, neu zu designen, ist anspruchsvoller. Der Koleos hat und hatte schon immer sehr viele Qualitäten, nur ästhetisch fehlte es an Kraft. Für mich war es wichtig, dass sich der neue Koleos gut in die Palette einfügt. Wir haben auch von der Zusammenarbeit mit Nissan bezüglich der Plattform profitiert und konnten unsere Formensprache darauf anpassen. Der neue Koleos ist jetzt ein Auto, das sich überall sehen lassen kann.

Ist die optische Entwicklung von Renaults Modellpalette mit dem Koleos abgeschlossen?

Wir haben jetzt eine wirklich gute Palette mit einem Design, das gefällt und bei den Kunden gut ankommt. Renault hat zum ersten Mal über die komplette Palette hinweg ein starkes Gesicht bekommen, kombiniert mit der Technologie, der Lichtsignatur, den Proportionen und dem Interieur haben wir ein interessantes Portfolio.

Wie wichtig ist das Design oder ein starkes Gesicht für den Verkauf?

Ein gutes Design verführt die Leute. Entweder gefällt es oder nicht, natürlich muss das Auto nebst einem gefälligen Design auch Substanz haben. Was bringt es, wenn man ein Auto fährt, das zwar gut aussieht, aber es klappert überall.

Was macht das Design von Renault aus?

Ich glaube, wir haben eine sehr sinnliche Formensprache entwickelt, welche die französische Herkunft widerspiegelt. Das war auch eines meiner Ziele, die Autos menschlicher und französischer aussehen zu lassen. Wir setzen bewusst auf sinnliche Formen, im Unterschied zu anderen Herstellern, die klare Linien verwenden. Das Gleiche gilt für die Farbwahl. Renault benutzt helle und fröhliche Farben für ihre Autos. Als ich bei Renault anfing, war es mir wichtig, der Marke wieder mehr Selbstbewusstsein zu geben. Es war für mich deshalb auch schon fast ein symbolischer Akt, die Raute von Renault grösser und zentraler zu positionieren und insbesondere sie wieder aufrecht hinzustellen.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für Ihre Designs?

Als ich zu Renault kam, hatte ich keine Erfahrung mit der Marke Renault und dem französischen Stil. Ich bin Holländer und daher eher angelsächsisch geprägt. Ich habe mich lange mit der Geschichte von Renault und dem französischen Savoir-vivre beschäftigt und versucht, die Stärke der Marke herauszuarbeiten. Renault hat eine sehr starke Vergangenheit und es war mir wichtig, diese französisch-lateinischen Wurzeln auch optisch zum Ausdruck zu bringen.

Frankreich ist das Land der Geniesser. Ist Renault eine Marke für Geniesser?

Geht man nach Frankreich, will man das Land, das Essen und die Kultur geniessen. Renault hat immer Autos für Geniesser und vor allem für das Leben gebaut. Meinen Lebenszyklus von Renault habe ich genau deshalb entwickelt. So gibt es Autos, um sich zu verlieben, wie den Clio. Hat man einen Partner gefunden, dann entdeckt man die Welt, dafür gibt es die Crossover-Modelle. Anschlies­send gründet man eine Familie und braucht ein grösseres Auto, wie einen Scénic oder einen Espace. Dann muss man arbeiten, dafür haben wir unsere Flottenmodelle. In der Freizeit will man spielen, am besten mit den Renault-Sport-Modellen. Ganz am Schluss folgen Weisheit und Erfahrung, dafür stehen unsere Elektrofahrzeuge. Kurzum haben wir bei Renault ein Auto für jede Lebensphase.

Sie sind der Schöpfer des Concept Cars Trezor …

… ein Traumauto für mich. Dieses Auto ist Haute-Couture! Wir sind letztes Jahr damit in Paris gefahren, und es war sehr beeindruckend. Aber er ist nicht besonders bequem (lacht).


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Rinspeed, www.rinspeed.com

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«Rinspeed zeigte urbanen Flitzer Oasis»

Rinspeed Rinspeed zeigte urbanen Flitzer Oasis

Oasis von Rinspeed.

Städtischer Gartenbau auf Rädern als neuer Trend? Ein wenig durchgeknallt? Mag sein. Wie immer aber war die Kreation des Schweizer Mobilitätsvordenkers Frank M. Rinderknecht in der ansonsten doch recht weitläufigen automobilen Ödnis eine Oase für Inspiration – so auch auf dem Genfer Autosalon 2017.

Auf den Schweizer Auto-Visionär Frank M. Rinderknecht ist Verlass, wenn es darum geht, Mobilität neu zu denken. Mit der Rinspeed-Konzeptstudie Oasis, dem pfiffigen selbstfahrenden E-Mobil für Stadt und Umland, das in Genf Europa-Premiere feierte, widerspricht er augenzwinkernd der fest in den Köpfen betonierten Vorstellung vom Grossstadtdschungel, in dem man tonnenschwere SUV für den täglichen Überlebenskampf braucht. Sein Gegenentwurf: ein wendiger Flitzer mit integriertem Kleingarten hinter der Windschutzscheibe.

«Mobile Urban Gardening» also hielt der Rinspeed-Boss in Genf dem martialischen Auftritt entgegen. Der feine zweisitzige Flitzer sieht mit seinen grossen Glasflächen und verkleideten Vorderrädern ziemlich futuristisch aus und erinnert ein bisschen an eine moderne Interpretation der Star-Wars-Ikone R2D2. Gemeinsam haben beide, dass sie sich auf ihren Rädern fast auf der Stelle drehen können. Im Falle des Oasis dank speziellem Lenkungswinkel, zwei radnahen E-Motoren und Torque Vectoring, alles entwickelt von ZF am Bodensee.

Zudem ist der Oasis zweckmässiger als das Google Car, schon fast «Next Generation» – mit vielen technischen und optischen Leckerbissen inside. Denn einer guten Tradition folgend, wurde auch das 23. Concept Car von Rinspeed wieder bei den Eidgenossen 4erC konstruiert und bei Esoro technisch umgesetzt. (pd/ml)


Škoda, www.skoda.ch

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«Den Nerv vieler Schweizer getroffen»

Škoda Den Nerv vieler Schweizer getroffen

AUTO&Wirtschaft-Redaktor Rafael Künzle mit Bernhard Maier, Vorsitzender der Škoda-Unternehmensleitung, im neuen Octavia.

Škoda reitet auf der Erfolgswelle und belegt mit dem Octavia mittlerweile Platz zwei bei den Verkaufszahlen in der Schweiz. Am Genfer Autosalon sprachen wir mit Bernhard Maier, ­Vorsitzender der Škoda-Unternehmensleitung, über das Erfolgsgeheimnis ihres Bestsellers, die Škoda-SUV-Offensive und
die ­Elektrifizierungs-Pläne der Tschechen.

Interview: Rafael Künzle

AUTO&Wirtschaft: Der Octavia lag im Jahr 2016 in der Schweiz nur knapp hinter dem VW Golf auf dem zweiten Platz. Worin sehen Sie dessen Erfolgsgeheimnis?

Bernhard Maier: Der Octavia ist das Herz unserer Marke und steht für alle guten Škoda-Qualitäten. Er bietet viel Platz, ein attraktives Design, modernste Technik – und das alles zu einem sehr fairen Preis. Wir sagen gerne: Der Octavia bietet in jeder Hinsicht ein bisschen mehr Auto. Es freut uns, dass wir mit diesem überzeugenden Package ganz offensichtlich den Nerv vieler Schweizer Kunden getroffen haben. Der Octavia Kombi ist sogar das meistverkaufte Kombi-Modell in diesem Markt.

Wäre eine Überflügelung des VW Golf aus Konzernsicht überhaupt wünschenswert?

Entscheidend ist, dass wir gemeinsam eine starke Marktposition gegenüber unseren Wettbewerbern aufbauen. Welche der Marken in den einzelnen Märkten oder Segmenten vorne steht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist: Sowohl Škoda als auch Volkswagen entwickeln sich ausgesprochen erfolgreich und wachsen auf den Märkten mit ihren spezifischen Qualitäten und klaren Positionierungen.

Optisch geht der überarbeitete Octavia mit zwei zusätzlichen Scheinwerfern für das Fernlicht neue Wege. Was führte zu dieser Neuausrichtung?

Wir haben im Rahmen unserer «Strategie 2025» klare Kriterien für die Marken- und Produktidentität definiert. Das heisst konkret: Jedes Fahrzeug soll über einen Škoda-Wiedererkennungseffekt verfügen, aber gleichzeitig auch eigenständige Merkmale aufweisen.

Mit dem Kodiaq eröffnete Škoda 2016 die SUV-Offensive. Dieses Jahr soll das Yeti-Nachfolgemodell präsentiert werden und 2018 ein kleinerer SUV, der Polar heissen soll.

In Bezug auf den Namen eines kleineren SUV wissen Sie mehr als ich (lacht). Die Präsentation des Kodiaq war ein Paukenschlag für Škoda! Und so wird es weitergehen. Die SUV-Offensive ist ein massgeblicher Bestandteil unserer Zukunftsstrategie. Der Nachfolger des Yeti steht in der zweiten Jahreshälfte an, und für den chinesischen Markt werden wir in Kürze einen sogenannten «Crossover Utility» (CUV) vorstellen. Darüber hinaus könnten wir uns auch einen kleineren SUV ganz gut vorstellen. Konkrete Entscheidungen dazu gibt es aber bisher nicht.

Noch gibt es keine Škodas mit alternativen Antrieben. Dies soll sich 2019 mit dem Hybrid-Superb ändern, und für 2020 wurde ein reiner Stromer angekündigt. Bläst Škoda nach der SUV-Offensive zur Elektro-Attacke?

Die Elektrifizierung unserer Modellpalette ist ein weiterer Eckpfeiler unserer «Strategie 2025». In deren Rahmen haben wir für unsere Marke einen logischen Fahrplan für Implementierung von E-Antrieben entwickelt. Mit dem Superb bringen wir bereits 2019 unseren ersten Plug-in-Hybrid auf den Markt. 2020 folgt dann das erste rein elektrisch betriebene Škoda-Modell. Für China haben wir dann zusätzlich ein bestehendes Modell als E-Version vorgesehen. Bis 2025 werden wir fünf elektrifizierte Modelle anbieten.

Worin sehen Sie den Antrieb der Zukunft?

Unsere Glaskugel ist ja nicht grösser als die der anderen. Mittelfristig ist auf jeden Fall der E-Antrieb die beste technische Möglichkeit, den CO2-Ausstoss kurz- bis mittelfristig zu reduzieren. Wenn man den Experten glauben darf, dann wird 2025 jedes vierte Auto mit E-Motor vom Band laufen. Wir teilen diese Einschätzung – und weisen zugleich darauf hin, dass dann 75 Prozent noch immer konventionell angetrieben sind. Dann haben wir eine bipolare Welt. In den Mega-Cities wird elektrifiziert, in ländlichen Gegenden wird der Verbrennungsmotor noch lange leben. In der Übergangszeit setzen wir auf die Optimierung konventioneller Antriebe und den Plug-in-Hybrid. Hier sehen wir noch viel Optimierungspotenzial.


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Südo AG, www.suedo.ch

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«Alles zum Wohle der Autobatterie»

Südo AG Alles zum Wohle der Autobatterie

Samir Moursy, CEO der Südo AG, empfiehlt Profis das Ladegerät PRO60 von CTEK.

Am Stand von Autoelektro-Lieferant Südo AG waren in Genf wissenswerte Informationen zum Thema Batterieladung zu erfahren. Ein Standbesuch lohnte sich sowohl für Profis als auch für private Autofahrer.

Text/Bild: Christoph Schmutz

Die Batterie moderner Autos sollte bei Arbeiten in der Werkstatt stets an einem Ladegerät angeschlossen sein», rät Samir Moursy, CEO der Südo AG. «Dies deshalb, weil viele Fahrzeuge heute mit zu schwacher Batterie unterwegs sind.» Als Grund nennt Moursy die immer zahlreicheren elektrischen Verbraucher und auch die Start-Stopp-Technologie, die Batterien heute stärker belasten. Wenn dann oft nur Kurzstrecken gefahren würden, könne die Batterie während der Fahrt nur ungenügend oder gar nicht aufgeladen werden. Das birgt in der Werkstatt zwei Probleme. Gibt eine Batterie während Arbeiten den Geist auf, entstehen unnötige Umtriebe und allenfalls teure Schäden an der Fahrzeugelektronik.

Ein professionelles Batterielade- und Stromversorgungsgerät ist das PRO60 von CTEK. Es eignet sich für alle 12-V-Batterien (auch Lithiumbatterien) und ist ausgestattet mit Konvektionskühlung. Vorteile: erhöhter Wirkungsgrad und grössere Zuverlässigkeit.

Weitere Merkmale des PRO60: Ist geeignet für Batteriekapazitäten von 10 Ah bis 1800 Ah; hat Resonanzwandlertechnologie für effizientes Laden; sein adaptiver Lademodus erkennt die Batteriegrösse automatisch; es ist funkenfrei und verpolungssicher.

Autohaltern von Fahrzeugen mit Start-Stopp rät Samir Moursy zu einem Schwebelader zur regelmäs­sigen Aufladung der Autobatterie. «Moderne Autobatterien fühlen sich am wohlsten und leben länger, wenn sie immer möglichst ganz aufgeladen sind.»

Normalerweise denkt ein Käufer eines Neuwagens, es funktioniere alles ohne sein Zutun. Das ist aber bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Sys­temen nicht der Fall. Hier wird die Batterie wesentlich stärker beansprucht. Samir Moursy: «Ein Zeichen, dass die Batterie nicht mehr über die volle Ladung verfügt, ist, wenn die Start-Stopp-Technologie den Motor eines stillstehenden Autos zu früh wieder anspringen lässt, oder den Motor gar nicht erst ausschaltet.» Schlecht für die Umwelt und für die Batterie.

Abhilfe in solchen Fällen schafft das CT5-Start-Stopp-Batterielade- und Ladungserhaltungsgerät von CTEK für alle 12-V-Bleibatterien. Der Hersteller empfiehlt, das Gerät einmal im Monat anzuschliessen, wenn mit dem Fahrzeug oft Kurzstrecke oder nur selten gefahren wird.



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Technomag, www.technomag.ch

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«Neuer Onlineshop TechnoStore feiert Premiere»

Technomag Neuer Onlineshop TechnoStore feiert Premiere

Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag präsentiert den neuen TechnoStore.

Die Technomag war auch dieses Jahr wieder mit einem grosszügigen Stand am Autosalon Genf in der Halle 7 vertreten und beeindruckte nicht nur mit zahlreichen Neuheiten und einem spannenden Standprogramm, sondern auch mit Gastfreundlichkeit und einem gemütlichen Bistro.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Die Technomag ist seit Jahren fixer Bestandteil der Halle 7. Deshalb hat sich der Schweizer Aftersales-Spezialist auch dafür entschieden, die ganzen zwei Wochen in Genf präsent zu sein. «Eine Fachmesse wie die Halle 7 in Genf ist sehr wichtig. Insbesondere für Investitionsgüter, denn diese kann der Kunde nur hier anschauen, ausprobieren und vergleichen», sagt Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag. Dementsprechend präsentierte die Technomag auf einer Fläche von rund 750 Quadratmetern einen Querschnitt aus ihrem umfangreichen Sortiment an Werkstatteinrichtungen, welches mit Bestsellern wie auch mit Top-Neuheiten aufwarten konnte, darunter Reifenservicemaschinen, Hebebühnen und Klimaservicegeräte. Nicht zu kurz kamen auch die prominent ausgestellten Handwerkzeuge von Facom, Expert und DeWalt, die die Aufmerksamkeit der Standbesucher weckten.

Viel Aufmerksamkeit generierte auch der neue Onlineshop TechnoStore. Wyssbrod: «Das Online-Geschäft ist Teil unseres Alltags geworden. Mit dem neuen TechnoStore lancieren wir ein höchst effizientes Tool, das die tägliche Arbeit des Garagisten erheblich erleichtert und vereinfacht.» Der TechnoStore gibt dem Kunden die Möglichkeit, dank intuitiver Bedienung mit wenigen Klicks das gesuchte Teil zu finden. Der Vorteil des neuen TechnoStore ist nebst einer erleichterten Fahrzeugidentifikation und einer vereinfachten Selektion der benötigten Ersatzteile auch ein benutzerfreundlicher Zugriff auf Kataloge und damit auch auf alle unverzichtbaren technischen Daten. «Zusätzlich kann im neuen Online-Tool auch eine Abfrage über die Chassis-Nummer durchgeführt werden, das hat im alten Onlineshop gefehlt», sagt Wyssbrod. Des Weiteren schätzen zahlreiche Benutzer die Möglichkeiten, Bestellungen und Recherchen ausserhalb des hektischen Tagesgeschäfts abzuwickeln. Wyssbrod: «Die Digitalisierung macht vielen Garagisten nach wie vor Angst. Mit dem neuen TechnoStore wollen wir denjenigen, die dem Internet mit Respekt gegenüberstehen, auch die Angst nehmen und sie dank der intuitiven Bedienungen langsam an dieses Thema heranführen.»

Nebst der Produktpräsentation steht für die Technomag auch die Kundenpflege ganz weit oben. Denn der Autosalon ist stets auch eine gute Gelegenheit, um Kunden, Besucher und Partner in einer festlichen Atmosphäre zu empfangen und einen angenehmen Moment mit ihnen zu verbringen. Gleich zwei Möglichkeiten boten sich den Besuchern, sich bei der Technomag zu verköstigen, einerseits in der gemütlichen Exide-Bar oder andererseits in der Mobil1-Lounge, wo es nicht nur hervorragenden Kaffee gab, sondern auch Eiscreme.

Ein grosses Highlight am Technomag-Stand waren einmal mehr die TechnoSkills. Zum vierten Mal lockte die Technomag Profis zu sich, um ihr Können unter Beweis zu stellen und die TechnoStars 2017 zu küren. Zwei Wochen lang konnten Azubis und gestandene Profis in Genf gegeneinander antreten. Es galt einen Praxis- und einen Theorieteil zu bestehen. Die zehn besten Teilnehmer kämpfen am 30. März 2017 im TechPool-Ausbildungszentrum in Hunzenschwil um den Titel des besten Profis und des besten Rookies. Die Sieger dürfen sich über attraktive Preise freuen, darunter eine Reise zum Moto-GP nach Barcelona, Uhren von Certina und Fachwerkzeuge von Facom. Alle, die an den TechnoSkills mitgemacht haben, nehmen automatisch an der Verlosung für einen mega macs PC und ein Wochenende im Europapark für zwei Personen teil. Diese tollen Preise wurden von HGS Schweiz gesponsert.


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Thommen-Furler, www.thommen-furler.ch

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«Abwasserreinigung Im Automobilbereich»

Thommen-Furler Abwasserreinigung Im Automobilbereich

BioSimplex Saver: für die biologische Abwasserreinigung im Autobereich.

Die Thommen-Furler AG ist auch spezialisiert auf biologische und chemische Behandlung von Brauch- und Abwasser. In Genf präsentierte das Unternehmen eine Anlage für die biologische Reinigung von mineralölhaltigen Abwässern: die BioSimplex Saver von aquadetox. Sie wird eingesetzt bei der Auto-, Chassis-, Unterboden- und Motorenwäsche sowie in Reparaturwerkstätten im Automobilbereich. Wegen des Durchsatzvermögens von bis zu 4000 l/h wird die BioSimplex Saver oft für die Reinigung des Abwassers von Portalwaschanlagen hinzugezogen.

Die Abwässer werden in einen Schlammfang und darauf in einen Ölabscheider geleitet und dort von Feststoffen und Leichtflüssigkeiten gereinigt. Nun folgt die Reinigung in den biologischen Reaktorstufen. Hier werden organische Abwasser­inhaltsstoffe wie Tenside und Mineralöle biologisch eliminiert. Durch Belüftung des Systems siedelt sich ausschliesslich aerobe Biologie an. Fäulnisgerüche entstehen so keine.

Die BioSimplex Saver braucht wenig Platz, verursacht nur geringe Betriebskosten und wenig Wartungsaufwand. Und: Sie garantiert die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte. (cs)


Toyota, www.toyota.ch

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«Der Yaris GRMN ist die erste Top-Version, die für den europäischen Markt produziert wurde»

Toyota Der Yaris GRMN ist die erste Top-Version, die für den europäischen Markt produziert wurde

Stijn Peeters (l.) und Tetsuya Tada auf dem Autosalon Genf 2017.

Toyota feierte auf dem Autosalon Genf die Weltpremiere des frischgelifteten Yaris. AUTO&Wirtschaft traf Tetsuya Tada, Chief Engineer Toyota, und Stijn Peeters, Project Manager, zum Interview und erfuhr, wie der japanische Hersteller die Balance zwischen umwelt­freundlichen und sportlichen Autos herstellt.

Interview/Bild: Isabelle Riederer

AUTO&Wirtschaft: In der Schweiz gehört der Yaris zu einem der meistverkauften Kleinwagen, wie schwierig ist es, einen Bestseller noch besser zu machen?

Tetsuya Tada: Sehr schwierig. Wir wollten die DNA des Yaris nicht verändern, ihn aber trotzdem selbstbewusster, markanter und fit für die nächsten Jahre machen. Ich denke aber, das ist uns gelungen.

Erstmals gibt es den Yaris als ­Sportversion, den Yaris GRMN, kurz für Gazoo Racing Meister of Nürburgring. Können Sie mir mehr zu diesem sportlichen Flitzer erzählen?

Tada: Als wir mit dem Projekt zum neuen Yaris starteten, dachte keiner von uns daran, eine sportliche Version auf den Markt zu bringen. Diese Idee kam erst später auf und entpuppte sich als grosse Herausforderung. So mussten wir nicht nur den Motor überarbeiten, sondern auch die Federung und die Karosserie anpassen. Der Yaris GRMN ist die erste Top-Version, die für den europäischen Markt produziert wurde, und spielt in der gleichen Liga wie die M-Modelle von BMW oder die AMG-Modelle von Mercedes-Benz.

Toyota ist ein Hybrid-Pionier und hat eine klare Umweltstrategie. Wie lässt sich diese mit einer Sportversion wie dem Yaris GRMN mit 210 PS vereinbaren?

Tada: Zugegeben, die Balance zwischen diesen beiden Bereichen herzustellen, hat uns ziemlich Kopfschmerzen bereitet. Toyotas Hybrid-Modelle verkaufen sich weltweit sehr gut, und die Menge der umweltfreundlichen Autos, die wir absetzen, ist viel grösser als die Anzahl der GRMN-Versionen. Zudem wird es den Yaris GRMN nur in einer limitierten Auflage geben. Aktuell gehen wir von 100 Stück pro Land aus.

Volkswagen hat erstmals Toyota als grösster Autohersteller der Welt abgelöst, haben Sie eine Strategie, um nächstes Jahr wieder die Nummer 1 zu werden?

Tada: In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass wir zwar gute und umweltfreundliche Autos bauen, aber den Leuten fehlten die Leidenschaft und die Emotionalität. Akio Toyoda, der 2009 zum neuen CEO von Toyota gewählt wurde, hat sich intensiv damit auseinandergesetzt und mit viel Aufwand und Kraft daran gearbeitet, dass Toyota nicht nur gute und umweltfreundliche Autos baut, sondern auch Autos, die Leidenschaft und Fahrspass vermitteln. Erste Früchte dieser Arbeit kann man bereits sehen, zum Beispiel den Crossover C-HR oder den neuen Yaris GRMN.

Der neue Toyota Yaris ist in Zusammenarbeit mit Japan und Europa entstanden und wird in Europa produziert. Wie wichtig sind diese europäischen Einflüsse?

Stijn Peeters: Der Einfluss ist sehr gross, insbesondere bei der GRMN-Version. Es ist das erste Mal, dass wir mit einem Modell in der «Hot Hatch»-Klasse mitspielen, weshalb das Styling, die Performance und die Qualität nicht nur wettbewerbsfähig sein mussten, sondern auch den Ansprüchen von Toyota selbst entsprechen mussten. Alle unsere Ingenieure arbeiteten von Anfang an zusammen und bauten eine äusserst attraktive Motorenpalette – dazu zählt der neue 1,5-Liter-Vierzylinder-Saugmotor mit 111 PS, der verbesserte Hybrid-Antrieb mit 100 PS und das Top-Aggregat, der 1,8-Liter Kompressor-Motor mit 210 PS.

Stellen Sie sich vor, Sie dürften sich für das kommende Wochenende ein Toyota-Modell aussuchen und einen Ausflug machen. Welches Modell wäre es und wohin geht die Fahrt?

Peeters: Das ist doch klar! Ich bin in der Schweiz, rundherum Berge, ich würde mir den Yaris GRMN schnappen und durch die Gegend düsen. Ich würde erst nach Hause kommen, wenn ich kein Benzin mehr hätte oder meine Frau zum fünften Mal angerufen hätte.

Tada: Ich würde es genauso machen.

Peeters: Oh, dann könnten wir ja ein kleines Rennen machen (lacht).


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Trösch Autoglas, www.troeschautoglas.ch

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«Alles zum Thema Autoglas und noch viel mehr»

Trösch Autoglas Alles zum Thema Autoglas und noch viel mehr

OE-Lampen und Leuchten fürs Auto mit bis zu 55 % Rabatt.

Umfangreiches Sortiment am Stand von Trösch Autoglas. Zum Beispiel der neue SikaTack PRO Scheibenklebstoff, der durch seine unkomplizierte Handhabung überzeugt, oder zahlreiche Werkzeuge für den einfachen Aus- und Einbau von Windschutzscheiben. Weiter wurde als Neuheit im Sortiment die preiswerte italienische Top-Reinigungslinie MA-FRA vorgestellt.

Neben dem vollständigen Angebot an Windschutzscheiben war auch das grosse Sortiment an Seiten- und Heckscheiben ein Thema. Im Trösch-Logistikcenter stehen über 5000 Seitenscheiben und ca. 2500 Heckscheiben aller gängigen Fahrzeugmodelle für Kunden bereit. Das Angebot wird laufend ergänzt.

Weiter sind bei Trösch Autoglas auch Scheinwerfer, Nebellampen, Blinker und Heckleuchten für nahezu alle in der Schweiz zugelassenen Fahrzeuge erhältlich. Die qualitativ hochwertigen Beleuchtungsteile gibt’s bei Trösch mit bis zu 50 % Rabatt auf die OE-Preise.

Zudem wurde in Genf ein Wettbewerb lanciert: Bestellt der Garagist oder Carrossier bei Trösch Autoglas eine Frontscheibe, gibt’s die Gewinnchance auf Preise im Gesamtwert von 140’000 Franken. Die Aktion dauert noch bis zum 30. September 2017. (pd/cs)


Turbo Klebstofftechnik, www.turbo-kleber.ch

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«Turbo-Klebstoffe lösen Probleme, halten für immer»

Turbo Klebstofftechnik Turbo-Klebstoffe lösen Probleme, halten für immer

Wenn’s kleben muss, hat Hans Stadler für jeden Fall den richtigen Klebstoff.

Als wir in Genf an den Stand der Firma Turbo Klebstofftechnik GmbH herantreten, ist Geschäftsleiter Hans Stadler gerade am Zusammenkleben von Kleinteilen zwecks Demonstration der Wirkungsweise seiner Produkte. Für uns nimmt er zwei Metallmuttern, einen Tropfen Turbokleber «Leader», presst die beiden Muttern leicht aneinander, und nach zwei, drei Sekunden sind beiden Teile ohne Hilfsmittel und Gewalt nicht mehr zu trennen. Klebstoffe von Turbo Klebstofftechnik verbinden so gut wie alle Materialien mit- und untereinander. Einige sind hitzebeständig bis 125 Grad, resistent gegen Benzin und Öl, schleifbar, überlackierbar, schlag- und schälfest – ein Segen für jeden Reparaturbetrieb! (cs)

UGS, www.ugs-swiss.ch

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«Exklusive Garagenzertifizierung vorgestellt»

UGS Exklusive Garagenzertifizierung vorgestellt

V.l.: Hansruedi Schneider, Nicolas Meier, Gregor Eckert

Die Union der freien Fahrzeugteile Grossisten der Schweiz (UGS) war in Genf mit den ­Partnern Rowe und Banner sowie den Mitgliedern Walter Ammann, ATW – Autoteile ­Wetzikon, Bellino – Fournitures Automobiles und NS Autoersatzteile präsent.

Am diesjährigen Autosalon präsentierte die UGS ihre innovative und im Markt in dieser Form exklusive Garagenzertifizierung. Das Ziel der Zertifizierung ist es, Garagen, Reifenhäuser und weitere Betriebe (im Fahrzeuggewerbe) auszuzeichnen, oder wie es die Bezeichnung auch beschreibt, zu zertifizieren. Die zertifizierten Betriebe bleiben unabhängig, werden nicht an Verträge geknebelt und profitieren von der Lieferung von qualitativ hochwertigen Erstausrüster-Ersatzteilen. Zudem gibt es regelmässige Produkte-Schulungen, eine Zertifizierungsurkunde aus hochwertigem Aluminium (zur sichtbaren Montage am Firmeneingang), regelmässige und saisonale Aktionen, Angebote von Zusatzrabatten, Rückvergütungen und weiteren finanzielle Vergünstigungen wie auch die Bereitstellung von Werbematerial.

Die Idee von UGS-Präsident Gregor Eckert fand grossen Anklang. Starke Partner unterstützen das Vorhaben. Marco Spadaro von Petro Lubricants ist überzeugt, dass die Zertifizierung eine adäquate Alternative zu den unzähligen Garagenkonzepten im Markt darstellt. Eckert meint: «Da die UGS aus den jeweiligen Mitgliedern und deren Mitarbeitern besteht, werden auch ihre Projekte in einer Art Milizsystem generiert. So wurde auch dieses Projekt durch eine Arbeitsgruppe, die sich jeweils aus Mitarbeitern der Mitgliederbetriebe zusammensetzte, in Angriff genommen und nebenamtlich erstellt. Wir sind stolz, ohne grosse Marketingmaschinerie ein solch innovatives Tool generiert zu haben». Auf die Frage, wann diese Arbeiten, nebst den Arbeitsbelastungen in den jeweiligen Unternehmen, ausgeführt wurden, antwortet Eckert: «Sitzungen, Treffen und Telefonate, wie Arbeiten der verschiedensten Art, wurden auch nach Feierabend erledigt. Dank der idealen Zusammenarbeit mit Nicolas Meier, der sich primär um die Umsetzung und das CD gekümmert hat, wie auch der fachlichen Unterstützung durch Hansruedi Schneider und der administrativen Unterstützung durch die Firma A&L können wir heute dieses interessante Produkt unseren Kunden präsentieren.» (pd/ml)


Volvo, www.volvo.ch

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«Die Sicherheit steht bei Volvo im Fokus»

Volvo Die Sicherheit steht bei Volvo im Fokus

Malin Ekholm, Senior Director des Volvo Car Safety Centre, und der neue Volvo XC60

AUTO&Wirtschaft-Redaktor Rafael Künzle traf am Autosalon Malin Ekholm, Senior Director des
Volvo Car Safety Centre, zum Gespräch über den neuen XC60, die Volvo-Vision 2020 und das Volvo-Projekt «Drive Me» mit rund 100 selbstfahrenden Fahrzeugen auf den Strassen Göteborgs.

Interview: Rafael Künzle

AUTO&Wirtschaft: Was gefällt Ihnen am besten beim neuen Volvo XC60?

Malin Ekholm: Die Schönheit des neuen XC60 mit seiner klaren Linienführung fasziniert mich. Wobei es nicht einfach war, die vielen Sicherheitsaspekte zu implementieren, ohne die Form des Fahrzeugs zu beeinflussen.

Böse Zungen werden behaupten, der XC60 sei «nur» ein geschrumpfter XC90.

Da darf ich sie beruhigen, denn der XC60 ist weit mehr als nur eine kleinere Ausgabe des XC90 – insbesondere was die Sicherheitsaspekte anbelangt. Unser «City Safety System», das neben anderen Fahrzeugen auch Fussgänger, Velofahrer und Wildtiere erkennt, wurde beispielsweise erweitert. Es beinhaltet nun auch eine Lenkunterstützung: Sie kommt zum Einsatz, wenn eine automatische Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern, und der Fahrer einen Lenk­impuls an das Lenkrad weitergibt.Der XC60 verfügt als erstes Volvo-Modell zudem über die sogenannte «Oncoming Lane Mitigation»: Diese verringert die Gefahr von Unfällen mit entgegenkommenden Fahrzeugen: Gelangt der Fahrer versehentlich auf die Gegenfahrbahn, wird der Volvo mit einem gezielten Lenkimpuls zurück auf die eigene Fahrbahn gesteuert.
Auch das «Blind Spot Information System», das den Fahrer auf andere Verkehrsteilnehmer im toten Winkel aufmerksam macht, wurde um einen Lenkassistenten erweitert. Er entschärft mögliche Gefahrensituationen beim Spurwechsel, sollte der Fahrer die visuelle Warnung im Aussenspiegel über ein Fahrzeug im toten Winkel nicht beachten.

Bereits 2020 soll gemäss der Unternehmens-Vision kein Mensch mehr in einem Volvo ums Leben kommen. Ist diese Vision überhaupt realistisch?

Damit gaben wir ein klares Statement ab, und wir werden dieses Ziel hartnäckig verfolgen, denn wir lernen jeden Tag dazu. Unser Fokus liegt klar auf der Sicherheit: Wir analysieren Unfallszenarien sehr genau, versuchen, diese zu verstehen und überlegen uns, wie wir diese in Zukunft verhindern können.

Was darf man in naher Zukunft bezüglich Sicherheit von Volvo erwarten?

Die Ergebnisse unseres «Drive Me»-Projekts werden künftig in unsere Fahrzeuge einfliessen. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprogramm, bei dem 2017 die ersten von rund 100 selbstfahrenden Fahrzeugen auf den Strassen Göteborgs unterwegs sein werden – gefahren von normalen Menschen im echten Strassenverkehr. Wir wollen mehr darüber erfahren, wie die Menschen sich fühlen, wenn sie den autonomen Fahrmodus aktivieren und deaktivieren, wie die Übergabe der Fahrzeugkontrolle erfolgen soll und wie sie die Zeit im Fahrzeug verbringen wollen. Denn bei Volvo wird der Mensch auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen.


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WashTec, www.washtec.ch

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«Waschanlagen von WashTec lassen Betreiber und Benutzer strahlen»

WashTec Waschanlagen von WashTec lassen Betreiber und Benutzer strahlen

Portalwaschanlagen von WashTec können je nach Kundenbedürfnis konfektioniert werden. Im Bild eine SoftCare2 Pro.

WashTec nennt sich «Erfinder der Portalwaschanlage». Die Erfindung machte das Augsburger Vorläufer-Unternehmen Kleindienst GmbH & Co. KG, wo 1964 die erste elektrisch betriebene ­Dreibürsten-Waschanlage gebaut wurde. Diese Innovationsführerschaft hat WashTec noch heute inne. Weltweit werden täglich in über 35’000 installierten Waschanlagen von WashTec 2,5 Mio. Fahrzeuge gewaschen.

Text: Christoph Schmutz

Der Weg zum Erfolg führt heute bei WashTec über die Erkenntnis der Bedürfnisse der Betreiber von Waschanlagen wie auch der Autohalter. Roland Hofer, Vertriebsleiter Schweiz: «Waschanlagen von WashTec sind heute sehr individuell konfigurierbar. Das für den Betreiber optimale Maschinenmodell und die erforderlichen Optionen ergeben sich jedoch nur zum Teil aus dem zu waschenden Fahrzeugpark und der Grösse der Waschhalle. Zentral sind die Anforderungen und Bedürfnisse des Kunden. Beim Design kann er aus vielen Varianten und Farben wählen und sogar eigene Designwünsche anbringen, wie etwa die Maschine mit seinem Firmenlogo versehen lassen. Auch während der Wäsche gibt es attraktive technische Möglichkeiten, um die einzelnen Waschprozesse optisch hervorzuheben und dem Waschkunden ein attraktiveres Erlebnis einer Autowäsche zu bieten. Dies etwa mittels LED-Beleuchtung der einzelnen Waschprozesse oder mit dem beleuchteten Schaumvorhang FoamSensation, der das Fahrzeug flächendeckend einschäumt. So ist der Waschkunde auch bereit, etwas mehr Geld für seine Autowäsche auszugeben.»

Bezüglich Wartung der Anlagen bemerkt Hofer: «WashTec verbaut bei all seinen Anlagen einen hohen Anteil an Normteilen und wartungsarmer Technik. Dies ist die Voraussetzung für eine hohe und lange Verfügbarkeit der Anlage. Weiter stellt die ESA als Schweizer Importeur von WashTec ein dichtes Netz an werksgeschulten Servicetechnikern für Montage, Wartung und Reparaturen.»

Ein weiteres Erfolgsrezept von WashTec ist, dass Anlagen nach dem Prinzip «4DIMENSIONS» konzipiert werden. Roland Hofer erklärt: «Es geht darum, herauszufinden, wie unser Kunde sein Waschgeschäft profitabler machen kann. Deshalb hat WashTec das 4-Achsen-Modell 4Dimension entwickelt. Der Betreiber erwartet von einer neuen Anlage, dass sie hohe Anforderungen an Waschqualität, Geschwindigkeit, Bedienkomfort und Design erfüllt. Mit den vier Dimensionen Quality, Speed, Convenience, und Look&Feel soll so das optimale Geschäftsmodell für jeden Kunden gefunden werden respektive wir können dem Kunden eine auf seine Bedürfnisse massgeschneiderte Waschanlage und die erforderlichen Ausstattungen zusammenstellen.»

Am Autosalon in Genf stellte WashTec die Portalwaschanlage SoftCare2 Juno aus mit sieben Waschhöhen von 2,25 bis 2,90 m und Waschbreiten von 2,38 bis 2,58 m. Sie ist auch die schnellste Portalwaschanlage von WashTec. Ein zweiter Dachwäscher und ein zweiter Trockner sorgen dafür, dass Fahrzeugwäsche, Politur und Trocknung in einer Rekordzeit von 5,5 Minuten erledigt sind. Genial: Mit einem anderen Modell, der SoftCare2 Takt, können dank räumlicher Trennung in Wasch- und Trockenzone zwei Autos gleichzeitig in einer Portalwaschanlage gewaschen und getrocknet werden. Das Resultat: Ein Durchsatz von bis zu 20 Fahrzeugen pro Stunde!

Neben Portalwaschanlagen inklusive zahlreicher individueller ­Optionen (z.B. Hochdruckvorwäsche, Unterbodenwäsche, bürstenlose Wäsche, vielfältige Bürstenmaterialien etc.) und Zubehör wie etwa Terminals für verschiedenste Bezahlmöglichkeiten, Vorsprühgeräte und Staubsaugeranlagen bietet WashTec natürlich auch Selbstbedienungsanlagen und Waschstrassen sowie Wasserauf­bereitungssysteme.



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Weckerle AG, www.weckerleag.ch

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«Frisch poliert zurück in der Halle 7»

Weckerle AG Frisch poliert zurück in der Halle 7

Marc Thommen, Geschäftsführer Weckerle AG.

Nach drei Jahren Pause ist die Weckerle AG zum ersten Mal wieder als Aussteller in der Halle 7 am Autosalon Genf dabei und präsentiert ihre Neuheiten.

Text/Bild: Isabelle Riederer

Die erstmals durchgeführte Aufteilung in eine Kurz- und Langzeitmesse in der Halle 7 war für die Weckerle AG Grund, dieses Jahr mit einem eigenen kleinen Stand vor Ort zu sein. «Das neue Konzept hat uns überzeugt, heuer wieder in der Halle 7 auszustellen», sagt Marc Thommen, Geschäftsführer der Weckerle AG, und fügt an: «Ob es funktioniert, wird sich im kommenden Jahr zeigen.» Die Weckerle AG hat sich auf den Handel und Verkauf von Produkten rund ums Fahrzeug spezialisiert.

Im Mittelpunkt stand bei der Weckerle AG ihre Palette an Polituren, allen voran die neue Schleifpaste Diamant 3000 Ultra Cut von Polytop, welche in Genf zum ersten Mal in der Schweiz präsentiert wurde. Die silikonfreie Profi-Schleifpaste mit unterschiedlich abrasivem Schleifkomponenten-Mix lässt sich besonders leicht verarbeiten und sorgt dank thermisch optimierten Aluminiumoxid-Micropartikeln für eine zuverlässige Defektkorrektur bei sehr flüssiger Maschinenführung. Neu im Sortiment ist auch der Wipe Down Spray von Polytop. Ein Kontrollspray zur Überprüfung des Lackzustandes nach dem Poliervorgang. Er entfernt Poliermittelrückstände, Füllstoffe, Wachse und Fette zuverlässig und macht gegebenenfalls noch vorhandene Defekte sichtbar.

Auch im Bereich Werkstattausrüstung präsentierte das Unternehmen mit dem Werkstattwagen der schwedischen Marke Kamasa Tools eine Neuheit. «Kamasa Tools bietet Top-Qualität zu einem fairen Preis. Unsere Präsenz in Genf nutzen wir, um auf diese Marke aufmerksam zu machen», sagt Thommen. Bereits bekannt sind die Produkte von Dinitrol – und sie sind wieder gefragt, wie Thommen erklärt: «Dinitrol ist für viele Garagisten ein Begriff, und die Nachfrage ist ungebrochen. Gerade in letzter Zeit hat der Rostschutz aufgrund der neuen, aggressiven Flüssigsalze wieder an Aktualität gewonnen.»

Yokohama, www.yokohama.ch

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«100 Jahre Yokohama: Jubiläum wurde am Autosalon eingeläutet»

Yokohama 100 Jahre Yokohama: Jubiläum wurde am Autosalon eingeläutet

Reto Wandfluh (l.), CEO Yokohama Suisse SA, mit Keishi Hashimoto, President Yokohama Europe GmbH.

Yokohama feiert dieses Jahr das 100-jährige Bestehen und lancierte aus diesem Anlass gleich mehrere Reifenneuheiten am Autosalon Genf. Der japanische Reifenhersteller präsentierte sich dabei auf einem neu konzipierten Stand und empfing Kunden und Partner in einer Lounge. Für die Genf-Besucher gab es zahlreiche attraktive Give-aways, und die aktuelle Miss Yokohama Romana Möckli stand für Fotos und Autogramme zur Verfügung.

Text/Bilder: Lukas Hasselberg

Auf dem Stand von Yokohama war während des Genfer Autosalons immer etwas los. «Wir spüren, dass nicht alle Reifenhersteller in Genf vertreten sind», sagt Reto Wandfluh, CEO von Yokohama Suisse SA. Dabei meinte Wandfluh in erster Linie das Fachpublikum, denn bei den Autofans ist der Yokohama-Stand immer beliebt. Einerseits wegen des prominenten Standorts und dem auffälligen Design, andererseits wegen der Miss Yokohama Romana Möckli und den Give-aways, wie zum Beispiel den allseits beliebten Yokohama-Fächern, die bei den diesjährigen Temperaturen besonders gefragt waren.

«Wir konnten zahlreiche Kunden bei uns empfangen und hatten immer wieder ein volles Haus auf unserem Stand», so Wandfluh, für den das letztjährige Sommer- und Wintergeschäft bei Yokohama Suisse sehr gut verlaufen ist. «Stückzahlenmässig war 2016 das beste Jahr, seit wir in der Schweiz vertreten sind», sagt Wandfluh nicht ohne Stolz.

Zum Erfolg tragen neben den hochwertigen Produkten auch die zahlreichen Sponsoringaktivitäten des japanischen Reifenherstellers in der Schweiz bei. «Das Rallye-Sponsoring der Teams JoSpeed und Blanchard/Helfer zahlt sich aus. In der Szene gibt das eine positive Stimmung», sagt Wandfluh. Daneben sponsert Yokohama auch die Opel OPC Challenge, bei der diesen Frühling die Miss Yokohama Romana Möckli einen Gaststart hat, und den Renault Classic Cup.

Zum Jubiläum lancierte Yokohama gleich mehrere Reifenneuheiten. «Die neuen Produkte sind wichtig für uns. Insbesondere die Entwicklungen mit unserer BluEarth-Strategie, mit der die neuen Produkte eingeführt werden. In der heutigen Zeit muss man nachhaltig arbeiten – nicht nur bei den Reifen selber, sondern auch bei der Produktion in der Fabrik. Das macht Yokohama vorbildlich», erklärt Wandfluh die Strategie.

Von den Neuheiten sind vor allem drei Produkte wichtig für den Schweizer Markt: einerseits der neue Sommerreifen BluEarth-Es ES32. Der Nachfolger des bisherigen Yokohama BluEarth AE-01 kommt im Frühjahr 2018. Dann wird der BluEarth-Es ES32 in voraussichtlich 73 verschiedenen Grössen von 175/70 R13 82T bis 235/40 R18 95W XL verfügbar sein. Für Liebhaber grös­serer Felgendurchmesser werden 17- und 18-Zoll-Varianten angeboten.

Die zweite wichtige Neuheit ist der BluEarth RV-02. Der bisherige Yokohama Geolandar SUV G055 wird ab Juli 2017 durch den neuen BluEarth RV-02 abgelöst.

Als dritte Neuheit wurde der BluEarth*WINTER V905 in Genf präsentiert, welcher den W.drive im kommenden Winter ersetzt.

Für Youngtimer wird ab Frühjahr 2018 der neue Hochleistungsreifen A008P zur Wahl stehen, der in zwei Grössen verfügbar sein wird: 205/55Z R16 91W für die Vorder- sowie 245/45Z R16 94W für die Hinterachse. Damit kehrt eines der Wahrzeichen zurück, das erstmalig 1989 vorgestellt wurde. Nach dem Erhalt der technischen Zertifizierung von Porsche wurde der Reifen damals als Originalausrüstung auf den Porsche 911 Typ 964 montiert.



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